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Selbstorganisation von Lernprozessen in Schule und Hochschule

Eigenverantwortliches, selbstgesteuertes Lernen gilt als Kernkompetenz in der modernen Informationsgesellschaft. Es werden unterschiedliche Instrumente und Trainingsprogramme, die zur Förderung selbstgesteuerten Lernens entwickelt worden sind vorgestellt. Diese Instrumente umfassen Trainings zur Förderung der Selbstregulationskompetenz und des Zeitmanagements, kognitive Lernstrategietrainings und Trainings zur Vermittlung affektiver, volitionaler und motivationaler Strategien ebenso wie die indirekte Förderung selbstgesteuertes Lernens durch eine entsprechende Gestaltung der Lernumgebung. Diese unterschiedlichen Konzepte sollen im Hinblick auf ihren Einfluss auf den Lernprozess und ihre Anwendbarkeit in Schule und Hochschule diskutiert werden. Die Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Lit.:

Friedrich, H. F./ Mandel, H. (1997): Analyse und Förderung selbstgesteuerten Lernens. In: F.E. Weinert & Mandel (Hrsg.): Psychologie der Erwachsenenbildung, S.237-293, Göttingen.

Beck, E., Guldimann, T. & Zutavern, M. (2000). Eigenständiges Lernen fördern. Metakognition im Unterricht. In: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik (Hrsg.), Beiträge zur gymnasialen Bildung: Wissensvermittlung und Methodenkompetenz (S. 51-93). Wiesbaden: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik.

Rambow, R.& Nückles, M. (2002). Der Einsatz des Lerntagebuchs in der Hochschullehre. In: Das Hochschulwesen 3/2002, S.113-120.

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TypHauptseminar
Dozent/inIrmela Blüthmann
InstitutionArbeitsbereich Philospohie der Erziehung
E-Mailbluethma@zedat.fu-berlin.de
SpracheDeutsch
SemesterSS 2006
Veranstaltungsumfang2 SWS
RaumHabelschwerdter Allee 45 L 201
Zeit

Mo. 10.00-12.00 Uhr