Wenn Situationen unbekannt sind, kann man trotzdem gute situative Entscheidungen treffen?

News vom 02.08.2016

Personaler sind meist froh, wenn sie mit Bewerbern „simulieren“ können, was diese später im Beruf ohnehin tun müssen. Dieses Prinzip wird in Form von Assessment-Centern, in denen man Kunden- und Mitarbeitergespräche simuliert, vielfach und aufwändig umgesetzt. Eine „schlanke“ Alternative bieten sogenannte Situational Judgment Tests, in denen die Simulation auf dem Papier oder am Computer erfolgt. Man liest oder sieht einfach einen Ausschnitt aus dem Kunden- bzw. Mitarbeitergespräch und antwortet anhand vorgegebener Verhaltensoptionen, was man tun würde. Während sich diese Tests als erstaunlich brauchbar bei der Personalauswahl erwiesen haben, ist noch nicht ganz klar, warum. Wir gehen der Frage nach, ob solche Tests tatsächlich wie Simulationen funktionieren, oder ob sie eher allgemeines Wissen über grundsätzlich positives Verhalten am Arbeitsplatz erfassen. Eine wichtige Frage spielt dabei die Rolle des Kontexts in den die Fragen eingebettet sind.

Wenn Sie sich für eine Abschlussarbeit für das Wintersemester 16/17 interessieren, schreiben Sie eine kurze Email an: philipp.schaepers@fu-berlin.de


M. Sc. Philipp Schäpers
Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik
und Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
Büro JK 25/ 121h
Telefon +49 (0)30-838-62736
E-mail philipp.schaepers@fu-berlin.de

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