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LAUFENDE PROJEKTE

Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten (HOCH-N), Arbeitspaket Governance, 12/2016-04/2021

gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Teilprojekt Governance des Verbundvorhabens „HOCH-N. Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln - vernetzen - berichten“ an der Freien Universität Berlin widmet sich in Kooperation mit der Universität Vechta der Entwicklung, Implementierung und Verstetigung von Nachhaltigkeitsprozessen und –prinzipien an Hochschulen. Aus der Perspektive der Educational Governance-Forschung werden hochschulinterne Nachhaltigkeits-Prozesse und -Strukturen untersucht. Dazu werden semi-strukturierte Interviews mit unterschiedlichen Akteursgruppen der Verbund-Hochschulen geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse werden in einschlägigen Fachzeitschriften sowie in einem Leitfaden veröffentlicht.

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Vertrauen in und gegenüber Bildungsinstitutionen, 12/2014- (laufend)

durchgeführt mit Eigenmitteln

Der Arbeitsbereich untersucht Fragen des Vertrauens in und gegenüber formalen Bildungsinstitutionen. Dazu zählen Studien zum Vertrauen von Eltern gegenüber Lehrkräften und der Schule ihres Kindes sowie Untersuchungen zur Bedeutung des Vertrauens in der Studieneingangsphase. In den empirischen Studien arbeiten wir mit unterschiedlichen Verfahren der quantitativen und qualitativen Datenerhebung und -auswertung. Zudem entwickeln und testen wir ein Instrument, mit dem die Bedeutung unterschiedlicher Situationen für die Entwicklung von Vertrauen differentiell erfasst werden und perspektivisch kann. Die Studien des Arbeitsbereichs schließen an Diskurse im Bereich der Organisationsentwicklung in Schule und Hochschule, der Transitionsforschung, der Forschung zu Erziehungs- und Bildungspartnerschaften und Elternbeteiligung, der Habitusforschung sowie der Educational Governance-Forschung an und tragen außerdem zur Weiterentwicklung der Methodologie in der Vertrauensforschung bei.

Publizierte Ergebnisse

"A comprehensive view of trust..." Niedlich, S.; Kallfaß, A.; Pohle, S.; Bormann, I. (2020)

"Trust and trusting practices..." Bormann, I.; Thies, B. (2019)

"Entwicklung und Validierung..." Bormann, I.; Niedlich, S.; Staats, M. (2019)

"Approaching..." Schweizer, A.; Niedlich, S.; Adamczyk, J.; Bormann, I. (2017)

Transformatives Lernen durch Engagement – Soziale Innovationen als Impulsgeber für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (TrafoBNE), 05/2019-12/2021

gefördert durch das Umweltbundesamt (UBA)

Das Projekt „Transformatives Lernen durch Engagement“ will junge Menschen für ein Engagement bezüglich Nachhaltigkeit begeistern. Dazu entwickelt es gemeinsam mit vier Schulen Lernwerkstätten im Modus des Service Learning und verbindet damit fachliches Lernen mit außerschulischem gesellschaftlichen Engagement. In das Design der Lernwerkstätten werden in einem partizipativen Prozess sowohl die Schüler*innen und Lehrkräfte eingebunden als auch die außerschulischen Partner*innen. Aus der wissenschaftlichen Begleitung und responsiven Evaluation der Lernwerkstätten soll ein Handbuch zur weiteren Aufbereitung entstehen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie gGmbH und dem Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig durchgeführt.

Umweltbundesamt: Projekt TrafoBNE

Projektbetreuung: Dr. Mandy Singer-Brodowski und Janina Taigel

Lernende Stadt Gelsenkirchen, 05/2019-04/2022

Das Verbundprojekt "Lernende Stadt Gelsenkirchen" von Dr. Anika Duveneck, der Stadt Gelsenkirchen und der FH Dortmund hat im Wettbewerb „Zukunftsstadt 2030“ in die dritte und damit letzte Runde erreicht. Es ist eines von acht Projekten, für die sich die Expert*innenjury aus insgesamt 168 Bewerbungen entschieden hat. Mit dem Wettbewerb Zukunftsstadt fördert das BMBF die partizipative Entwicklung von Zukunftsvisionen (1. Phase), die Erstellung umsetzungsreifer Planungskonzepte (2. Phase) und schließlich die beispielhafte und experimentelle Umsetzung vielversprechender Konzepte in urbanen Reallaboren (3. Phase). Für die Umsetzung steht ein Fördervolumen von 1,6 Millionen Euro bereit. 

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erforschung von "Zukunftsbildung" als sozialräumlicher Bildungs- und Beteiligungsansatz, mit dem Integration, Zukunftschancen und Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessert werden sollen. Von Akteuren der Stadt und lokalen Kooperationspartnern werden dazu 16 Bausteine realisiert, die den vier Forschungssäulen „Digitale Stadt“, „Partizipation im Quartier“ und „Lernorte und Lernlabore“ „Stadtgesellschaft und Wissenschaft“ zugeordnet sind. 

Dr. Anika Duveneck leitet die wissenschaftliche Begleitung des Gesamtprojektes. Sie erforscht und unterstützt die Zusammenarbeit von Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zur langfristigen Öffnung kommunaler Strukturen für Beteiligung und ressortübergreifende Ansätze. 

Projektleitung: Dr. Anika Duveneck


ABGESCHLOSSENE PROJEKTE