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Abschlussarbeiten: „Interview & Situational Judgment Test“ - Kann ein Interview genauso wie ein Test funktionieren?

News vom 07.08.2018

Personaler*innen sind meist froh, wenn sie mit Bewerber*innen „simulieren“ können, was diese später im Beruf ohnehin tun müssen. Dieses Prinzip wird in Form von Assessment-Centern, in denen man Kund*innen- und Mitarbeiter*innen-Gespräche simuliert, vielfach und aufwändig umgesetzt. Eine „schlanke“ Alternative bieten sogenannte Situational Judgment Tests, in denen die Simulation auf dem Papier oder am Computer erfolgt. Man liest oder sieht einfach einen Ausschnitt aus dem (kritischen) Gespräch und antwortet anhand vorgegebener Verhaltensoptionen, was man tun würde. Ein ganz ähnliches Prinzip verfolgen situative Interviewfragen. Auch hier wird dem/der Bewerber*in eine kritische Situation vorgestellt auf die er/sie antworten muss. Unterscheiden sich denn dann beide Verfahren überhaupt? Und wenn ja, warum?

Die Konzeption von Situational Judgment Tests, wie auch von Interviewfragen ist in der Regel sehr aufwändig und kostspielig. Für eine schlanke und effektive Gestaltung von Personalauswahlprozessen, wäre es sehr hilfreich zu wissen, ob beide Verfahren nicht mehr gemeinsam haben, als lange angenommen. Mit dieser Fragestellung setzten wir uns in einem neuen Forschungsprojekt auseinander und suchen dafür noch weitere Unterstützung.

 Wenn Sie sich für eine Abschlussarbeit zu diesem Thema (ab sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt) interessieren, schreiben Sie eine kurze Email an: stefan.kurmm@fu-berlin.de oder an philipp.schaepers@fu-berlin.de


Prof. Dr. Stefan Krumm
Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik und Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
Büro JK 26/ 122h
Telefon 030/838-55604

M. Sc. Philipp Schäpers
Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik und Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
Büro JK 26/ 122g
Telefon 030/838-58609

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