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Inhalt und Aufbau der Module

 

Inhalt und Aufbau der einzelnen Module: Was geschieht innerhalb der Module?


 

Die offiziellen Beschreibungen zum Inhalt und Aufbau der Module findet man in den Studien- und Prüfungsordnungen.

An dieser Stelle folgt eine Beschreibung der Module aus studentischer Sicht:

 

Lernbereich Deutsch

Im Rahmen des Bachelorstudiums werden in Deutsch drei Module absolviert: das Basismodul (umfasst die Seminare D1und D2 im ersten Studienjahr), das Aufbaumodul (Seminare D3 und D4 im zweiten Studienjahr) sowie das Vertiefungsmodul (Seminare D5, D6 und D7 im dritten Studienjahr).

Das Basismodul Deutsch gibt erste Einblicke in die Schulpraxis des Faches Deutsch, da momentan meist  Frau Ziesmer – langjährige Lehrerin an der Hermann-Boddin-Schule – dieses Modul übernimmt. Sie versucht nahe zu bringen, dass Kinder mit und ohne Migrationshintergrund durch klassische und mythische Werke der Literatur zu begeistern sind.

Das Aufbaumodul Deutsch beschäftigt sich mit dem Schriftspracherwerb von Kindern. Neben den Prinzipien der deutschen Sprache, werden auch Entwicklungsphasen des kindlichen Lernens sowie mögliche Hilfen, die man den Kindern an die Hand geben kann, thematisiert.

Das Vertiefungsmodul Deutsch beschäftigt sich ebenso mit dem Schriftspracherwerb, hier allerdings eher im Hinblick auf sprachliche Frühfördermöglichkeiten. Darüber hinaus ist auch das Thema DaZ (Deutsch als Zweitsprache) Inhalt des Seminars.

 

Lernbereich Mathematik

Im Rahmen des Bachelorstudiums werden in Mathematik drei Module absolviert: das Basismodul (umfasst die Seminare M1 und M2 im ersten Studienjahr), das Aufbaumodul (Seminare M3, M4 und M5 im zweiten Studienjahr) sowie das Vertiefungsmodul (Seminare M6 und M7 im dritten Studienjahr).

Das Basismodul Mathematik eröffnet den Studierenden einen neuen Blick auf die Mathematik, die vielen Studierenden negativ in der eigenen Erinnerung geblieben ist. In M1 und M2 lernt man neue und andere Formen des Mathematikunterrichts und dessen Aufgabenkultur kennen.

Das Aufbaumodul Mathematik beinhaltet  einerseits die Entwicklung des Zahlverständnisses, andererseits auch (mathematik-)didaktische  Unterrichtskonzeptionen sowie Beispiele aus der gängigen Unterrichtspraxis.

Im Vertiefungsmodul Mathematik wird ein Forschungsvorhaben eigens von den Studierenden geplant, organisiert, durchgeführt und ausgewertet. Der Zeitraum für diese Forschungsarbeit erstreckt sich über beide Semester des letzten Studienjahrs und endet mit einer Präsentation der Ergebnisse. 

 

Lernbereich Sachunterricht

Im Rahmen des Bachelorstudiums werden im Sachunterricht drei Module absolviert: das Basismodul (umfasst die Seminare SU1 und SU2 im ersten Studienjahr), das Aufbaumodul (Seminare SU3 und SU4 im zweiten Studienjahr) sowie das Vertiefungsmodul (Seminare SU5, SU6 und SU7 im dritten Studienjahr).

Das Basismodul umfasst eine allgemeine Einführung in den Lernbereich, Konzeptionen des Sachunterrichts sowie dessen geschichtlichen Werdegangs. Des Weiteren wird in der zweiten Lehrveranstaltung auf den naturwissenschaftlichen Bereich des Sachunterrichts der Grundschule Bezug genommen.

Das Aufbaumodul beginnt mit gesellschaftspolitischen Themen des Sachunterricht wie z. B. der politischen und historischen Bildung. Im Anschluss geht es eher um allgemeine didaktische Überlegungen zur Umsetzung des SU. Bisher konnten auch oft Projekte wie „Kinder an der Uni“ ermöglicht werden.

Das Vertiefungsmodul SU bietet noch einmal im Wechsel eher ein naturwissenschaftliches und ein eher gesellschaftswissenschaftliches Seminar. Im letzten Semester folgt das Seminar „Interdisziplinäre Studien“, wobei auch hier eine inhaltliche Schwerpunktsetzung möglich ist.

 

Schulpraktische Studien

Die schulpraktischen Studien werden in einem der drei Lernbereiche absolviert und stellen das Unterrichtpraktikum dar. Es steht den Studierenden frei, ob sie dies im 3. oder 4. Semester belegen. Im Vorbereitungsseminar wird der Unterrichtstätigkeit in der Schule eine theoretische und praktische Basis gegeben. Im vierwöchigen Praktikum sollen 6-12 Unterrichtseinheiten selbst unterrichtet werden. Im Anschluss daran findet ein Nachbereitungsseminar statt, in dem Erfahrungen ausgetauscht und reflektiert werden können.

Die Schulen, an denen unterrichtet werden soll, werden in vielen Fällen in Absprache mit den Dozierenden gewählt, weil diese oft schon im Kontakt mit Grundschulen stehen.

Modulabschluss bildet ein Praktikumsbericht, dessen Inhalte und Kriterien mit den Dozierenden abgesprochen werden.