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Projekte

Evaluation des Eignungsfeststellungsverfahrens für zukünftige Schulleiter/-innen in Nordrhein-Westfalen

Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen wird im Projekt ein Verfahren zur Eignungsfeststellung zukünftiger Schulleiterinnen und Schulleiter evaluiert. Das in NRW eingeführte Eignungsfeststellungsverfahren (EFV) prüft im Rahmen eines Assessment Centers anforderungsbezogene Qualifikationen potentieller Kandidatinnen und Kandidaten. Der Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement der FU Berlin übernimmt die externe Evaluation des Verfahrens durch qualitative Beobachtung und multivariate Analysen der rückgemeldeten Leistungsdaten.

Die Auswirkungen zentraler Lernstandserhebungen auf die professionelle Arbeit von Lehrern und die Organisation von Schulen

Mit der Einführung zentraler Lernstandserhebungen wird derzeit in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland ein Instrument zur outputorientierten Steuerung in Schulen zum Zweck sowohl der Leistungsbeurteilung als auch der Leistungsförderung etabliert. Aktuelle Befunde aus Studien zur innerschulischen Nutzung von Lernstandserhebungen deuten darauf hin, dass bislang Verwendungsformen dominieren, die sich auf die standardisierte Leistungsbeurteilung beziehen und weniger auf die Leistungsförderung. Dies differenzierend und bestätigend zeigen sich bei den in der Vorgängerstudie (KU 1357/4-1) dokumentierten Nutzungspraktiken nur schwache Bezugnahmen auf die Prozessqualitäten des Unterrichts sowie Unsicherheiten bei der Ursachenanalyse und Ableitung von Maßnahmen.

Als Desideratum der weiteren Untersuchung schließt sich hieran die Frage an, inwiefern sich die innerschulische Verarbeitung von Lernstandserhebungen verändert, wenn sie mit Verfahren der prozessbezogenen Unterrichtsevaluation verbunden und in schulische Qualitätsentwicklung wie z.B. Schulinspektion und Schulprogrammarbeit eingebunden wird. In dem beantragten Projekt sollen schulbasierte qualitative Fallstudien hierzu durchgeführt werden, um entsprechende professions- und organisationsbezogene Auswirkungen zu analysieren. Die Ergebnisse der Studie leisten so einen Beitrag zur Diskussion um Schul- und Professionsentwicklung, indem sie Grenzen und Perspektiven outputorientierter Steuerung in Schulen aufzeigen können.

Steuerung im Bildungssystem: Die Realisierung testbasierter Schulreform in der Mehrebenenstruktur des Schulsystems

Zentrale standardbasierte Tests bilden den Kern einer outputorientierten Steuerung von Bildungsqualität. Sie dienen der empirischen Überprüfung von Bildungsstandards. Die Verantwortung der Schulen für Bildungsqualität wird mit standardbasierten Tests gestärkt; gleichzeitig verlagert sich die Funktion der Schulaufsichten. Damit ändert sich das Gefüge der institutionellen Regelung von Bildungsqualität. Das Projekt dient der Erforschung der testbasierten Schulreform in der Mehrebenenstruktur des Bildungssystems. Ziel dieser Studie ist eine mehrebenenanalytische Betrachtung zum Verhältnis der Wahrnehmung von Verantwortung im Rahmen der Schulautonomie im Verhältnis zur zentralen Administration von Tests, Bildungsstandards, Rückmeldeverfahren und begleitenden Unterstützungsstrukturen der Schulaufsicht.

 


Abgeschlossene Projekte

Folgen zentraler Lernstandserhebungen für die Schulentwicklung und Lehrerprofessionalisierung

Evaluation des Buddy-Landesprogramms Niedersachsen

Laufzeit von Dezember 06 - November 07

Evaluation des Buddy-Landesprogramms Hessen

   Laufzeit von April 07 - März 09

Ganztagsorganisation im Grundschulbereich

siehe auch:

http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/allg_paedagogik/go/Design/index.html

Studienverläufe zum Lehramt

Evaluation des Projekts: "Schulen übernehmen Verantwortung"

Laufzeit von August 2009 - Juli 2010

Evaluationsbericht