Lebenslauf von Dr. Peter Wex

Berufliche Tätigkeiten in Stichworten

Studium der Rechtswissenschaften an der FU Berlin mit Abschluss des Ersten Juristischen Staatsexamens 1966. Promotion 1970 auf strafrechtlichem Gebiet. 1971 Zweites Juristisches Staatsexamen. Erste berufliche Tätigkeit beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen von 1971 bis 1974. Danach Tätigkeiten an verschiedenen Universitäten: 1974 bis 1978 Justitiar an der Universität Konstanz, 1978 stellvertretender Verwaltungsdirektor am Universitätsklinikum Mainz, ab 1979 Beschäftigung an der FU Berlin in leitenden Stellungen (Recht, Personal, Haushalt). Im Jahr 1999 eröffnete sich die Möglichkeit, in die Wissenschaft zu wechseln und die Arbeitsstelle Bildungsrecht und Hochschulentwicklung am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie in wissenschaftlicher Leitung aufzubauen.

Seit 1980 Prüfer für das Erste Juristische Staatsexamen, von 1982 bis 1999 Lehrbeauftragter am Fachbereich Rechtswissenschaften an der FU Berlin. Maßgebliche Mitarbeit am Aufbau der Frankfurter Oder-Universität Viadrina von 1991 bis 2005,  Generalsekretärs des Fördervereins.

Zusätzlich zu den Aufgaben innerhalb der Universität lag ein Schwerpunkt in der Aneignung von Kenntnissen über die Strukturen und Probleme ausländischer Universitäten. Kurzaufenthalte, Besuche, Vorträge und gemeinsame Vorhaben in Baltimore (USA), Cape Town (Süd-Afrika), Singapur, Fribourg, Basel (Schweiz), Graz (Österreich), Prag (Tschechische Republik), Twente, Amsterdam (Niederlande), Kobe, Osaka (Japan), Königsberg (Russland), London, Warwick (Großbritannien), Tours (Frankreich), Menaggio (Italien).

Aktuelle Forschungsgebiete

Das Schwergewicht meiner Forschungs- und Lehramtstätigkeit liegt zum einen in der Durchdringung der Frage, welche Organisations- und Lernstrukturen innerhalb einer Universität wirken und wie diese Wirkungen von den Studenten und Hochschullehrern erfahren werden. Dazu bin ich in den letzten Jahren intensiv der Frage nachgegangen, welche Veränderungen das deutsche Universitätssystem erfährt, wenn gegenwärtig die neuen Studiengänge Bachelor und Master eingeführt werden. Ungeklärt erscheint die Einschätzung, welche Wertigkeit die neuen Abschlüsse im Verhältnis zu den alten haben, welche Universitätssysteme im weltweiten Wettbewerbssystem Vorteile aufweisen und wie das Verhältnis von Massenausbildung zur Elitenbildung abzubilden ist. Analysen über den Kompetenzbegriff, das Prüfungsverfahren, die Beschäftigungsbefähigung und über den Zugang zum Master rücken zunehmend in den Vordergrund.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Thematik Recht und Erziehung. Die Verschiedenartigkeit der Konfliktlösung je nach Disziplin-Ausrichtung führt nachweisbar in den gesellschaftlich umstrittenen Feldern zu neuen und erörternswerten Grundüberlegungen und veränderten Zielvorstellungen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

- Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudium,
   in: Handbuch Qualität in Studium und Lehre, 2007

- Aktuelle Rechtsfragen zum Bologna-Prozeß,
   in: Neues Handbuch Hochschullehre, 2007

- Notendefinition und Leistungsbewertung,
   Beitrag zur HRK-Tagung, Bonn, 2006

- Bachelor und Master. Die Grundlagen des Prüfungswesens,
   in: Neues Handbuch Hochschullehre, 2006

- Das bolognakonforme Diplom,
   in: Forschung & Lehre, Bonn, 2005

- Bachelor und Master. Die Grundlagen des neuen Studiensystems in Deutschland,
   Handbuch, Berlin, 2005 (448 Seiten)"

Freie Universität Berlin
Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Dr. Peter Wex
Leiter der Arbeitsstelle Bildungsrecht und Hochschulentwicklung
Email: wex@zedat.fu-berlin.de.

Seit 2008 selbstständiger Bildungsforscher

Homepage: http://www.bachelor.pwex.de/