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Institut für Schulentwicklung (ISE)
in der Internationalen Akademie (INA gGmbH) an der Freien Universität Berlin
| Adresse: |
Habelschwerdter Allee 45 D-14195 Berlin |
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| Name: | Prof. Dr. Jörg Ramseger | |
| Telefon: | +49 (0)30 838 55406 | |
| Fax: | +49 (0)30 838 55413 | |
| E-Mail: | abp@fu-berlin.de | |
| Homepage: | Institut für Schulentwicklung |
Kurzbeschreibung
Institut für Schulentwicklung
Das Institut für Schulentwicklung in der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Ökologie und Ökonomie - INA gGmbH - ist eine Einrichtung für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der innovativen Pädagogik vom Kindergarten bis zum Ende der Pflichtschulzeit. Das Institut erbringt Dienstleistungen für Einzelschulen, Schulträger, Schulverwaltungen, Institutionen der Lehrerbildung und Wissenschaftseinrichtungen. Es befasst sich vorrangig mit Schulentwicklungsberatung, Schulbegleitforschung und Evaluation von Innovationsprozessen, aber auch mit Grundlagenforschung zur Schulpädagogik und Schulsystemforschung.
Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den übrigen Instituten der INA sowie mit der Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin.
Projekte
Schulentwicklung unter den Bedingungen urbanen Strukturwandels (SeBuS) Wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs Gustav-Falke-Schule, Berlin
An der Gustav-Falke-Schule (Berlin) wird seit dem Schuljahr 2010/2011 ein Schulversuch durchgeführt, der als eine Reaktion auf die Entwicklung der Schülerzahlen und die Zusammensetzung der Schülerschaft verstanden werden kann. Die Schule bildete sogenannte „NaWi-Klassen“ für Kinder mit nachgewiesen guter Kompetenz in der Beherrschung der deutschen Sprache. Ziel ist, allen Schülerinnen und Schülern der Gustav-Falke-Schule die besten Lernchancen zu bieten. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem die Leistungsheterogenität der gesamten Schülerschaft erhöht wird. Die wissenschaftliche Begleitung nimmt die Schul- und Unterrichts-entwicklung aus einer netzwerktheoretischen Perspektive in den Blick. Die Untersuchung geht davon aus, dass Schul- und Unterrichtsentwicklungen in einer einzelnen Schule dann am besten analysiert und wissenschaftlich begleitet werden können, wenn auch die anderen, benachbarten Schulen sowie weitere Kontextfaktoren untersucht werden. Deshalb werden alle Schulen des Schulsprengels betrachtet. In der Untersuchung werden drei Ebenen unterschieden:
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Erstens ist der Kontext der Schule zu betrachten, u. a. das lokale sozio-ökonomische Umfeld der Schule (Demographie, Segregation) und die schulsystem- und steuerungsbedingten Wettbewerbsbeziehungen zwischen den Schulen.
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Zweitens ist die Ebene der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu untersuchen. Dabei ist zu fragen, wie die Schulen ein Angebot zusammenstellen können, das kontextadäquat erscheint. Dabei ist auch zu untersuchen, inwieweit es den Schulen gelingt, ein gleichwertiges Angebot grundlegender Bildung für alle Kinder zu sichern. Zugleich ist zu untersuchen, inwieweit es den Schulen gelingt, Schulentwicklungsprozesse zu initiieren und zu gestalten, die die Arbeitsplatzzufriedenheit und Motivation des pädagogischen Personals positiv beeinflussen und das in sozialen Brennpunkten häufig verbreitete „Burn-out“ von Pädagoginnen und Pädagogen verhindern können.
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Von diesen beiden Ebenen ist die dritte Ebene zu unterscheiden, die die Entwicklung der individuellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler (Kompetenzentwicklung und Übergangsquoten) betrifft: Erzielt die Gustav-Falke-Schule die gewünschten Fördereffekte für alle Kinder?
In der Untersuchung wird ein multimethodisches Vorgehen gewählt, das quantitative und qualitative Verfahren miteinander verschränkt. Neben quantitativen Instrumenten zur Erfassung von Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden Fragebögen sowohl bei Lehrkräften und Erzieherinnen als auch bei Eltern eingesetzt. Zusätzlich kommen qualitative Verfahren zum Einsatz: Es werden Unterrichtsprozesse beobachtet und Eltern sowie Lehrkräfte in Rahmen von Gruppendiskussionen befragt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt in Kooperation mit der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie an der Freien Universität Berlin (INA gGmbH) als Auftragnehmerin. Die wissenschaftliche Begleitung wird finanziert von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin.
Laufzeit: September 2011 bis August 2014
Verantwortliche Wissenschaftler:
Leitung: Prof. Dr. Jörg Ramseger
wiss. Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Corinna Gottmann und Dr. Johanna Hochstetter.
» Evaluation von "prima(r)forscher - Naturwissenschaftliches Lernen im Grundschulnetzwerk"
Wie können natürliche Neugier und Forschungsdrang von Kindern in der Grundschule gefördert werden? Wie lassen sich naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich und spannend vermitteln? Und wie finden Schüler eigene Lernwege? prima(r)forscher hilft ausgewählten Grundschulen dabei, ihr naturwissenschaftliches Profil zu schärfen und eine kindgerechte Lernkultur zu entwickeln. Die Schulen arbeiten mit Experten sowie außerschulischen Partnern zusammen und bilden ein länderübergreifendes Qualitätsnetzwerk, in dem sie sich gegenseitig austauschen und weiterbilden. Eine gemeinsam entwickelte Material- und Praxissammlung für naturwissenschaftliches Lernen in der Primarstufe ist Nährboden zum prima Forschen und Lernen.
Es handelt sich um ein Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Deutschen Telekom Stiftung. Wir führen die Evaluation des Projektes durch. Das Evaluationsprojekt ist am Institut für Schulentwicklung und am Institut für Qualitative Forschung der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie gGmbH der Freien Universität Berlin angesiedelt. Durchführung: Irene Leser M.A., Prof. Dr. Günter Mey, Dr. Katja Mruck, Prof. Dr. Jörg Ramseger (Projektleitung), Dipl.-Psych. Rubina Vock.
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Forschungsstelle inklusive Pädagogik
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die BRD verpflichtet, diese bis 2015 umzusetzen.
Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Im Bildungswesen konkretisiert sich dies im Zugang zu allgemein bildenden Schulen für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder für andere Minderheiten.
Eine Reihe Berliner Schulen verfügt über Konzepte und professionelle Kompetenzen der Realisierung inklusiver Bildung mit heterogenen Schülergruppen, zu denen Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen oder körperlichen Beeinträchtigungen ebenso gehören wie Kinder mit Hochbegabungen. Die Forschungsstelle inklusive Pädagogik will durch die wissenschaftliche Untersuchung der Prozesse von Separation und Integration und der Ansätze von „best practice“-Beispielen in Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen sowie durch Fortbildungen zu inklusiven Bildungsprozessen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention beitragen.
Kontakt
Forschungsstelle Inklusive Pädagogik in der
Internationalen Akademie für
innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie
an der Freien Universität Berlin
Königin-Luise-Str. 29
14195 Berlin
Tel.: 030 – 838 55406
Fax: 030 – 838 55413
Mail: inklusion@ina-fu.org
Leitende WissenschaftlerInnen
PD Dr. Ulrike Becker
Prof. Dr. Annedore Prengel
Prof. Dr. Jörg Ramseger
Projekt ponte
Im Programm ponte (ital. „die Brücke“) wurden Grundschulen und Kindergärten zu „Lerntandems“ zusammengeschlossen, die unter der Anleitung geschulter Moderator/inn/en mit- und voneinander lernten, den Übergang der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule besser zu gestalten. Die Entwicklung in diesen Modelleinrichtungen wird als Beispielgebend für vergleichbare Reformansätze in der ganzen Republik gesehen. Damit steht ponte im Kontext zahlreicher Qualitätsentwicklungsprogramme nach PISA.
ponte hat im August 2004 in Brandenburg begonnen. In den Jahren 2006 und 2007 wurden das Programm auf die Bundesländer Berlin, Sachsen und die Region Trier in Rheinland-Pfalz ausgeweitet. Im Dezember 2008 ist das Programm ponte planmäßig beendet worden. Insgesamt haben etwa 200 Pädagoginnen und Pädagogen in 74 Einrichtungen in ponte mitgewirkt.
Hier bekommen Sie weitere Informationen.

» Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe
Die Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe (ABP) ist ein Institut für Lehr- und Lernforschung und Schulentwicklung im Grundbildungsbereich. Unser fachkundiges Team von Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern initiiert, begleitet und evaluiert Schulentwicklungsmaßnahmen im In- und Ausland.
» Jahrestagung 2007 der Kommission „Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe“ der DgfE



