Profil

Stand: 01/2007

 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

Genderforschung in Erziehungswissenschaft und Organisationstheorie, Historische Pädagogik, Poststrukturalismus in der Erziehungswissenschaft, Organisationskulturforschung (Klatsch in Organisationskulturen)

 


 

Kurzvita:

1978-1984

Studium der Diplom-Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky- Universität Oldenburg. Studienschwerpunkte: Projektstudium in den Frauenprojekten Frauen zwischen Produktion und Reproduktion (bis 1979) und Frauen zwischen Anpassung und Widerstand (1980-1984); darin Tutorin in dem AV Frauen und Therapie

1985-1987

Vorarbeiten zur Promotion, Aufenthalt an der School of Scottish Studies in Edinburgh und Gasthörerin in Philosophie an der Universität Wien, dabei vorrangig am Institut für Wissenschaft und Kunst zu Freud und Lacan

1987-1994

Arbeit in der sozialpädagogischen Praxis beim Diakonischen Werk Berlin, in der Familien- und Einzelfallhilfe des Bezirkamts Zehlendorf

1994-1996

Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Sozialpädagogischen Institut Berlin (SPI) im Forschungsprojekt Entwicklung und Erprobung von neuen Modellen in der Jugendhilfe; Konzeption und Antragstellung eines transnationalen Projekts im Bereich der Jugendberufshilfe (Leonardo)

1996-1998

Senatsstipendium zur Promotion Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit

1997

Durchführung des transnationalen Projekts Förderung der Konfliktbearbeitungsfähigkeit in der Jugendberufshilfe

1998-1999

Abschluß der Promotion (Abschluß: summa cum laude); Senatsstipendium zur Vorbereitung des Habilitationsprojekts

2000-2003

Wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Habilitation bei Prof. Wulf am Institut für Allgemeine Pädagogik an der Freien Universität Berlin im Forschungsprojekt Das Begehren der Erzieherin. Frühe Beziehungen zwischen Gender, Sozialarbeit und Management in Deutschland und den USA (1880-1930)

2002

2005

 

DFG- Stipendium zu Archiv-Studien zum Habilitations-Projekt in den USA

Habilitation

 

 

 

 


 

Publikationen

 

Monographien

  • Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit, Frankfurt/M. u. New York: Campus 2000.
  • Das Soziale als Ritual. Zur performativen Bildung von Gemeinschaften (zusammen mit Christoph Wulf, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Stephan Sting, Anja Tervooren, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas), Opladen: Leske + Budrich 2001.
  • Penser les pratiques sociales comme rituels (zusammen mit Christoph Wulf, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Stephan Sting, Anja Tervooren, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas), Paris: L’Harmattan 2004.
  • Bildung im Ritual. Schule, Familie, Jugend, Medien (zusammen mit Christoph Wulf, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Benjamin Jörissen, Michael Göhlich, Ruprecht Mattig, Anja Tervooren, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas), Wiesbaden: VS Verlag 2004.
  • Lernkulturen im Umbruch. Rituelle Praktiken in Schule, Medien, Familie und Jugend (zusammen mit Christoph Wulf, Gerald Blaschke, Nino Ferrin, Michael Göhlich, Benjamin Jörissen, Ruprecht Mattig, Iris Nentwig-Gesemann, Sebastian Schinkel, Anja Tervooren, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas), Wiesbaden: VS Verlag 2007.
  • Das maskierte Begehren. Frauen zwischen Sozialarbeit und Management, Frankfurt/M. u. New York: Campus 2007.
 

Beiträge für Zeitschriften und Sammelbände

  • Zu einer Phänomenologie des Klatsches. In Die Schwarze Botin, 1984/2: JUNGFRAUENMASCHINEN, S. 36-40.
  • Halte Dich fern von den klatschenden Weibern In: Feministische Studien (1985) 2, S. 46-53.
  • Unterstützung zum Erwerb welcher Arbeitsfähigkeit? Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in Einrichtungen der Jugendberufshilfe (zusammen mit Jürgen Schendel, Karin Schittenhelm), in: Neue Praxis (1996) 4, S. 349-360.
  • Üben, Üben! Saufteufel, calvinistische Gottesdrogen und newsmongers, in: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Bd. 8 (1999) Heft 1: Askese, S. 176-203.
  • Lernangebote mit nicht beabsichtigten Folgen. Probleme eines Curriculums in der Jugendberufshilfe, in: Neue Praxis (2000), 5, S. 485-499.
  • Transformationen des Individuums. Michel Foucault als Performer seines Diskurses und die Pädagogik der Selbstsorge, in: Christoph Wulf, Michael Göhlich, Jörg Zirfas (Hg.): Grundlagen des Performativen. Eine Einführung in die Zusammenhänge von Sprache, Macht und Handeln, Weinheim/ München: Juventa 2001, S. 126-155.
  • Die Stadt als performativer Raum, in: Christoph Wulf u.a.: Das Soziale als Ritual. Zur performativen Bildung von Gemeinschaften, Opladen: Leske + Budrich 2001, S. 19-36.
  • Lacan in der pädagogischen Praxis. Konfrontation mit dem Genießen, in: Bettina Fritzsche,  Jutta Hartmann, Andrea Schmidt, Anja Tervooren (Hg.): Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturaler Perspektive, Opladen: Leske und Budrich 2001, S. 219-236.
  • In terms of desire: Mary Parker Follett und der Diskurs der Organisationstheorie, in: Richard Weiskopf (Hg.): Menschenführungskünste. Anwendung poststruktukturalistischer Analyse auf Management und Organisation, Opladen Leske + Budrich 2003, S. 261-279.
  • In terms of desire – Mary Parker Folletts approach to deal with difference between management and education theory, in: Christoph Wulf, Birgitta Qvarsell (Hg.): Culture and Education, Münster u.a.: Waxmann 2003.
  • Klatschrituale, in: Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, 12 (2003), 1/2: Rituelle Welten, S. 470-487.
  • Form ever follows function: Jane Addams Sozialreform und die Architektur Louis Sullivans und Frank Lloyd Wrights, in: Zeitschrift für Pädagogische Historiographie, 9 (2003) 1, S. 66-71.
  • Das weibliche Begehren. Zur Genealogie des pädagogischen Eros, in: Ekkhart Liebau, Helga Peskoller, Christoph Wulf (Hg.): Natur. Pädagogisch-anthropologische Prspektiven, Weinheim/ Basel: Beltz 2003.
  • Rituelles Wissen und organisationales Lernen (zusammen mit Michael Göhlich), in: Christoph Wulf, Jörg Zirfas (Hg.): Zur Innovation pädagogischer Rituale. Jugend, Geschlecht und Schule. Beiheft 2 der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Wiesbaden: VS Verlag 2004.
  • Fehlende Übergangsrituale im Islam. Die produktive Leerstelle des Anderen, in: Christoph Wulf u.a.: Bildung im Ritual. Schule, Familie, Jugend, Medien. Wiesbaden: VS Verlag 2004, S. 241-268.
  • La ville: espace performatif, in: Christoph Wulf u.a.: La pratique sociale comme rituel. La genèse des communautés à travers les actes performatifs, Paris: L´Harmattan 2004, S. 21-50.
  • Differenz und Alterität im Ritual. Eine interdisziplinäre Fallstudie (zusammen mit Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Christoph L. Diedrichs, Katjy Gvozdeva, Maren Hoffmeister, Benjamin Jörissen, Carolin Quermann, Werner Röcke, Susanne Rupp, Robert Schmidt, Hans Rudolf Velten, Monika Wagner-Willi, Frank Wittchow, Christoph Wulf, Jörg Zirfas), in: Praktiken des Performativen. Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, 13 (2004) 1, S. 187-249.
  • Zur Bedeutung des Spiels im Management. F. W. Taylor und F. B. Gilbreth. Die Kunst, durch das Spiel die Arbeitswelt zu verändern, in: Johannes Bilstein, Matthias Winzen, Christoph Wulf (Hg.): Anthropologie und Pädagogik des Spiels, Weinheim u. Basel: Beltz 2005, S. 155-175.
  • Klatsch as Klatsch can – Zur Genese des Klatsches als weibliche Rede und seiner aktuellen Transformation in den Medien, in: Doerte Bischoff, Martina Wagner-Egelhaaf (Hg): Mitsprache, Rederecht, Stimmgewalt. Genderkritische Strategien und Transformationen der Rhetorik, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2006, S. 281-300.
  • Serious Drags: Gender Transformation in Political Talk-Shows, Podcast: http://www.humanities.uci.edu/filmstudies/bodymind/bodymind.index.htm (2006).
  • Religion als performative Praxis im Jugendalter, in: Christoph Wulf, Jörg Zirfas (Hg.) Pädagogik des Performativen, Weinheim u. Basel: Beltz 2007, S. 161-175.
  • Ritualisierte Bewegungsexzesse. Gemeinschaftliches Lernen im Breakdance (zusammen mit Sebastian Schinkel), in: Christoph Wulf u.a.: Lernkulturen im Umbruch, Wiesbaden: VS Verlag 2007, S. 288-322.
  • Verführung zur Überschreitung – der performative Überschuss als movens beim Breakdance, in: Gabriele Brandstetter, Bettina Brandl-Risi, Kai van Eikels (Hg.): Schwarm(E)Motion. Bewegung zwischen Affekt und Masse, Freiburg i.Br./ Berlin/ Wien: Rombach 2007, S. 237-259.
  • Körperlernen als ästhetische Praxis, in: Jürgen Oelkers u.a. (Hg.): Handwörterbuch der Gegenwartspädagogik, Weinheim u. Basel: Beltz 2007 (im Erscheinen).
  • Kreativ-ästhetische Lernkonzepte im frühen Management. Die ‚motion studies‘ von F. B. und L. M. Gilbreth, in: Ulrike Mietzner, Heinz-Elmar Tenorth, Nicole Welter (Hg.): Pädagogische Anthropologie – Mechanismus einer Praxis, Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik, Weinheim: Beltz 2007 (im Erscheinen).
  • Silberblicke. Zur Bedeutung des Spiegelbilds für den pädagogischen Blick, in: Johannes Bilstein (Hg.): Pädagogik und Anthropologie der Sinne, Weinheim u. Basel: Beltz 2007 (im Erscheinen).
  • Sich Platz verschaffen. Körperlichkeit und Raum im Street- und Breakdance (zusammen mit Sebastian Schinkel und Anja Tervooren), in: Bettina Hünersdorf, Christoph Maeder, Burkhard Müller (Hg.): Ethnographie und Erziehungswissenschaft. Methodologische Reflexionen und empirische Annäherungen, Weinheim/ München: Juventa 2008 (in Vorbereitung).