Berufliches Handeln und Identität (Psy, Nf)

(12686)

TypSeminar
Freie Plätzeja
RaumHabelschwerdter Allee 45 (Rost-/ Silberlaube) KL 26/130
Zeit

Mi 10-12 Uhr

Beginn18.04.2007

In der arbeitspsychologischen Handlungstheorie geht es um kurzfristig-alltägliches, individuelles Arbeitshandeln. Im Seminar soll darüber hinaus kommunikatives, kollektives, langfristig sowie berufsbiographisch bedeutsames Handeln mit weitreichenden, identitätsrelevanten Zielen thematisiert werden. Dazu ist es sinnvoll, Bezüge zwischen der arbeitspsychologischen Handlungstheorie und soziologischen, persönlichkeits- sowie entwicklungspsychologischen Ansätzen herzustellen. Konzepte zu "persönlichen Projekten", "strivings", "Lebenszielen", "possible Selves", "sozialer und personaler Identität" sollen in ihrer Bedeutung für das Arbeitsleben und für Berufsbiographien diskutiert werden.

Literatur

  • Hoff, E.-H. & Ewers, E. (2002). Handlungsebenen, Zielkonflikte und Identität. In M. Moldaschl (Hrsg.), Neue Arbeit - Neue Wissenschaft der Arbeit. Heidelberg: Asanger.
  • Hoff, E.-H., Ewers, E., Petersen, O. & Schraps, U. (2006). Neue Formen der Arbeits- und Lebensgestaltung. Biographisches Handeln, reflexive Identität und Konfliktbewältigung. In H. Neuendorff & B. Ott (Hrsg.), Neue Erwerbsbiografien und berufsbiografische Diskontinuität. Identitäts- und Kompetenzentwicklung in entgrenzten Arbeitsformen (S. 24-51). Hohengehren: Schneider.