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Ini grundschulpädagogik

Ini Grundschulpädagogik


 

 

Im November 2009 fanden im Rahmen des Bildungsstreiks am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie drei Aktionstage statt. An diesen Tagen beschäftigten sich sowohl Studierende als auch Dozierende mit der derzeitigen Studiensituation der Grundschulpädagogikstudierenden. Missstände wurden aufgedeckt, Unmut konnte geäußert werden, Erklärungen wurden geliefert und es wurde versucht, konstruktive Lösungsvorschläge für Probleme zu erarbeiten. Folgende Fragen wurden vor allem diskutiert:

Inhalt

  • Sind die Module, die es bisher gibt, inhaltlich angemessen gestaltet?
  • Können wir fordern, bestimmte Inhalte wie Gewaltprävention, Kommunikationsverhalten, Lernbesonderheiten gelehrt zu bekommen?
  • Wie sieht es mit mehr Praxisbezug aus?

Struktur

  • Ist das Kursangebot zu klein?
  • Sind die Kurse ungünstig getaktet, sodass es zu Überschneidungen kommt?
  • Werden die Kurse zu selten angeboten (die meisten nur alle zwei Semester)?
  • Gibt es die Möglichkeit, andere Prüfungsformen einzuführen als immer nur Hausarbeiten?
  • Muss es die Pflicht zur Anwesenheit und zur aktiven Teilnahme geben?
  • Kann man Interdisziplinarität zwischen den Lernbereichen erreichen?
  • Sollte es einen Monobachelor Grundschulpädagogik geben?

Selbstbestimmtes Lernen

  • Ist es möglich, 10 bis 15 Leistungspunkte für einen freien Wahlbereich zur Verfügung zu stellen?
  • Gibt es genug Transparenz und Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Studierenden?

 

Natürlich reichten drei Tage nicht aus, um alle Fragen ausreichend zu klären. Deswegen schlossen sich anschließend einige Studierende zu der AG Grundschulpädagogik zusammen. Einmal wöchentlich finden seitdem Treffen statt, bei denen Lösungen für die oben genannten Probleme erarbeitet werden sollen. Dabei stehen wir in engem Kontakt zu einigen Dozierenden, die uns bei unseren Vorhaben unterstützen. Vor allem konzentrieren wir uns dabei auf die Fragen aus den Aktionstagen, die wir für am dringendsten halten und bei denen wir der Meinung sind, am schnellsten etwas bewirken zu können:

1. Anwesenheitspflicht in den Lehrveranstaltungen – sinnvoll oder nicht?

2. Fast ausschließlich Hausarbeiten als Prüfungsleistungen – welche Alternativen gibt es?

3. Wird ein ausreichendes Lehrangebot im Sachunterricht sicher gestellt?

Beim Fachbereichstag im Januar 2010 konnten wir erste Ergebnisse, wie zum Beispiel einen ersten Entwurf für eine neue Prüfungsordnung vor Dozierenden, Studierenden und dem Dekan präsentieren. Auch erreichten wir, dass uns zugesichert wurde, die frei werdende Stelle für eine Lehrkraft im Sachunterricht wieder auszuschreiben.

Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan. Die Prüfungsordnung muss verfeinert werden, selbstbestimmtes Lernen soll ermöglicht werden, wir wollen eine einheitliche Regelung zur Anwesenheitspflicht erreichen und als neues Feld tut sich die Struktur des angedachten 1,5-jährigen Masters für Grundschulpädagogen auf.

Im Februar haben wir aus der AG eine Initiative Grundschulpädagogik gemacht. Unser Ziel ist es, ab dem Sommersemester 2010 in den für die Grundschulpädagogik wichtigsten Gremien wie der Struktur- und Lehrplankommission, dem Fachbereichsrat usw. präsent zu sein und uns für die Umsetzung unserer Vorschläge stark zu machen.

Wir würden uns über jede Unterstützung dabei freuen und laden herzlich dazu ein, einfach mal bei unseren wöchentlichen Treffen vorbei zu schauen. Diese finden im Sommersemester 2010 immer am Mittwoch ab 19:30 Uhr statt. Bei Interesse könnt Ihr gern eine Mail an

inigsp@aol.de

schreiben.

Auf diesem Weg können natürlich auch jederzeit Wünsche, Vorschläge etc. an uns heran getragen werden.

 

Bis hoffentlich bald, Eure

Ini Grundschulpädagogik