Das Guckomobil

Was kann das Guckomobil?

Blick in das Guckomobil mit Tisch und Guckometer Während des Lesens von Sätzen oder Texten springt unser Auge normalerweise von Wort zu Wort. Der Blick bewegt sich, fixiert aber auch einzelne Stellen, um die für das Lesen wichtigen Informationen aufnehmen zu können. Die Infrarot-Kamera des Blickbewegungsmessgeräts, registriert die verschiedenen Blickbewegungen und Fixationen und zeichnet sie online auf.

Mit Hilfe dieser Daten kann verschiedenen Fragen nachgegangen werden: Welche Informationen können wir "auf einen Blick" verarbeiten, welche dauern länger? Verarbeitet unser Gehirn Worte, Bilder und Gesichter nach den gleichen Prinzipien? Wie wirken sich Aufmerksamkeits-, Arbeitsgedächtnis- oder Lesestörungen auf die visuelle Wortverarbeitung aus? Wie kann man Störungen möglichst früh entdecken, objektiv nachweisen und effizient behandeln?

Wofür kann man das Guckomobil einsetzen?

Das Guckomobil ist flexibel in Schulen, Kitas oder Kliniken als mobile psychodiagnostische Einheit einsetzbar. Ein Beispiel ist die neurokognitive Leseforschung, die die Prozesse untersucht, welche dem Lesen(lernen) - der Schlüsselkompetenz unserer Zivilisation - zugrunde liegen. Dazu gehören Sprachlaut- und Buchstabenwahrnehmung, Worterkennung, Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis. Nur wer das Funktionieren solcher Basisprozesse versteht, kann berechtigte Hoffnung hegen, Störungen des Lesens oder Lesenlernens (Legasthenie) nach entsprechender Diagnose auch mit Erfolg versprechenden Fördermaßnahmen zu behandeln.

Das Guckomobil ist für mehrere Projekte in Berlin unterwegs.

 

Innenansicht

Innenansicht des Guckomobils

 

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