Reallabor RuhrFutur

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Geschäftszeichen: A16015
Laufzeit: 06/2015-12/2017
Gefördert von: Stiftung Mercator
Fördervolumen: 375.000,00 Euro

Derzeit erfolgt eine quantitative Online-Befragung von Bildungsakteuren/-akteurinnen bzw. Bildungsexperten/-expertinnen im Ruhrgebiet. Wir bitten alle Befragten, den Online-Fragebogen auszufüllen. Damit leisten Sie eine wertvolle Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung der Bildungsinitiative RuhrFutur. Für Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Die Erhebung der qualitativen Daten im Rahmen des Projektes Reallabor RuhrFutur ist vorerst abgeschlossen. Wir danken allen Beteiligten herzlich für die Zeit und die wertvollen Informationen! Die Interviews werden nun anhand der qualitativen Netzwerkanalyse und der Grounded Theory analysiert.

Projektbeschreibung:

Als größter Ballungsraum Deutschlands ist die Metropole Ruhr eine Region mit einer Vielzahl an Herausforderungen und zugleich großen Potentialen. Besonders im bildungspolitischen Bereich ist die Region mit zentralen Problemen wie Bevölkerungsverlust, einem hohen Bevölkerungsanteil mit Bedarf an Sprachbildung sowie sozialer Polarisierung konfrontiert (vgl. Bos & Howaldt, 2012).

Um diesen Herausforderungen aktiv zu begegnen, wurde im Jahr 2013 RuhrFutur als eine gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, der Städte Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Fachhochschule Dortmund, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule etabliert. Durch die Initiative wird eine Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr angestrebt, die durch die folgenden gemeinsam formulierten Ziele umgesetzt werden soll:

  1. Die Gestaltung eines Bildungssystems, in dem die Entwicklung und Entfaltung der Kinder und Jugendlichen durch individuelle Förderung gestärkt wird,
  2. der Aufbau einer durchgängigen Sprachbildung in der Metropole Ruhr,
  3. die Etablierung eines Modells zur kommunal und institutionell übergreifenden Zusammenarbeit von Bildungsakteurinnen und -akteuren,
  4. eine stärkere Verzahnung von Schul- und Hochschulwesen zur Unterstützung von Studienberechtigten bei der Entscheidung zu einem Studium,
  5. sowie eine Entkopplung der Studienerfolgsquote von der sozialen Herkunft der Studierenden.

Das Projekt Reallabor RuhrFutur widmet sich der wissenschaftlichen Begleitung und partizipativen Analyse der Bildungsinitiative RuhrFutur. Ziel des Projektes ist es insbesondere, die Bildungskooperationen zu analysieren, Handlungsempfehlungen zu identifizieren und Transfermöglichkeiten im Zuge der Etablierung einer exemplarischen Bildungsinitiative zu eruieren.

Dabei kommen verschiedene quantitative und qualitative Methoden der Datenerhebung und -analyse zum Einsatz.

In einem ersten Schritt wurden die persönlichen Erfahrungen der Akteurinnen / Akteure vor Ort im Rahmen halb-standardisierter Interviews und qualitativer Netzwerkkarten erfragt und Eindrücke zur Bildungslandschaft erhoben.

Darauf aufbauend wurde eine breit angelegte quantitative Online-Befragung durchgeführt, in deren Rahmen unter anderem Informationen zu Motivation, bestehenden Kooperationen (Soziale Netzwerkanalysen), Vertrauensbeziehungen, generalisiertem Vertrauen und dem Informationsaustausch im Bildungssystem der Metropole Ruhr erhoben wurden.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projekts werden allgemeinverständlich aufbereitet und den beteiligten Bildungsakteurinnen / Bildungsakteuren zur Verfügung gestellt.

Link zum Flyer für Praxisakteure

Link zur Bildungsinitiative RuhrFutur

Kontakt:

Reallabor RuhrFutur
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Tel: +49 (0)30 838 60057
Tel: +49 (0)30 838 60017
E-Mail:
reallabor@zedat.fu-berlin.de