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LAUFENDE PROJEKTE

Meta-Vorhaben „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ (ABIBA | Meta), Teilprojekt "Transfer, multiperspektivische Zusammenarbeit und innovative Transferformate" 

gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Im Rahmen der Förderrichtlinie zum „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ fördert das BMBF interdisziplinär angelegte Forschungsprojekte zur Erforschung von Bildungsbenachteiligung und zur Entwicklung konkreter Maßnahmen mit Praxisakteuren. Das Meta-Vorhaben unterstützt sie dabei in den Bereichen Forschung, Monitoring, Transfer. Zum Ende des Projektes werden die erhobenen Primärdaten zur wissenschaftlichen Nachnutzung bereitgestellt und die Ergebnisse systematisch für Praxis, Politik und Öffentlichkeit aufbereitet. 
Die FU Berlin ist im Verbund mit dem Leibniz-Institut für Bildungsforschung und dem Deutschen Jugendinstitut für den Bereich Transfer zuständig. Dr. Anika Duveneck und Karina Schlingensiepen-Trint unterstützen die Forschungsprojekte in Fragen der multiperspektivischen Zusammenarbeit und der Entwicklung innovativer Transfer- und Distributionsformate und sind für die zielgruppenorientierte Vermittlung der Ergebnisse zum Abbau von Bildungsbarrieren zuständig. 

Projektleitung: Dr. Anika Duveneck, Karina Schlingensiepen-Trint 

Lernende Stadt Gelsenkirchen, 05/2019-04/2022

Das Verbundprojekt "Lernende Stadt Gelsenkirchen" von Dr. Anika Duveneck, der Stadt Gelsenkirchen und der FH Dortmund hat im Wettbewerb „Zukunftsstadt 2030“ in die dritte und damit letzte Runde erreicht. Es ist eines von acht Projekten, für die sich die Expert*innenjury aus insgesamt 168 Bewerbungen entschieden hat. Mit dem Wettbewerb Zukunftsstadt fördert das BMBF die partizipative Entwicklung von Zukunftsvisionen (1. Phase), die Erstellung umsetzungsreifer Planungskonzepte (2. Phase) und schließlich die beispielhafte und experimentelle Umsetzung vielversprechender Konzepte in urbanen Reallaboren (3. Phase). Für die Umsetzung steht ein Fördervolumen von 1,6 Millionen Euro bereit. 

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erforschung von "Zukunftsbildung" als sozialräumlicher Bildungs- und Beteiligungsansatz, mit dem Integration, Zukunftschancen und Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessert werden sollen. Von Akteuren der Stadt und lokalen Kooperationspartnern werden dazu 16 Bausteine realisiert, die den vier Forschungssäulen „Digitale Stadt“, „Partizipation im Quartier“ und „Lernorte und Lernlabore“ „Stadtgesellschaft und Wissenschaft“ zugeordnet sind. 

Dr. Anika Duveneck leitet die wissenschaftliche Begleitung des Gesamtprojektes. Sie erforscht und unterstützt die Zusammenarbeit von Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zur langfristigen Öffnung kommunaler Strukturen für Beteiligung und ressortübergreifende Ansätze. 

Projektleitung: Dr. Anika Duveneck

Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten (HOCH-N), Arbeitspaket Governance, 12/2016-04/2021

gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Teilprojekt Governance des Verbundvorhabens „HOCH-N. Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln - vernetzen - berichten“ an der Freien Universität Berlin widmet sich in Kooperation mit der Universität Vechta der Entwicklung, Implementierung und Verstetigung von Nachhaltigkeitsprozessen und –prinzipien an Hochschulen. Aus der Perspektive der Educational Governance-Forschung werden hochschulinterne Nachhaltigkeits-Prozesse und -Strukturen untersucht. Dazu werden semi-strukturierte Interviews mit unterschiedlichen Akteursgruppen der Verbund-Hochschulen geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse werden in einschlägigen Fachzeitschriften sowie in einem Leitfaden veröffentlicht.

Zur Homepage HOCH-N

Vertrauen in und gegenüber Bildungsinstitutionen, 12/2014- (laufend)

durchgeführt mit Eigenmitteln

Der Arbeitsbereich untersucht Fragen des Vertrauens in und gegenüber formalen Bildungsinstitutionen. Dazu zählen Studien zum Vertrauen von Eltern gegenüber Lehrkräften und der Schule ihres Kindes sowie Untersuchungen zur Bedeutung des Vertrauens in der Studieneingangsphase. In den empirischen Studien arbeiten wir mit unterschiedlichen Verfahren der quantitativen und qualitativen Datenerhebung und -auswertung. Zudem entwickeln und testen wir ein Instrument, mit dem die Bedeutung unterschiedlicher Situationen für die Entwicklung von Vertrauen differentiell erfasst werden und perspektivisch kann. Die Studien des Arbeitsbereichs schließen an Diskurse im Bereich der Organisationsentwicklung in Schule und Hochschule, der Transitionsforschung, der Forschung zu Erziehungs- und Bildungspartnerschaften und Elternbeteiligung, der Habitusforschung sowie der Educational Governance-Forschung an und tragen außerdem zur Weiterentwicklung der Methodologie in der Vertrauensforschung bei.

Publizierte Ergebnisse

"A comprehensive view of trust..." Niedlich, S.; Kallfaß, A.; Pohle, S.; Bormann, I. (2020)

"Trust and trusting practices..." Bormann, I.; Thies, B. (2019)

"Entwicklung und Validierung..." Bormann, I.; Niedlich, S.; Staats, M. (2019)

"Approaching..." Schweizer, A.; Niedlich, S.; Adamczyk, J.; Bormann, I. (2017)

Transformatives Lernen durch Engagement – Soziale Innovationen als Impulsgeber für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (TrafoBNE), 05/2019-12/2021

gefördert durch das Umweltbundesamt (UBA)

Das Projekt „Transformatives Lernen durch Engagement“ will junge Menschen für ein Engagement bezüglich Nachhaltigkeit begeistern. Dazu entwickelt es gemeinsam mit vier Schulen Lernwerkstätten im Modus des Service Learning und verbindet damit fachliches Lernen mit außerschulischem gesellschaftlichen Engagement. In das Design der Lernwerkstätten werden in einem partizipativen Prozess sowohl die Schüler*innen und Lehrkräfte eingebunden als auch die außerschulischen Partner*innen. Aus der wissenschaftlichen Begleitung und responsiven Evaluation der Lernwerkstätten soll ein Handbuch zur weiteren Aufbereitung entstehen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie gGmbH und dem Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig durchgeführt.

Umweltbundesamt: Projekt TrafoBNE

Projektbetreuung: Dr. Mandy Singer-Brodowski und Janina Taigel

Lernende Stadt Gelsenkirchen, 05/2019-04/2022

Das Verbundprojekt "Lernende Stadt Gelsenkirchen" von Dr. Anika Duveneck, der Stadt Gelsenkirchen und der FH Dortmund hat im Wettbewerb „Zukunftsstadt 2030“ in die dritte und damit letzte Runde erreicht. Es ist eines von acht Projekten, für die sich die Expert*innenjury aus insgesamt 168 Bewerbungen entschieden hat. Mit dem Wettbewerb Zukunftsstadt fördert das BMBF die partizipative Entwicklung von Zukunftsvisionen (1. Phase), die Erstellung umsetzungsreifer Planungskonzepte (2. Phase) und schließlich die beispielhafte und experimentelle Umsetzung vielversprechender Konzepte in urbanen Reallaboren (3. Phase). Für die Umsetzung steht ein Fördervolumen von 1,6 Millionen Euro bereit. 

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erforschung von "Zukunftsbildung" als sozialräumlicher Bildungs- und Beteiligungsansatz, mit dem Integration, Zukunftschancen und Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessert werden sollen. Von Akteuren der Stadt und lokalen Kooperationspartnern werden dazu 16 Bausteine realisiert, die den vier Forschungssäulen „Digitale Stadt“, „Partizipation im Quartier“ und „Lernorte und Lernlabore“ „Stadtgesellschaft und Wissenschaft“ zugeordnet sind. 

Dr. Anika Duveneck leitet die wissenschaftliche Begleitung des Gesamtprojektes. Sie erforscht und unterstützt die Zusammenarbeit von Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zur langfristigen Öffnung kommunaler Strukturen für Beteiligung und ressortübergreifende Ansätze. 

Projektleitung: Dr. Anika Duveneck

Monitoring & Evaluation of Climate Change Education (MECCE), 2020-2026

Leitung:

Prof. Gerhard de Haan, Prof. Inka Bormann, Antje Brock

ProjektmitarbeiterInnen:

Antje Brock (Co-Projektleitung und Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Leonie Ströbele (Studentische Hilfskraft)

Kağan Porsuk (Studentische Hilfskraft)

Ein Team des Institut Futur ist Teil des internationalen Forschungsverbundes, dessen Ziel es ist, Klimabildung weltweit erfassbar zu machen und zu befördern. Unter kanadischer Leitung (Prof. Marcia McKenzie, University of Saskatchewan) sind insgesamt fast 80 Experten einschlägiger Organisationen beteiligt (u.A. Stanford University, University of Cambridge, IPCC, UNESCO, UNFCCC, Sustainable Development Solutions Network, Sulitest). Das Forschungsprojekt an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Governance/Politik und Bildungspraxis wird vom kanadischen Social Sciences and Humanities Research Council (SSHRC) sowie von involvierten Organisationen wie der Freien Universität Berlin gefördert. Die Verschränkung zwischen diesen Bereichen ermöglicht es, die gewonnenen Erkenntnisse direkt governance- und praxisrelevant werden zu lassen und u. A. internationale und nationale bildungs- und nachhaltigkeitspolitische Zielsetzungen informieren zu können. Gleichzeitig wird durch ein besseres Verständnis von effektiver und hochwertiger Klimabildung unmittelbar zu einer globalen Ausweitung der Befähigungs- und Verhaltensebene beigetragen.

Das internationale Forschungskonsortium ist entlang von drei Projektachsen gegliedert: Beteiligte der ersten Projektachse erforschen globale Best-Practice-Beispiele von Klimabildung auf allen Kontinenten; die Ergebnisse dienen nicht nur der Förderung und Übertragung der erfolgreichen Bildungsarbeit, sie gehen gleichzeitig in die Entwicklung geeigneter Indikatoren für Klimabildung ein, dem Fokus der 2. Projektachse. Hier trägt das Team des Institut Futur dazu bei, in Verschränkung mit dem bisherigen Forschungsstand neuartige Datenquellen und innovative Indikatoren für Klimabildung zu entwickeln, um ein kontinuierliches Monitoring von Klimabildung (inklusive Zielgrößen) in globalem Maßstab zu ermöglichen. Die dritte Projektachse bewirkt im Sinne einer „knowledge mobilization“ einen kontinuierlichen Informationsfluss und die Umsetzbarkeit der Erkenntnisse aus den Achsen 1 und 2 in relevante Governance- und bildungspraktische Ebenen hinein. Hierzu dienen etwa Informationsformate, die auf Politik- und Praxiswirksamkeit ausgerichtet sind.


ABGESCHLOSSENE PROJEKTE