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ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

01/2022-12/2022

TESACADEV - Entwicklung eines Evaluationskonzepts zur Kompetenzentwicklung für die International Academy Transformation for Environment and Sustainability am Umweltbundesamt

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Verbundpartner: Universität Vechta, Umweltbundesamt

Die zu Beginn des Jahres 2022 am Umweltbundesamt als Pilotprojekt aufgesetzte International Academy Transformation for Environment and Sustainability (TES Academy) bietet inter- und transdisziplinäre Lern- und Kooperationsräume für professionelle AkteurInnen, in denen diese entlang aktueller Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung konkrete Veränderungsprozesse erfahren und (mit-)gestalten können. Im Rahmen wissenschaftlich fundierter und praktisch erprobter Formate schafft die TES Academy Möglichkeiten für gemeinsames Lernen und langfristige Zusammenarbeit, zur Bildung von Netzwerken und zur Weiterentwicklung der eigenen Potentiale, die gesellschaftliche Transformation für eine nachhaltige Zukunft voranzubringen. Zur Sicherstellung ihrer Wirksamkeit sowie der kontinuierlichen, evidenzbasierten Weiterentwicklung ihrer Angebote soll die TES Academy Gegenstand einer permanenten Begleitforschung und Evaluation werden. Die konkrete Entwicklung des Evaluationskonzepts umfasst dabei drei Kernaktivitäten: 1. Durchführung einer systematischen Literaturanalyse mit ergänzenden ExpertInnen-Interviews zur Identifikation bereits existierende Akademieangebote; 2. Durchführung von zwei dreitägigen Veranstaltungen zum Thema „Resilienz in Zeiten multipler Krisen“ im Dezember 2022 und zu "Korruption" im Februar 2023 an der TES Academy als Testraum für die Entwicklung des Evaluationskonzepts; 3. Austausch mit externen WissenschaftlerInnen im Bereich der Nachhaltigkeitskompetenzforschung. Das Vorhaben wird in einem vom BMBF-geförderten Verbund der Freien Universität Berlin, der Universität Vechta sowie des Umweltbundesamtes bearbeitet.

05/2019-09/2022

Lernende Stadt Gelsenkirchen – Bildung und Partizipation als Strategien sozialräumlicher Entwicklung

Projektleitung Dr. Anika Duveneck

Verbundprojekt mit der Stadt Gelsenkirchen und der Fachhochschule Dortmund

Gefördert durch: BMBF Wettbewerb Zukunftsstadt 2030+ (FoNa)

Projektwebseite

05/2019-12/2021

Transformatives Lernen durch Engagement – Soziale Innovationen als Impulsgeber für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (TrafoBNE)

gefördert durch das Umweltbundesamt (UBA)

Das Projekt „Transformatives Lernen durch Engagement“ will junge Menschen für ein Engagement bezüglich Nachhaltigkeit begeistern. Dazu entwickelt es gemeinsam mit vier Schulen Lernwerkstätten im Modus des Service Learning und verbindet damit fachliches Lernen mit außerschulischem gesellschaftlichen Engagement. In das Design der Lernwerkstätten werden in einem partizipativen Prozess sowohl die Schüler*innen und Lehrkräfte eingebunden als auch die außerschulischen Partner*innen. Aus der wissenschaftlichen Begleitung und responsiven Evaluation der Lernwerkstätten soll ein Handbuch zur weiteren Aufbereitung entstehen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie gGmbH und dem Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig durchgeführt.

Umweltbundesamt: Projekt TrafoBNE

Projektbetreuung: Dr. Mandy Singer-Brodowski und Janina Taigel

Publizierte Ergebnisse 

"Transformatives Lernen durch Engagement - Ein Handbuch für Kooperationsprojekte zwischen Schulen und außerschulischen Akteur*innen im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung" Blum, J.; Fritz, M.; Taigel, J.; Singer-Brodowski, M.; Schmitt, M.; Wanner, M. (2021)

Das Handbuch ist ein Ergebnis des Forschungsprojektes “Transformatives Lernen durch Engagement - Soziale Innovationen als Impulsgeber für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung”. Im Projekt wurden in Kooperation zwischen Schulen und zivilgesellschaftlichen Nachhaltigkeitsinitiativen sogenannter Lernwerkstätten im Modus des Service-Learning initiiert, um Kinder und Jugendliche für ein Nachhaltigkeitsengagement zu begeistern. Das Handbuch liefert theoretisches Hintergrundwissen, praktische Empfehlungen, Methoden und Materialien zur Durchführung solcher Lernwerkstätten im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es richtet sich an Multiplikator*innen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, sowie an Praxisakteur*innen eines sozial-ökologischen Wandels und möchte dazu ermutigen, innovative Lernformen zu erproben und sich für nachhaltigkeitsorientierte Lernkulturen einzusetzen.


2016-2021

Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten (HOCH-N), Arbeitspaket Governance, 12/2016-04/2021

gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Teilprojekt Governance des Verbundvorhabens „HOCH-N. Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln - vernetzen - berichten“ an der Freien Universität Berlin widmet sich in Kooperation mit der Universität Vechta der Entwicklung, Implementierung und Verstetigung von Nachhaltigkeitsprozessen und –prinzipien an Hochschulen. Aus der Perspektive der Educational Governance-Forschung werden hochschulinterne Nachhaltigkeits-Prozesse und -Strukturen untersucht. Dazu werden semi-strukturierte Interviews mit unterschiedlichen Akteursgruppen der Verbund-Hochschulen geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse werden in einschlägigen Fachzeitschriften sowie in einem Leitfaden veröffentlicht.

Zur Homepage HOCH-N


2017-2019

Leitlinie BNE, im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung, Nordrhein-Westfalen

Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung NRW wird am Arbeitsbereich eine Lehrplananalyse von mehr als 30 Lehrplänen für die Fächer unterschiedlicher Schulformen und -stufen durchgeführt. Ziel ist es, die Verankerung von Themen der Nachhaltigkeit sowie Kompetenzerwartungen, die im Einklang mit dem Konzept der Gestaltungskompetenz stehen, herauszuarbeiten. Auf dieser Basis sowie unter Berücksichtigung aktueller fachdidaktischer Konzepte werden für die künftige Überarbeitung von Lehrplänen Anknüpfungspunkte für eine stärkere Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung identifiziert.

Projektteam: Jannis Graber, Ann-Kathrin Hoffmann, Prof. Dr. Bernd Overwien, Prof. Dr. Marco Rieckmann

Projektpartnerin: Dr. Christa Henze Universität Duisburg-Essen

Förderinstitution: Ministerium für Schule und Bildung NRW


2011-2014

Rekonstruktion von Governance-Regimen des BNE-Transfers

Das internationale politische Programm einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ist der Versuch, weltweit eine Innovation zu verbreiten und in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Dieser „BNE-Transfer“ erweist sich in Mehrebenensystemen wie dem Bildungssystem als komplexe Form der Handlungskoordination, die sich regelhaft nach systematisch rekonstruierbaren Mechanismen in spezifischen Akteurskonstellationen vollzieht.

Analysiert wird der BNE-Transfer am Beispiel der lokalen Umsetzung der UN-Dekade-Politik. Die UN-Dekade wird hierbei aufgefasst als ein Angebot, Strukturen zu schaffen, mit dem Akteurskonstellationen auf je spezifische Weise umgehen. Ausgehend von einer inhaltsanalytischen Untersuchung der BNE-Programmatik auf Bundesländerebene wird der Umgang von Akteuren bzw. in Akteurskonstellationen mit dieser Programmatik auf kommunaler Ebene untersucht.

Diese Analysen werden schließlich durch Untersuchungen auf der mikrologischen Ebene der Handlungskoordination im BNE-Transfer ergänzt.
Im Rahmen des Projekts kooperieren wir mit dem Projekt "Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung", das unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard de Haan an der Freien Universität Berlin stattfindet.

Verbundprojektleitung: Prof. Dr. Inka Bormann (Universität Marburg)

ProjektpartnerInnen: Prof. Dr. Martin Heinrich (Universität Hannover), Prof. Dr. Thomas Brüsemeister (Universität Gießen), Dr. Jutta Nikel (Pädagogische Hochschule Freiburg)

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin


2016

Bestandsaufnahme zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bildungs- und Lehrplänen

Wie BNE in den Bildungs- bzw. (Rahmen-)Lehrplänen verankert ist und welche inhaltlichen Vorstellungen zu Themen der Nachhaltigkeit in diesen Dokumenten festgeschrieben sind, mit welchen Methoden Kindern die Themen der Nachhaltigkeit in der frühkindlichen bzw. der schulischen Bildung nahegebracht und welche Kompetenzen sie erwerben sollen, ist aktuell unklar. Informationen zu diesen Fragen erlauben aber grundsätzlich, Kompetenzen auf Seiten der Fach- bzw. Lehrkräfte zu benennen, die diese dazu befähigen, die in den Bildungs- bzw. (Rahmen-)Lehrplänen verankerte BNE zu praktizieren.

Das Vorhaben dient der Erstellung und Dokumentation einer beschreibenden Bestandsaufnahme zu der Frage, wie BNE in den Bildungs- und (Rahmen-)Lehrplänen verankert ist.

Die der Analyse zugrunde gelegten Kriterien werden zunächst erarbeitet und mit der Stiftung Haus der kleinen Forscher abgestimmt. Die Ergebnisse werden tabellarisch und textlich in knapper und übersichtlicher Form aufbereitet.

Projektteam: Prof. Dr. Inka Bormann, Marie-Therese Arnold, Anna Carnap

Förderinstitution: Stiftung Haus der kleinen Forscher


2012-2015

Evaluation der Kampagne Schule der Zukunft

Im Projekt wird die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Nordrhein-Westfalen evaluiert. Dazu werden Interviews hinsichtlich der Entwicklungsprozesse und Strukturen ausgewählter Schulen ausgewertet, die an der Kampagne beteiligt sind. Ge- und Misslingensbedingungen von schulischen Projekten werden ermittelt und darauf aufbauend Unterstützungsbedarfe formuliert. Der Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft unterstützt und begleitet Ramboll Management Consulting bei der Entwicklung der Instrumente, der Auswertung der Daten, Interpretation der Ergebnisse und Formulierung von Handlungsempfehlungen.

Projektleitung: Rambøll Group A/S

Projektteam an der Freien Universität Berlin: Prof. Dr. Inka Bormann, Bettina Klaczinski

Förderinstitutionen: Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen


2015-2017

Zukunftsstadt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen ist eine von insgesamt bundesweit 52 Kommunen, die in den kommenden Monaten in einem breiten Beteiligungsprozess Perspektiven für ihre nachhaltige Entwicklung formulieren. Gefördert wird der Bürgerbeteiligungsprozess vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Wissenschaftlich begleitet und beraten wird die Stadt Gelsenkirchen u.a. von Prof. Dr. Gerhard de Haan, Prof. Dr. Nina Kolleck und Prof. Dr. Inka Bormann von der Freien Universität Berlin.

Projektleitung: Prof. Dr. Gerhard de Haan, Prof. Dr. Nina Kolleck und Prof. Dr. Inka Bormann

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung


2012

Repräsentativstudie zum Umweltbewusstsein und Umweltverhalten in Deutschland

In Kooperation mit dem Institut für Sozialinnovation ISInova e.V. (link: www.isinova.org) führte der Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft im Auftrag des Umweltbundesamtes die Studie „Umweltbewusstsein und Umweltverhalten 2012“ durch. Die repräsentative Studie wird deutschlandweit alle zwei Jahre durchgeführt und hat zum Ziel, einen Überblick über Stand und Entwicklung des Umweltbewusstseins in Deutschland zu geben.

Förderinstitution: Umweltbundesamt, Dessau


2010-2012

Rio+20 vor Ort

Für das Institut für Zukunftsforschung und Technologiebewertung hat der Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft in Kooperation mit dem Institut für Sozialinnovation ISInova e.V. eine Expertise zur "Innovationskraft lokalen Nachhaltigkeitsengagements in Bildung, Wirtschaft und Kultur" verfasst. Die Expertise ist Bestandteil des vom Umweltbundesamt, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekts "Rio + 20 vor Ort".

Projektpartner: Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft Philipps Universität Marburg: Prof. Dr. Inka Bormann und Institut für Sozialinnovation: Dr. René John, Dr. Jana Rückert-John

Förderinstitution: Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH, Berlin


2010-2011

Innovationskraft lokalen Nachhaltigkeitsengagements in Bildung, Wirtschaft und Kultur: Entwicklung von Indikatoren für die Ermittlung kommunalen Nachhaltigkeitsengagements

Förderinstitution: Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung IZT e.V., Berlin


2010

Machbarkeitsstudie: Perspektiven der systematischen Forschung zu Bildung für nachhaltige Entwicklung

Projektpartnerinnen: Prof. Dr. C. Gräsel, Bergische Universität Wuppertal,Dr. K. Schütte, Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung


2008-2010

Indikatoren für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Eine transdisziplinäre Studie zum Transfer von Indikatoren

Wissenschaftliche Koordination: Dr. Inka Bormann, gemeinsam mit dem Institut für Umweltkommunikation an der Leuphana Universität Lüneburg

Gesamtprojektleitung: Prof. Dr. G. Michelsen

ProjektpartnerInnen: Prof. Dr. Ruth Kaufmann-Hayoz, Dr. Antonietta di Giulio, Interfakultäre Arbeitsstelle für Allgemeine Ökologie an der Universität Bern (Schweiz), Dr. Christian Rammel, FORUM Umweltbildung Wien (Österreich)

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung


2009

UNECE Expert Group on Competencies for Education for Sustainable Development: Entwicklung von Bildungsindikatoren für das internationale Monitoring im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

als Mitglied nominiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung


2005-2008

UNECE Expert Group on Indicators for Education for Sustainable Development: Entwicklung von Bildungsindikatoren für das internationale Monitoring im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

als Mitglied nominiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung


2007

Mitwirkung an internationaler Veranstaltung "UN Decade for Education for Sustainable Development – The European Contribution"

im Rahmen der deutschen EU Ratspräsidentschaft

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung


2006-2007

Operationalisierung und Messung von Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Planung, Durchführung und Dokumentation einer internationalen interdisziplinären Fachtagung

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung


2005-2007

Schule macht Zukunft

Förderinstitution: Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung DGU e.V.


2001-2004

SINa – Schulische Indikatoren für Nachhaltigkeitsaudits

Projektleitung: Prof. Dr. G. de Haan, Dr. Inka Bormann

Förderinstitution: Deutsche Bundesstiftung Umwelt


1999-2001

Öko-Audit an Schulen. Empfehlungen für die Lehrerbildung

Projektleitung: Prof. Dr. A. Fischer

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung