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Forschungsbereiche

 

Entscheidungsfindung und Lernen sind essenziell für adaptives Verhalten und oft dysfunktional bei psychiatrischen Erkrankungen. Wir untersuchen die kognitiven, komputationalen und neuronalen Mechanismen, die diesen Fähigkeiten beim Menschen zugrunde liegen. Unsere Forschung lässt sich grob in die drei Bereiche perzeptuelle Entscheidungsfindung, belohnungsbasiertes Lernen und Entscheiden sowie Entscheidungsfindung in sozialen Kontexten unterteilen.

Perzeptuelle Entscheidungen basieren auf Informationen, die wir über unsere Sinnesorgane wahrnehmen. Insbesondere frühere Forschungsprojekte aus unserem Labor haben zu einem besseren Verständnis der neuronalen Mechanismen perzeptueller Entscheidungsfindung bei Menschen beigetragen. Diese Arbeiten basieren auf bildgebenden Verfahren und Computermodellen.

Viele der aktuellen Projekte untersuchen belohnungsbasiertes Lernen und Entscheidungsfindung, d.h. Entscheidungen, die wir aufgrund von erwarteten Belohnungen und Verlusten oder Bestrafungen treffen. Belohnungsbasierte Entscheidungen müssen oft aufgrund von Erfahrungen gelernt werden. Zur Erforschung dieser Themen verwenden wir hauptsächlich computergestützte Ansätze, einschließlich Bayesianischer und Reinforcement-Learning-Modelle, kombiniert mit bildgebenden Verfahren.

Entscheidungen in sozialen Kontexten basieren auf einigen Prozessen, die perzeptuellen und belohnungsbasierten Entscheidungen zugrunde liegen, erfordern aber zusätzliche Fähigkeiten, wie z.B. emotionale Verarbeitung und Theory of Mind.

Unsere aktuellen Projekte untersuchen:

  • Die neuro-kognitiven Mechanismen des belohnungsbasierten Lernens unter perzeptueller Unsicherheit
  • Entwicklungsunterschiede beim Lernen durch Beobachtung
  • Gedächtnisbasiertes Verstärkungslernen und Entscheidungsfindung bei jungen Erwachsenen und über die Entwicklung hinweg
  • Die Einflüsse körperlicher und kognitiver Anstrengung auf Entscheidungsverhalten
  • Entwicklungsunterschiede beim Lernen mit Unsicherheit