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Evaluation und Forschungsmethodik | Methodenlehre (Vordiplom) 


 

Da die Professur des Arbeitsbereiches momentan nicht besetzt ist, können keine Prüfungen mehr am Arbeitsbereich Evaluation, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in Erziehungswissenschaft und Psychologie durchgeführt werden.

Informationen zu Prüferinnen und Prüfern im Bereich Methodenlehre und Evaluation finden Sie auf den Seiten des Prüfungsbüros.

 

Prüfung im Fach Evaluation und Forschungsmethodik

 

Prüferin Prof. Dr. Renate Soellner

Prüfungsstoff

Grundlage für die Diplomprüfung sind die beiden Vorlesungen Evaluationsforschung sowie multivariate Datenanalyse, die in regelmäßigen Abständen angeboten werden. Der Schwerpunkt der Prüfung liegt im Bereich der Evaluationsforschung.

Zur Prüfung des Bereichs Forschungsmethodik sollen Grundkenntnisse in folgenden Verfahren multivariater statistischer Analyseverfahren vorhanden sein

  • multivariate Varianz- und Regressionsanalyse
  • Faktoren-, Cluster- und Diskriminanzanalyse
  • logistische Regressionsanalyse.

Darüber hinaus sollen vertiefte Kenntnisse in einem der folgenden Themenbereiche gegeben sein: 

  • Lineare Strukturgleichungsmodelle
  • Mehrebenenanalyse
  • Veränderungsmessung

Das Vertiefungsgebiet muss bis zu Beginn des Prüfungszeitraums dem Sekretariat mitgeteilt werden.

Voraussetzung

Es wird erwartet, einen Schein in Evaluation und Forschungsmethodik in einer Lehrveranstaltung des Arbeitsbereichs erbracht zu haben.

Literatur

Folgende Lektüre gilt als verbindlich zur Vorbereitung für die Prüfung in Evaluation:

  • Bortz, J. & Döring, N. (2006). Forschungsmethoden und Evaluation . Berlin: Springer. [Kapitel 3, 10]
  • Cone, J.D. (2001). Evaluating Outcomes. Washington, D.C.: American Psychological Associaton. [Kapitel 8, 9, 10]
  • Hager, W., Patry, J.-L. & Brezing, H. (Hrsg.). (2000).Evaluation psychologischer Interventionsmaßnahmen. Standards und Kriterien: Ein Handbuch. Bern: Hans Huber.
    [Kapitel 2,3,4.2,6,7,9,11,14]
  • Stockmann, R. (2004). Evaluation in Deutschland. In R. Stockmann (Hrsg.), Evaluationsforschung. Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (S. 13-43). Opladen: Leske + Budrich.
  • Tent, L. & Stelzl, I. (1993). Pädagogisch-psychologische Diagnostik. Bd. 1 Theoretische und methodische Grundlagen. Göttingen: Hogrefe. [Kapitel 9.2]
  • Westermann, R. (2002). Merkmale und Varianten von Evaluation: Überblick und Klassifikation. Zeitschrift für Psychologie, 210 (1), 4-26.

Als weitere Lehrbücher zur Evaluationsforschung sind zu empfehlen:

  • Øvretveit, J. (2002). Evaluation gesundheitsbezogener Interventionen. Einführung in die Bewertung von gesundheitsbezogenen Behandlungen, Dienstleistungen, Richtlinien und organisationsbezogenen Interventionen. Bern: Hans Huber.
  • Wottawa, H. & Thierau, H. (1998). Lehrbuch Evaluation. Bern: Hans Huber.

Als Lehrbücher, die jeweils Teilbereiche des Prüfungsstoffes zu Forschungsmethoden umfassen, sind zu empfehlen:

  • Backhaus, K. & Erichson, B. (Hrsg.) (2003). Multivariate Analysemethoden. Berlin: Springer.
  • Tabachnick, B. G. & Fidell, L. S. (2007). Using Multivariate Statistics. Boston: Pearson Education.
  • Rudolf, M. & Müller, J. (2004). Multivariate Verfahren. Eine praxisorientierte Einführung mit Anwendungsbeispielen in SPSS. Göttingen, Bern, Toronto, Seattle: Hogrefe.

Literaturempfehlungen zu einzelnen Vertiefungsthemen

Lineare Strukturgleichungsmodelle

  • Eid, M. (1999). Lineare Strukturgleichungsmodelle. In B. Strauß, H. Haag & M. Kolb (Hrsg.), Datenanalyse in der Sportwissenschaft. Hermeneutische und statistische Verfahren (S. 427-453). Schorndorf: Hofmann.

Mehrebenenanalyse

  • Luke, D. A. (2004). Multilevel modeling. Newbury Park: Sage.(S. 1-53)

Veränderungsmessung

  • Eid, M. (2003). Veränderungsmessung und Kausalanalyse. In M. Jerusalem & H. Weber (Hrsg.), Psychologische Gesundheitsförderung - Diagnostik und Prävention (S. 105-120). Göttingen: Hogrefe.
  • Khoo, S.-T., West, S. G., Wu, W. & Kwok, O.-M. (2006). Longitudinal methods. In M. Eid & E. Diener (Eds.), Handbook of multimethod measurement in psychology (pp. 301-317). Washington: APA.

Prüfungsablauf

Zu Beginn der Prüfung soll in einem 10-minütigen Vortrag eine Evaluationsstudie dargestellt, analysiert und bewertet werden.
Daran schließen sich Fragen zur Evaluationsforschung sowie zu Forschungsmethoden entsprechend der gewählten Verfahren an. Für die Bewertung der Prüfungsleistung kommt es darauf an, eine eigene Position darzustellen und Transferleistungen zu erbringen. Besonders wichtig ist eine präzise Ausdrucksweise.

Prüfungsanmeldung

Die Prüfungsanmeldung erfolgt in der Sprechstunde.

Anmeldungen außerhalb der Sprechstunde werden im Sekreteriat bei Frau Jäger (JK24/221c) entgegen genommen.

Die Prüfungsanzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Bei mehr als 20 Anmeldungen entscheidet das Los.

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Literaturliste   Prüfungsvorbesprechung WiSe08/09

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Vordiplomsprüfung im Fach Methodenlehre bei Frau Prof. Dr. Soellner

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff orientiert sich an den Vorlesungen "Einführung in die Methodenlehre" und "Planung und Durchführung psychologischen Untersuchungen" aus dem Arbeitsbereich von Herrn Prof. Dr. Michael Eid.

Literaturliste

http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/wissenschaftsbereiche/
arbeitsbereiche_psy/psymeth/media/studium/vordiplominfoeid.pdf

Prüfungsablauf

Zu Beginn der Prüfung soll ein ca. 7-minütiger Vortrag gehalten werden, wobei zwischen zwei Optionen gewählt werden kann:
 –  ein selbst gewähltes prüfungsrelevantes Themengebiet oder
– eine empirische Untersuchung, die hinsichtlich ihrer methodischen Umsetzung vorgestellt wird.

Prüfungsanmeldung

Die Prüfungsanmeldung erfolgt im Rahmen einer allgemeinen Prüfungsvorbesprechung, die jeweils zu Beginn des Semesters durch Aushang und auf der Website angekündigt wird.
Anmeldungen außerhalb dieser Vorbesprechung werden im Sekretariat bei Frau Jäger (JK24/221c) entgegen genommen.

Die Prüfungsanzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Bei mehr als 20 Anmeldungen entscheidet das Los.

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