Navigation
Praxisklassen in der Hauptschule
Forschungsprojekt „PRAXISKLASSEN in der Hauptschule“
Das Qualifizierungsprojekt „Praxisklassen in der Hauptschule“ richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler, die aufgrund vielfältiger Benachteiligungen geringere Chancen auf eine gesellschaftliche und berufliche Integration haben. Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache sind hier überrepräsentiert. Sieben Hauptschulen mit insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler nehmen am Projekt teil.
Das Qualifizierungsprojekt „Praxisklasse in der Hauptschule“ strebt folgende Ziele an:
- qualifizierende Schulabschlüsse für Hauptschüler mit Gefährdungspotential erreichen (Hauptschulabschluss mit berufsfeldorientierten Grundqualifikationen)
- konkrete Berufsorientierung
- Schüler für das Lernen neu motivieren und dadurch ausbildungs- bzw. berufsfähig machen
- Erwerb einer Zertifikation der berufsfeldorientierten Grundqualifikationen
- erfolgreichen Besuch der Praxisklasse mit der berufsvorbereitenden Maßnahme gleichstellen, um so so genannte Warteschleifen für die Jugendlichen zu vermeiden
- Praktika in den entsprechenden Branchen, um die Schüler an die Gegebenheiten des aktuellen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes heranzuführen
- Es sollen Kooperationen innerhalb eines Netzwerkes angestrebt bzw. bereits vorhandene Verbindungen genutzt werden, um entsprechende Ausbildungs- oder Arbeitsplätze in den Firmen passgenau zu besetzen.
Diese Ziele sollen im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitprogramms überprüft, ihre Erreichbarkeit eruiert werden, um aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen für ähnliche Projekte ziehen zu können. Auch sollen die erreichten Ziele mit der anfänglichen Zielstellung verglichen werden, um im Verlauf des Projekts auftretende Probleme aufzeigen zu können.
Die Gesamtdauer des Qualifizierungsprojekts umfasst den Zeitraum vom 01.04.2006 – 31.12.2011.
Projektleitung: Dr. Andreas Boehme


