Warum verzichten Akademikerinnen auf Kinder? Modelle zur Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben im internationalen Vergleich (Psy)

(12649)

TypSeminar
Dozent/inDr. Ulrike Schraps
Freie Plätzeja
RaumHabelschwerdter Allee 45 (Rost-/ Silberlaube) JK 27/106
Zeit

Do, 20.04.-01.06., 8-12 Uhr

Beginn20.04.2006

Angesichts defizitärer Rentenkassen findet das Thema Kinderlosigkeit derzeit hohe öffentliche Beachtung: Als alarmierend werden vor allem die Mikrozensus-Daten bewertet, wonach über 40 Prozent der Akademikerinnen kinderlos bleiben. Als Ursachen für den Geburtenrückgang werden v.a. Individualisierungstendenzen in der Gesellschaft, die zunehmende Berufs- und Karriereorientierung von Frauen und auf Selbstverwirklichung orientierte Lebensstile benannt. Die Beispiele der skandinavischen Länder oder auch Frankreich zeigen jedoch, dass eine Karriereorientierung bei hochqualifizierten Frauen nicht zwangsläufig mit dem Verzicht auf Familie verbunden sein muss. Im Seminar sollen die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland im internationalen Vergleich betrachtet werden, und es soll hinterfragt werden, inwieweit die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen auf individuellen Entscheidungen beruht.

Teilnahme-Bedingungen:

  • Verbindliche Teilnahme an allen sechs Blockveranstaltungen
  • Bereitschaft mehrere Texte Zuhause zu lesen
  • aktive Teilnahme an Gruppenarbeits-Modulen im Seminar

Voraussetzungen für einen Schein:

  • Die Schwerpunktthemen sollten - möglichst von Arbeitsgruppen - in Form von Referaten* und Gruppenarbeit im Seminar gestaltet werden
  • Die Gestaltung der einzelnen Seminartermine sollte mehrere Module umfassen: Referate zur Einführung in das Schwerpunktthema, Entwicklung von Adhoc-Arbeitsaufgaben für alle SeminarteilnehmerInnen, Moderation der Diskussion im Seminar
  • Schriftliche Ausarbeitung** zu einem der Schwerpunktthemen (10-15 Seiten bzw. 15.000 Zeichen)
    ____
*Referat:
Die Referatsthemen können frei gewählt werden - die Referentinnen tragen sich bitte verbindlich in die Liste bei mir ein und besprechen das Thema mit mir persönlich vor (entweder in meiner Sprechstunde oder zu einem anderen Termin). Diese Vorbesprechung sollte spätestens fünf Tage vor dem Referatstermin stattfinden, so dass gegebenenfalls noch Änderungen möglich sind.
**Schriftliche Ausarbeitung:
Die schriftliche Ausarbeitung eines Themas sollte den üblichen Standards einer wissenschaftlichen Arbeit genügen. Vom Aufbau her sollte sie folgendem Muster folgen: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil, Fazit bzw. Diskussion der Ergebnisse, Literaturteil. Es sollten mindestens zwei verschiedene Textquellen benutzt werden, und es sollte sich bei der Ausarbeitung um einen zusammenhängenden Text handeln - und nicht nur um eine Stichwort- bzw. Thesensammlung. Die Ausarbeitung sollte spätestens vier Wochen nach Semesterende bei mir vorliegen (kann auch per E-Mail zugeschickt werden). Wer eine Benotung wünscht, sollte das entsprechend anmerken.

 

Der Seminarordner steht im Copyshop an der Brümmer Str., Ecke Thielallee.

 

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