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ponte. Kindergärten und Grundschulen auf neuen Wegen
Sie befinden sich auf den offiziellen Seiten des Programms „ponte. Kindergärten und Grundschulen auf neuen Wegen“.
ponte ist ein Gemeinschaftsprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Internationale Akademie für Innovative Pädagogik und Ökonomie an der Freien Universität Berlin.
Im Programm ponte (ital. „die Brücke“) wurden Grundschulen und Kindergärten zu „Lerntandems“ zusammengeschlossen, die unter der Anleitung geschulter Moderator/inn/en mit- und voneinander lernten, den Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule besser zu gestalten. Die Entwicklung in diesen Modelleinrichtungen wird als Beispielgebend für vergleichbare Reformansätze in der ganzen Republik gesehen. Damit steht ponte im Kontext zahlreicher Qualitätsentwicklungsprogramme nach PISA.
ponte hat im August 2004 in Brandenburg begonnen. In den Jahren 2006 und 2007 wurden das Programm auf die Bundesländer Berlin, Sachsen und die Region Trier in Rheinland-Pfalz ausgeweitet. Im Dezember 2008 ist das Programm ponte planmäßig beendet worden. Insgesamt haben etwa 200 Pädagoginnen und Pädagogen in 74 Einrichtungen in ponte mitgewirkt.
Diese Seite ist aus Dokumentionsgründen vorerst weiter erreichbar. Die Erfahrungen und Ergebnisses aus vier Jahren Programmarbeit liegen gebündelt in einer Abschlusspublikation vor, die im Verlag das netz erschienen ist:
Jörg Ramseger; Jens Hoffsommer (Hrsg.): ponte. Kindergärten und Grundschulen auf neuen Wegen. Erfahrungen und Ergebnisse aus einem Entwicklungsprogramm.
Berlin: verlag das netz, 2008. ISBN: 978-3-86892-004-8

Merkmale des Programms:
ponte ist ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm, das Kindergärten und Grundschulen dabei unterstützt, sich selbst zu hervorragenden Bildungseinrichtungen für Kinder weiter zu entwickeln.
ponte arbeitet darauf hin, in beiden Institutionen ein zeitgemäßes Bildungsverständnis zu verwirklichen.
ponte unterstützt Kindergärten und Grundschulen dabei, Lernsituationen zu gestalten, die anspruchsvoll und kindgerecht zugleich sind.
ponte zieht aus den internationalen Vergleichsstudien der letzten Jahre Konsequenzen, wo sie am sinnvollsten sind: an der Basis des Bildungssystems.
ponte unterstützt Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen bei ihrer Zusammenarbeit, indem Moderatorinnen die Gesprächsrunden, Workshops und Praxis-Projekte begleiten und auswerten helfen. Ziel ist es, dass Erzieherinnen und Lehrerinnen ihre Kompetenzen im Hinblick auf die Bildungsprozesse der Kinder bündeln und dadurch stärken.
Entwicklungsstand:
ponte wurde von Dr. Annette Dreier, Dr. Christa Preissing, Prof. Dr. Jörg Ramseger und Prof. Dr. Jürgen Zimmer konzipiert.
Das Projekt ponte hat im August 2004 in der Region Cottbus mit sechs Grundschulen und neun Kindergärten begonnen.
Im Jahr 2005 wurde eine weitere Projektregion in Brandenburg eröffnet.
In den Jahren 2006 und 2007 wurde das Programm auf die Bundesländer Berlin, Sachsen und die Region Trier in Rheinland-Pfalz ausgeweitet und eine Kooperation mit der Universität Trier aufgenommen.
Im Dezember 2008 ist das Programm ponte planmäßig beendet worden.
Standorte:
Brandenburg (Cottbus – drei Tandems, Lübbenau – zwei Tandems, Werben/Burg – ein Tandem, Wünsdorf – ein Tandem, Sellessen – ein Tandem, Vetschau – ein Tandem, Forst – ein Tandem, Beeskow – ein Tandem)
Sachsen (Dresden – ein Tandem, Frohburg – ein Tandem, Makranstädt/Gärnitz – ein Tandem)
Berlin (Prenzlauer Berg – ein Tandem, Schöneberg – ein Tandem, Kreuzberg – ein Tandem, Wedding – ein Tandem)
Rheinland-Pfalz (Trier - fünf Tandems)
Leistungen des ponte-Teams
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Projektgruppe ponte bilden ein interdisziplinäres Team, das langjährige Erfahrungen und anerkannte Leistungen aus Forschung und Praxisentwicklung im Elementar- und Primarbereich des Bildungswesens innerhalb Deutschlands und im internationalen Kontext mitbringt. Mitglieder des Teams haben sich insbesondere durch die Erarbeitung des Berliner Bildungsprogramms für Kinder in Tageseinrichtungen und durch die wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs „Verlässliche Halbtagsgrundschule“ an den aktuellen Entwicklungen im Kindergarten- und Grundschulbereich aktiv beteiligt. Die hierbei gewonnen Erfahrungen und Kompetenzen sind Grundlage für die Arbeit in ponte.
Das Projekt-Team bietet im Einzelnen:
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Informationen zum Projekt ponte für Vertreter der Administration, der Wissenschaft und Praxis;
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Unterstützung bei der Auswahl von Einrichtungen und deren Einführung in das Projekt;
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Unterstützung bei der Auswahl von Moderatorinnen;
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Inhaltliche Schulung und regelmäßiges Coaching der Moderatorinnen in den Handlungsfeldern des Projektes: Lern- und Curriculumentwicklung Professionalisierung, Implementation von Bildungsplänen und –programmen, Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren, Beteiligung von Eltern, Entwicklung von Projekten und deren Dokumentation;
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Beratung vor Ort in den Einrichtungen;
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Organisation von Workshops mit Experten und eigene inhaltliche Inputs nach Schwerpunktsetzung der beteiligten Kindergärten und Grundschulen u.a. zu folgenden Themen:
- Lerntagebücher und Bildungsbiographien,
- Entwicklung von Sprachförderkonzepten für Kinder,
- neue Konzepte des Schriftspracherwerbs,
- Mathematik und Naturwissenschaft entdecken,
- Kooperation mit anderen Berufsgruppen und mit den Eltern,
- Einführung in sozial-unternehmerisches Handeln;
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Organisation eines überregionalen fachlichen Austausches;
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Organisation von Fachtagungen;
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Mitwirkung an der Implementation und Dissemination der Projektergebnisse im Land;
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Beratung der Träger und Bildungsverwaltungen zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Projektergebnisse.
ponte ist ein Kindergarten- und Schulentwicklungsprogramm der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie - INA gGmbH - an der Freien Universität Berlin und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Kooperation mit der Deutsche Bank Stiftung unterstützt durch die Stiftung Lausitzer Braunkohle, eine Stiftung der Vattenfall Europe Mining AG. Ebenfalls beteiligt sind das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg, die Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport Berlin. "ponte Sachsen" ist Teil des Projekts "Lernorte der Demokratie im Vor- und Grundschulalter", gefördert aus Haushaltsmitteln der Sächsischen Staatskanzlei im Rahmen des Regierungsprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".
In Trier konnte aufgrund der Zuwendung der Nikolaus Koch Stiftung eine neue Projektregion eröffnet werden. ponte Trier wird wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Michael-Sebastian Honig, Professor für Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Theorie, Geschichte und Methoden der Sozialpädagogik an der Universität Trier in Kooperation mit der INA gGmbH.



