- GeRo - Geschlechterrollen im Jugendalter

GeRo

(vormals: BedGed - Zur Bedeutung des Geschlechts bei der Entwicklung von Delinquenz im Jugendalter)

Projektleitung:

MitarbeiterInnen:

  • Dipl.-Psych. Poldi Kuhl
  • Dipl.-Psych. Markus Hess
  • stud. Jeanny Bredow
  • stud. Hannah Kalhorn

Raum KL 24/221 h & j
Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Telefon: (030) 838-52249 /-55253
Fax: (030) 838-54796

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Klaus Boehnke, International University Bremen

Förderung:

Deutsche Forschungsgemeinschaft, Az: Me 733/9-2

Download:

Die Projektergebnisse sind online (PDF-Dateien):

Beschreibung:

Die geplante Studie ist die Fortführung von „BedGed - Zur Bedeutung des Geschlechts bei der Entwicklung von Delinquenz im Jugendalter“, seinerseits das Folgeprojekt der Studie "Berlin-Toronto - Dominanzideologien, Geschlechtsrollen und Jugenddelinquenz" (Bo 929/13-1 | Me 733/9-1). Die weltweit größte Studie mit gegengeschlechtlichen Geschwisterpaaren und Eltern konnte den Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischen Erziehungspraktiken und Geschlechterdifferenzen in der Delinquenz belegen. Hinsichtlich der Bedeutung von traditionellen Geschlechterverhältnissen im Berufsleben und in der Familie sind die Resultate allerdings uneindeutig geblieben. Im zweiten Projektabschnitt soll nun genauer untersucht werden, wie kulturelle Dominanzideologien a) sich auf das Erziehungsverhalten auswirken und b) diese Ideologien internalisiert und adaptiert werden. Außerdem soll getestet werden, ob auf der Persönlichkeitsebene das Hierarchische Selbstinteresse oder die Geschlechterrollenorientierung bessere Erklärungen für Unterschiede im Delinquenzverhalten bieten. Zum einen wird die im ersten Projektabschnitt begonnene Befragung von Familien in Berlin um eine weitere Messung erweitert. Zum anderen wird eine Befragung von Jugendlichen und ihren gegengeschlechtlichen Geschwistern aus Familien unterer sozialer Schichten als Ergänzung der homogenen Längsschnittstichprobe des ersten Projektabschnitts durchgeführt. Des Weiteren wird eine Befragung von Jugendlichen und ihren Geschwistern avisiert, die sich in der Übergangsphase zum Berufsalltag befinden.

 

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