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Morgenkreis in Kindertageseinrichtungen

Untersuchung eines alltäglichen pädagogischen Settings

Der Morgenkreis im Kindergarten gehört mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Tagesablauf (Collins 2013; Emilson & Johansson, 2013; Lown 2002; Zaghlawan & Ostrosky 2011). Zudem stellt er eine tägliche Möglichkeit für Erzieher dar, mit den Kindern sprachlich in Interaktion zu treten und diese zu Kommunikation anzuregen (Chen & deGroot 2014; Mosley 2005). Demzufolge wird dem Morgenkreis auch ein entwicklungs- und lernförderliches Potenzial zugesprochen (Dodge & Colker 1992; Mosley 2005; Zaghlawan & Ostrosky 2011) bzw. anders formuliert: Ein wenig anregender Morgenkreis kann auch als eine täglich stattfindende, aber verpasste Chance angesehen werden, die Kinder anzuregen und zu fördern. Allerdings ist er bislang wenig erforscht. Es existieren zwar zahlreiche Praxisleitfäden und Handreichungen für die Gestaltung des Morgenkreises in der Praxis (Collins & McGaha 2002; Greine 2013; Weyerstall 2013), aber die Forschungslage dazu ist schmal.

Eine detaillierte Analyse des Settings „Morgenkreis“ steht bislang aus, insbesondere auch für den deutschsprachigen Kontext. Ferner ist weitgehend offen, wie der Morgenkreis als regelmäßig stattfindende Gruppenaktivität aufgebaut und strukturiert ist und welche Themen dort besprochen werden.

 

Projektleitung

 

Projektbeginn

Januar 2019

 

Förderung

Interne Forschungsförderung der Universität Bamberg