Wissenschaftliche Begleitung des landesweiten Schulversuchs "Verlässliche Halbtagsgrundschule"

Die Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe wurde im Sommer 1998 von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport beauftragt, im Rahmen des Grundschulreformprogramms 2000 den landesweiten Schulversuch "Verlässliche Halbtagsgrundschule" wissenschaftlich zu begleiten. Es handelte sich hierbei um ein breit angelegtes, vierjähriges Schulentwicklungsprojekt, an dem ab dem Schuljahr 1999/2000 45 Grundschulen der Stadt Berlin teilnahmen. Das Grundschulreformprojekt sah folgende inhaltliche und strukturelle Veränderungen vor:

  • die Einführung der verlässlichen Halbtagsgrundschule,
  • die Neugestaltung der Schuleingangsphase,
  • die Profilbildung und Stärkung der Differenzierung in den Klassen 5 und 6,
  • das Angebot der ersten Fremdsprache ab Klasse 3,
  • Computer in den Schulen sowie
  • die Entwicklung einer Pädagogik für Schulen im sozialen Brennpunkt.

Insgesamt war das Projekt offen angelegt, da die Schulen die Wege ihrer Reform selbst bestimmen.

  VHG

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Die Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung waren inhaltlich und methodisch mehrschrittig angelegt: Die Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe beobachtete und dokumentierte die Veränderungsprozesse in den Schulen, indem Interviews und teilnehmende Beobachtungen durchgeführt sowie Fragebögen erstellt und ausgewertet werden. Daneben erfasste und interpretierte die wissenschaftliche Begleitung die Selbstwahrnehmung der am Entwicklungsprozess Beteiligten, um mögliche Erklärungen für das Gelingen oder Mißlingen von Reformschritten ermitteln zu können.
VHG Schließlich bot die Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe Unterstützung bei den Prozessen der Selbstentwicklung und -evaluierung, indem einzelne Schulen intensiv begleitet und beraten wurden.

 

Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Begleitung liegen in Form eines Abschlussberichtes vor, der im Frühjahr 2004 veröffentlicht wurde.

Veröffentlichungen:

 

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