Medienrezeptionsforschung

Arbeitsgruppe Medienrezeptionsforschung

DFG-Projekt "Todesdarstellung im Film"

Das erziehungswissenschaftliche Projekt beschäftigt sich mit psychischen Strukturen und Veränderungen unter dem Eindruck von Filmen. Ziel ist es, zu untersuchen, was in den Köpfen männlicher und weiblicher Jugendlicher vorgeht, wenn sie Filme mit Todesdarstellungen sehen. Das Team um Prof. Dr. Dieter Lenzen will herausfinden, welche individuellen Todeskonzepte 18-jährige Jugendliche entwickeln, wenn sie Filme mit Todesdarstellungen betrachten.

Wie sehen die Zusammenhänge zwischen den Todesvorstellungen der Jugendlichen und ihrer Einstellung zur Gewalt aus? Welche Erkenntnisse für die Praxis der freiwilligen Selbstkontrolle der Film- und Fernsehwirtschaft zur Beurteilung geeigneter Kriterien für Filme können daraus gezogen werden?

Zahlreiche Jugendliche haben sich als Versuchspersonen beworben, gerade weil sie selbst auch wissen wollen, was in ihnen vorgeht, wenn sie in Filmen jemanden sterben sehen. Das Team um Prof. Lenzen wird ausgewählte Jugendliche, die teilweise bereits Erfahrungen mit dem Tod haben, daraufhin untersuchen, welche Vorstellungen sie vom Tod entwickeln, wenn sie sich Filme anschauen, in denen der Tod eine zentrale Rolle spielt.

Leitung:

Prof. Dr. Dieter Lenzen

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

PD Dr. Yvonne Ehrenspeck

Dr. Achim Hackenberg

Daniel Hajok, M.A.


„Angst als Risikodimension des Jugendmedienschutzes - Subjektive Theorien und faktische Erscheinungsformen“ Kooperationsprojekt mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und externen Wissenschaftlern   

Bei der Bewertung von Medieninhalten im Sinne des Jugendmedienschutzes ist nicht zuletzt die Frage zu beantworten, welche medialen Inhalte und Darstellungen bei den jungen Rezipienten übermäßig Angst erzeugen und inwiefern dies problematisch sein kann. Das Kooperationsprojekt, an dem Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Philosophie der Erziehung der Freien Universität Berlin, der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) und externe Wissenschaftler mitwirken, untersucht diesen Bereich unter besonderer Berücksichtigung des Fernsehens.