Navigation
Projekt
Der European Master in Childhood Studies and Children's Rights ist aus einem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt entstanden (2005-2008):
Meinung unabhängiger Experten zum Projekt:
„Das Projekt zielt auf die Realisierung eines sehr wichtigen Themas ab.“
„Der geplante europäische Masterstudiengang verfolgt einen sehr innovativen Ansatz. Er schließt die Lücke der professionellen Ausbildung im Bereich Kinderrechte. Mit seinen europäischen Partnern repräsentiert er nicht nur die Europäische Dimension, sondern mit seinem Thema und seinen Zielen hat er auch eine globale Dimension. Der geplante Studiengang ist eine gute Kombination zwischen theoretischem Wissen, praktischem Training und Input von Dritten (NGOs).“
Ziele des Projektes:
Ziel des ENMCR CD-Projektes ist es, an fünf europäischen Hochschulen einen gemeinsamen Master-Studiengang zu Kinderrechten zu entwickeln. Eine aktive und effektive Partizipation von Kindern (und Jugendlichen) in sozialen Prozessen bildet hierbei das Kernelement. Der Master-Studiengang richtet sich an Hochschulabsolvent/ innen und Führungskräfte, die im Kinder- und Kinderrechtsbereich tätig sind. Spezifische Ziele sind:
- Erwerb von Humanressourcen der höheren Bildung für die Entwicklung und Umsetzung von Politik und Programmen, sowie des Institutionsmanagements
- Wissensgenerierung, innovative Methodologien und Instrumente für Handlungsstrategien in Politik und professionellen Handlungsfeldern
- Organisation und Umsetzung eines professionellen technischen Services, der auf die Förderung und Entwicklung von Kinderrechtsprojekten spezialisiert ist.
Hauptaktivitäten sind Treffen und Workshops zwischen den Partner-Instituten, Experten und Stakeholdern, um
- integrierte methodologische pädagogische Ansätze (inkl. e-learning)
- einen Businessplan für Nachhaltigkeit (inkl. Fundraising Methoden)
- Monitoring- und Evaluierungsmethoden für Qualitätssicherung sowie
- Prinzipien der Mobilität von Studierenden und professionellem Personal zu entwickeln.
- Außerdem werden die nötigen administrativen und rechtlichen Schritte eingeleitet, um die Implementierung des gemeinsamen Studienprogramms im dritten Jahr zu gewährleisten.
Erwartete Ergebnisse:
Master-Studienprogramme zu Kinderrechten, die zu einem gemeinsamen Abschluss führen, sowie ein erweitertes Netzwerk von Universitäten und Organisationen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Einbeziehung mittel- und osteuropäischer Hochschulen gelegt.
Interdisziplinarität des MA
Der Studiengang wird in verschiedenen Fachbereichen angeboten werden: Interkulturelle Erziehungswissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften, internationale Entwicklungsstudien, Gesellschafts- und Verhaltenswissenschaften, Kindheitskulturwissenschaften, Philosophie, Anthropologie, Psychologie, Sprachwissenschaften und Recht. Durch diesen Ansatz ist das Programm hoch interdisziplinär und stellt eine Innovation dar, da es Bereiche mit einbezieht die bisher von Kinderrechtsthemen unberührt blieben.
Ziele des Studiengangs sind:
- die Vernetzung von forschungsgeleitetem Lehren und Studentenprojekten
- die Vernetzung von Studenten mit der Arbeitswelt- die Konsolidierung der theoretischen Basis bereits Berufstätiger
- sowie die Verbesserung ihres akademischen Ausdrucksvermögens (zum Beispiel für das Schreiben von Berichten)
- Stärkung von Kinderkulturen und die Gewährleistung ihrer Verankerung in der Umwelt
- die Förderung der Rechte von Kindern mit Migrationshintergrund welche bisher nur wenig Beachtung in den Kindheitswissenschaften fanden. Hierbei liegt ein spezieller Fokus auf dem Spracherwerb dieser Kinder.
Vernetzung von Theorie und Praxis in der Implementierung der KRK in europäischen und außereuropäischen Staaten-, Erfahrungs- und Ergebnisaustausch
Angestrebt ist eine sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene enge Zusammenarbeit und Einbeziehung bereits bestehender außeruniversitärer Strukturen, die sich der Förderung der Rechte des Kindes widmen. Den entsprechenden Organisationen und Einrichtungen kommt eine besondere Rolle bei der Entwicklung und Durchführung des MA zu, insofern, dass sich das Studienprogramm auch nach deren Bedarf und deren Anforderungen an einen europäischen MA Children’s Rights richten soll, und dass sie bei der Durchführung des Programms (z.B. über Gastvorträge oder das Einbringen von Modulen) beteiligt werden sollen. Um die Teilnehmer/innen schon während des Studiums möglichst nah an die Berufswelt heranzuführen und die Berufchancen nach Beendigung des Studiums zu erhöhen, werden Praktika in Organisationen und Einrichtungen angeboten.
Europäische Dimension:
- Bisher sind die Studiengänge, die an den Partneruniversitäten angeboten werden, sehr national bzw. regional ausgerichtet. Durch die Vernetzung verschiedener europäischer Universitäten (aus Ost und –Westeuropa) und dem Austausch sowohl von Studierenden als auch von Lehrpersonal, wird eine neue europäische Perspektive eingenommen. Diese werden durch die Perspektiven unseres Partnernetzwerks in Lateinamerika noch erweitert.
- Es gibt einen Mangel an Lobbyismus für Kinderrechte auf EU Ebene. In Regierungskommunikationen tritt das Thema Kinderrechte nur sehr selten und nicht prioritär auf. Der MA soll den Studierenden und bereits Berufstätigen Kompetenzen im Bereich Lobbyismus vermitteln, um Kinderrechte auf EU Ebene zu stärken.
- Ausgehend von einer Kinderrechtsperspektive wird der MA an die europäische Menschenrechtspolitik anknüpfen und den Schwerpunkt auf soziale Inklusion und Integration setzen.
- Der MA soll alle Beteiligten ermutigen, Erfahrungen und know-how im Bereich Kinderrechte in Internationalen Entwicklungsstudien auszutauschen, um dadurch eine gemeinsame europäische Politik für Kinder in der globalen Welt zu schaffen.
- Einzelne Module sowie Teile von Modulen sollen als E-Learning angeboten werden, so dass auch im virtuellen Raum ein Austausch stattfinden kann.


