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Abschlussarbeiten

Wir vergeben regelmäßig Abschlussarbeiten, vorwiegend zu den Themen unserer Forschung. Einen allgemeinen Überblick über aktuelle Forschungsthemen und Fragestellungen der Abteilung finden Sie auch hier. In diese Themen sind wir selbst sehr gut eingearbeitet. Zudem können sich Studierende anhand bereits abgeschlossener Abschlussarbeiten und unserer Publikationen einen guten Überblick über das geplante Forschungsthema verschaffen.

Wir betreuen auch Abschlussarbeiten, die in Zusammenarbeit mit externen Praxispartnern entstehen, z.B. im Anschluss an ein absolviertes Praktikum oder über Projekte von FU DIAGNOSTIK.

Darüber hinausgehende Forschungsthemen sind jedoch - sofern sie grundsätzlich in den Bereich der Psychologischen Diagnostik, Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie fallen - sehr willkommen.

Vorherige Tätigkeiten an unserem Arbeitsbereich, z.B. im Rahmen eines Forschungspraktikums oder als studentische Hilfskraft, können eine gute Vorbereitung sein – sind aber natürlich keine notwendige Voraussetzung. Sprechen Sie uns gerne an!

Im Folgenden finden Sie Informationen zu denThemen:

  • Allgemeines
  • Aktuell angebotene Themen für Abschlussarbeiten (Bachelor und Master)
  • Abgeschlossene Abschlussarbeiten

  

ALLGEMEINES


Die wichtigsten Punkte zusammengefasst

  • Alle Abschlussarbeiten werden im Rahmen unseres Kolloquiums vorgestellt (Planungs- oder Auswertungsreferat) und diskutiert. Studierende erhalten hier Feedback von anderen Betreuenden und Studierenden, wie sie ihr Forschungsdesign, ihre Ergebnisauswertung und Interpretation weiter optimieren können.
  • Studierende haben die Möglichkeit ihre Abschlussarbeit in Artikelform zu verfassen.
  • Die Abschlussarbeit kann in Deutsch oder Englisch verfasst werden.

Nützliche Links

  

AKTUELL ANGEBOTENE THEMEN


 

Der Einfluss des Kommunikationsmediums und der Interaktionspartner*innen auf die Selbsteinschätzung der Kommunikationskompetenz

Sei es per Email oder Chat - schriftbasierte computer-mediierte Kommunikation ist mittlerweile Alltag im Leben vieler Menschen und setzt seitens der Akteure gewisse Kompetenzen voraus, um erfolgreich interagieren zu können.

Die ausgeschriebene Arbeit fokussiert auf den Einfluss des Kommunikationsmediums (z.B. Chat, Email) und der Interaktionspartner*innen auf die Selbsteinschätzung der Kommunikationskompetenz. Kommunizieren Personen über Email und Chat ähnlich expressiv? Sind Personen vergleichbar motiviert derartige Medien zu nutzen? Ist ferner zu unterscheiden, ob Personen mit ihrer Familie oder aber mit Kollegen*innen am Arbeitsplatz kommunizieren?

Sollte die selbsteingeschätzte Kommunikationskompetenz abhängig sein von solcherlei Kontexteffekten, so muss in jedem Forschungsprojekt sehr genau überlegt werden, wie spezifisch die Kommunikationskompetenz erfasst werden soll.

B.Sc.-Arbeit/ M.Sc.-Arbeit, Kontakt: julian.schulze@fu-berlin.de


Situational Judgment Test & situatives Interview - kann ein Interview genauso wie ein Test funktionieren

Personaler*innen sind meist froh, wenn sie mit Bewerber*innen „simulieren“ können, was diese später im Beruf ohnehin tun müssen. Dieses Prinzip wird in Form von Assessment-Centern, in denen man Kund*innen- und Mitarbeiter*innen-Gespräche simuliert, vielfach und aufwändig umgesetzt. Eine „schlanke“ Alternative bieten sogenannte Situational Judgment Tests, in denen die Simulation auf dem Papier oder am Computer erfolgt. Man liest oder sieht einfach einen Ausschnitt aus dem (kritischen) Gespräch und antwortet anhand vorgegebener Verhaltensoptionen, was man tun würde. Ein ganz ähnliches Prinzip verfolgen situative Interviewfragen. Auch hier wird dem/der Bewerber*in eine kritische Situation vorgestellt auf die er/sie antworten muss. Unterscheiden sich denn dann beide Verfahren überhaupt? Und wenn ja, warum? Mit dieser Fragestellung setzten wir uns in einem neuen Forschungsprojekt auseinander und suchen dafür noch weitere Unterstützung.

B.Sc.-Arbeit/ M.Sc.-Arbeit, Kontakt: philipp.schaepers@fu-berlin.de

From Test Elements to Test Performance – eine experimentelle Testvalidierung

Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Testergebnisse bestimmter psychologischer Verfahren sich nicht substantiell ändern, obwohl wesentliche Elemente der Aufgabenstellung nicht dargeboten wurden. Auf Grundlage dieser Befunde ist ein Leitfaden für eine experimentelle Testvalidierung entwickelt worden, welcher es vorsieht einzelne Elemente eines Tests bzw. eines Items systematisch zu variieren und dessen Einfluss auf die Testergebnisse und die psychometrischen Gütekriterien zu untersuchen. Ihre Abschlussarbeit würde sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit ein psychologisches Testverfahren systematisch variiert werden kann und welche Auswirkungen diese Variation auf das Lösungsverhalten ausübt.

B.Sc.-Arbeit/ M.Sc.-Arbeit, Kontakt: philipp.schaepers@fu-berlin.de

Kalkulator für den Personalauswahlprozess

Bei der Personalauswahl geht es darum, den Prozess für alle Beteiligten so effektiv wie möglich zu gestalten und dazu beizutragen, dass Position und Person gut zueinander passen. Daher stellt sich immer wieder die Frage, in welcher Reihenfolge Auswahlinstrumente verwendet werden sollten. Ist es klüger, ein hoch valides und teureres Verfahren erst dann zu verwenden, wenn man mit einem weniger validen und weniger aufwändigeren Screening Personen in die engere Wahl gezogen hat, oder führt genau dieses Vorgehen dazu, dass wegen des fehlerhaften Screenings zu viele geeignete Personen schon rausgefallen sind und daher auch das valideste Verfahren an 2. Stelle in der Summe nur noch wenig „bringt“?

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit (Master) sollen Sie dieser Frage nachgehen und einen Kalkulator entwickeln, der bei gegebenen Bewerbungszahlen und Auswahlquoten einerseits und den verfügbaren Auswahlverfahren andererseits hinsichtlich Aufwand und Nutzen die beste Vorgehensweise vorschlägt.

M.Sc.-Arbeit, Kontakt: katharina.schmidt@fu-berlin.de

BEREITS ABGESCHLOSSENE ABSCHLUSSARBEITEN


Nr. ThemaStudierendeBetreuendeAbschluss, Semster

1.

Alterseffekte auf die Handhabbarkeit (Perceived Ease of Use) und Nützlichkeit (Perceived Usefulness) als Faktoren der Technologieakzeptanz - eine Metaanalyse.

Lena Grabo

Nathalie Hauk & Stefan Krumm B.Sc., S14/15

2.

Konvergenz und Divergenz von digitaler und nicht-digitaler Kommunikationskompetenz im Rahmen eines MTMM-Ansatzes

  Julian Schulze & Stefan Krumm M.Sc., SoSe 15

3.

A Meta-Analysis of Age-Effects on Technology Acceptance Beliefs in the Course of the Past Decades.

Julia Leydecker

Nathalie Hauk & Stefan Krumm B.Sc., WS 15/16

4.

Eine Metaanalyse zu Alterseffekten in der Technikakzeptanz: Wie hängt das Alter mit der Intention zur Techniknutzung und der tatsächlichen Techniknutzung zusammen? Und welche Rolle spielt die Funktion der Techniknutzung dabei?

Sarah Einenkel

Nathalie Hauk & Stefan Krumm M.Sc., WS 15/16

5.

The context-(in)dependency of situational judgment tests: The relationship with cognitive ability

Luca Nils Haensse

Philipp Schäpers & Stefan Krumm B.Sc., WS 15/16

6.

Kompetentes Kommunizieren im 21. Jahrhundert: Entwicklung eines Trainings zur computer-mediierten Kommunikationskompetenz in virtuellen Teams

  Julian Schulze & Stefan Krumm M.Sc., SoSe 16

7.

Research on Key Information in "Situational Judgment Tests" for Applied Social Skills - An Expert Rating Study

Maike Schmidt

Philipp Schäpers & Stefan Krumm B.Sc., WS 16/17

8.

Research on Key-Information in Situational Judgment Tests for Basic Personality Dimensions - Item Development and Evaluation in an Expert Rating Study 

Kevin Hoppe

Philipp Schäpers & Stefan Krumm B.Sc., WS 16/17

9.

How Situational are Video Situational Judgment Tests?

Judith Pauly

Tina Urbach, Philipp Schäpers & Stefan Krumm M.Sc., WS 16/17
10. Eigenschaften und Fähigkeiten erfolgreicher GründerInnen sowie deren Erfassung im Rahmen eines Assessment Centers - Eine theoretische Aufarbeitung  Gabriela Turuta  Sibylle Detel & Stefan Krumm  M.Sc. WS 16/17

11.

Einflussfaktoren auf die Kontextualität von Situational Judgment Tests

Laura Schütze

Philipp Schäpers & Stefan Krumm B.Sc., SoSe 17

12.

Explorative Study on the Relation between the Situational Eight DIAMONDS and Situational Judgment Tests

Elena Katharina Harst

Jan-Philipp Schulz & Stefan Krumm B.Sc., SoSe 17

13.

How can the criterion-related validity of Situational Judgment Tests (SJTs) be explained? Research on the influence of situation perception on SJT performance

Mareike Breda

Jan-Philipp Schulz & Stefan Krumm B.Sc., SoSe 17

14.

Boundaries, Discontinuities und Continuities in der virtuellen Teamarbeit: Präsentation dreier Forschungsdesigns zur Untersuchung ihrer Rolle und Bedeutung für die virtuelle Kollaboration

  Julian Schulze & Stefan Krumm B.Sc., SoSe 17

15.

To Have a Feel of Situations - Is the Perception of Psychological Situation Characterisitcs Related to Contextuality in Situational Judgment Test Items?

Lena Römer

Jan-Philipp Schulz & Stefan Krumm M.Sc., SoSe 17

16.

Die Auswirkung adaptierter Situationsbeschreibungen bei Situational Judgment Tests

Inken Wittfoth

Philipp Schäpers & Stefan Krumm B.Sc., WS 17/18
17.

Metaanalyse zum Zusammenhang von Alter mit der Intention zu sowie der tatsächlichen Nutzung einer Technologie einschließlich der Untersuchung von Moderatoren.

Caterina Betz

Nathalie Hauk & Stefan Krumm M.Sc., WS 17/18
18.

Das Kontextualitätsausmaß von SJT-Items – ein Prädiktor für die Testperformance?

Katharina Gräfin zu Lynar

Philipp Schäpers & Stefan Krumm B.Sc., WS 17/18
19.

Der Einfluss der Situation: Sind videobasierte Situational Judgment Tests situativer als textbasierte Situational Judgment Tests?

Thomas Wilinski Philipp Schäpers, Sibylle Detel & Stefan Krumm M.Sc., WS 17/18
20.

Arbeitsbedingungen 4.0 und deren Auswirkungen in der Automobilproduktion. Die Schlüsselrolle von Kompetenzen unter neuen Anforoderungen.

Caroline Hotze Nathalie Hauk & Stefan Krumm M.Sc., SoSe18
21.

Personaldiagnostik in Berliner Unternehmen - eine Einschätzung mithilfe DIN 33430

Henrik Heinemann Sibylle Detel & Stefan Krumm B.Sc. SoSe18
22.

Qualität der Personalauswahl in Berliner Unternehmen

Christin Buley Sibylle Detel & Stefan Krumm B.Sc. SoSe18
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