Lesen nach der Rechtschreibreform

Lesen nach der Rechtschreibreform

Vor sieben Jahren wurde die deutsche Rechtschreibung reformiert. Fällt es Erwachsenen und Schulkindern seitdem leichter zu lesen bzw. Lesen zu lernen? Um das herauszufinden, haben Projektleiter Dr. Florian Hutzler und Diplomandin Verena Engl aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Arthur Jacobs an der Freien Universität Berlin im Februar 2005 zwei Wochen lang mit dem Guckomobil freiwillige Lesetests auf dem Schulhof der Mühlenau-Grundschule in Berlin-Dahlem durchgeführt.

In einer etwa halbstündigen Untersuchung hat das Guckometer Blickbewegungen und Pupillenveränderungen während des Lesens speziell ausgesuchter Testsätze registriert und aufgezeichnet. Das Blickbewegungsmessgerät liefert objektive Daten darüber, inwiefern die neue Rechtschreibung das Lesen und Lesenlernen erleichtert oder nicht. Die Psychologen wollen vor allem herausfinden, welche Worte schwer zu erlesen sind, welche Änderungen der Rechtschreibreform ganz objektiv eine Erleichterung gebracht haben und inwiefern eine Gewöhnung der Leser an die neue Rechtschreibung schon eingesetzt hat.

 

« alle Projekte