Bachelor und Master. Prüfungsrecht und Prüfungsverfahren

Bachelor und Master. Prüfungsrecht und Prüfungsverfahren / Dr. Peter Wex

Zusammenfassung eines Beitrages von Dr. Peter Wex aus: Neues Handbuch für Hochschullehre. Juli 2002.

In etwa fünf Jahren werden die Bachelor- und Masterstudiengänge flächendeckend an den deutschen Hochschulen eingeführt sein, so lauten einige Prognosen.

Nahezu alle Universitäten haben sich der Aufgabe gestellt, die neuen Studiengänge einzuführen, wobei das Maßnahmenfeld von umfassenden Neueinführung bis zu einer parallellen Einführung zu den bisherigen Diplomstudiengängen oder einer nur probeweisen Einführung in Einzelfällen reicht.

Bestätigen sich diese Prognosen und Entwicklungen, so werden die Universitäten in weniger als einer Studentengeneration in wesentlichen Strukturen nicht mehr wiederzuerkennen sein. Die prinzipielle Verdrängung des Diploms zugunsten der gestuften Studiengänge Bachelor und Master wird vorhersehbar das Verhalten der Studierenden, die Lehr- und Forschungstätigkeit der Universitätslehrer und in den Folgen den akademischen Arbeitsmarkt grundlegend verändern.

Inhaltlicher Kern der neuen gestuften Studiengänge ist die Modularisierung der Stoffgebiete und die Erbringung von studienbegleitenden Leistungsnachweisen. Damit kommt der Gestaltung des Prüfungsverfahrens eine überragende Bedeutung zu. Erfahrungen mit den neuen Prüfungsverfahren liegen nur punktuell vor. In welchem Umfang die bisherige Rechtsprechung zum Prüfungswesen auf die einzelnen Verfahrensabschnitte innerhalb der gestuften Studiengänge anzuwenden ist, stellt eine juristische Herausforderung dar.

 

Der vollständige Beitrag ist abgedruckt in:

Neues Handbuch Hochschullehre. Lfg. 3. Juli 2002, H 1.2, ca. 80 S.

(Signatur Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin: XIII 1381/1 Standort: Informationszentrum)