- SBB - Schulwahlverhalten in Berlin und Brandenburg

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Das Projekt „Schulwahlverhalten“ gehört zu einer von der DFG geförderten Forschungsgruppe mit dem Titel "Bildung und Schule im Transformationsprozess von SBZ, DDR und neuen Ländern", in dem acht Teilprojekte - die teils empirisch, teils historisch arbeiten - zusammengeschlossen sind.

Das Teilprojekt „Schulwahlverhalten“ beschäftigt sich mit den Bildungsentscheidungen von Familien in Berlin-Lichtenberg, Cottbus und Frankfurt/ Oder beim Übertritt von der Grundschule in die Sekundarstufe I. In einer Längsschnittuntersuchung werden 600 Familien über einen Zeitraum von vier Jahren - von der vierten Grundschulklasse bis zur siebten Klasse der Oberschule - befragt. Dabei werden sowohl die Eltern als auch die Kinder und die jeweiligen Klassenlehrer mit Hilfe von standardisierten Fragebögen zu ihren Erwartungen, die sie mit der Schulwahl verbinden, ihrem Kontakt zur Institution Schule sowie vielen weiteren Faktoren, die zu einer spezifischen Schulwahl geführt haben, befragt.

Ziel der Untersuchung ist es, die Entscheidungsgrundlagen der Eltern, Kinder und Lehrer für die Schulwahl zu ermitteln sowie familiale Voraussetzungen, wie z.B. den eigenen Bildungshintergrund der Eltern, und schulische Voraussetzungen für Bildungsentscheidungen speziell in den neuen Bundesländern zu differenzieren.

Publikationen:

  • Benner, D.; Merkens, H.; Schmidt, F. (Hg.) (1996): Bildung und Schule im Transformationsprozess von SBZ, DDR und neuen Ländern, Berlin
  • Benner, D.; Merkens, H.; Gatzemann, T. (Hg.) (1996): Pädagogische Eigenlogiken im Transformationsprozess von SBZ, DDR und neuen Ländern, Berlin

 

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