Berufliche und private Lebensplanung von Doppelkarrierepaaren im internationalen Vergleich (Psy, Nf)

(12746)

TypSeminar
Dozent/inDr. Ulrike Schraps
Freie Plätzeja
RaumHabelschwerdter Allee 45 (Rost-/ Silberlaube) KL 29/207 (Übungsraum)
Zeit

Fr 8-10 Uhr

Beginn20.04.2007

Liebe Teilnehmer/innen,
bitte denken Sie daran: am 18.05.2007 fällt das Seminar aus!
Lesen Sie bitte stattdessen Zuhause die im Seminarplan angegebenen Texte von Biller-Andorno et al. (2005) zum Thema "Kinder und Karriere - Fallbeispiele aus der Wissenschaft". Ausgesuchte Fallbeispiele finden Sie im Seminarreader; das Buch ist als Präsenzexemplar (Signatur XIII - 193) in der Bibliothek Geschlechterforschung (integriert in die EWI-Bibliothek, Standort: 1. Zwischengeschoss, hinten rechts) vorhanden und enthält noch viele weitere lesenswerte Fallbeispiele. Wir diskutieren die Fälle dann beim nächsten Treffen in der Uni am 25.05.2007 zur gewohnten Zeit.

Eine gemeinsame Lebensgestaltung stellt v.a. beruflich hochqualifizierte Paare vor komplexe Probleme. Die sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die durch Schlagworte wie Globalisierung, Deregulierung und Flexibilisierung charakterisiert werden können, erschweren eine Integration der zum Teil widersprüchlichen Ziele beider Partner. Zwei berufliche Karrieren miteinander zu vereinbaren, wird vor allem dann problematisch, wenn auch eine gemeinsame Familie gegründet werden soll.

Zur Lösung solch neuartiger Problemkonstellationen fehlen v.a. in Deutschland noch entsprechende kulturelle Leitbilder und institutionelle Gestaltungspolitiken. Ein Blick über Deutschlands Grenzen und in internationale Studien zu Berufskarrieren von Paaren (z.B. Blossfeld & Drobnic, 2001; Moen, 2003) sowie in Studien zu den Folgen von Globalisierungsprozessen (z.B. GLOBALLIFE-Projekt von Blossfeld et al., 2006) soll den Horizont zu diesem Thema erweitern und die Basis zur gemeinsamen Entwicklung neuer Leitbilder und Gestaltungsmöglichkeiten in Partnerschaften im Seminar bilden.

Literatur

  • Zum Einlesen wird als Literatur der Sammelband von Solga, H. & Wimbauer, C. 2005, "Wenn zwei das gleiche tun ...", empfohlen.