Springe direkt zu Inhalt

Interventionsstrategien zu Prävention und Gesundheitsförderung

(12831 / 12830)

TypSeminar
Dozent/inDr. Claudia Schacke
RaumK 23/27 (Di) / KL 26/130 (Do)
Zeit

Die Veranstaltungen finden jeweils als vierstündige Blöcke alle zwei Wochen statt
Di   16.15 - 19.45 Uhr  (Kirsten, W.) oder
Do  09.30 - 12.30 Uhr  (Schacke, C.)

Studiengebiet: Praxis psychosozialer Prävention und Gesundheitsförderung
Interventionsstrategien zur Prävention und Gesundheitsförderung (Kirsten) Veranstaltungsinhalt

With the increasing significance of health promotion worldwide, programs and strategies are being implemented in many different settings and countries. Ample evidence has been produced of the health, social, economic and political impacts of health promotion. Whether in workplaces, schools, hospitals, universities, or municipalities, health promotion programs are making a positive impact on people’s health and quality of life. Effective health promotion strategies touch upon four major conceptual elements: awareness, lifestyle change, supportive environment and social determinants. In addition, strategies are being formed on the macro level to influence political decision makers and make recommendations for political action.

 

This seminar will take a look at macro and micro level intervention strategies. Students will be introduced to conceptual frameworks for strategies as well as practical examples and case studies from various countries. The following programming elements will be examined:

 

  •       Health risk assessment and program design
  •       Management and marketing
  •       Evaluation and evidence

 

Special attention will be paid to the workplace as a setting and how different cultures and mentalities affect the nature of intervention strategies and programs. The students will discuss the value and relevance of the introduced strategies for health promotion programming in Germany.

 

Veranstaltungsform

Seminar. Alle 2 Wochen Dienstags 16:15 – 19:30Uhr

Voraussetzungen

Die Veranstaltung wird in Englisch angeboten. Es können jedoch auch Blöcke in deutscher Sprache stattfinden abhängig von den Voraussetzungen der Teilnehmerinnen.

Literatur

Absolute Advantage – Official journal of the Wellness Councils of America.

www.welcoa.org

American Journal of Health Promotion. http://www.healthpromotionjournal.com/publications/journal.htm

Baum, F. (2002). The New Public Health. Oxford: Oxford University Press.

Breucker, G et al. (1998). Success Factors of Workplace Health Promotion. Essen: BKK Bundesverband.

Griffiths, J.H. & Midha A.D. (1995). A Practical Guide to Health Promotion in the Workplace. European Health Promotion Series No. 5. Cardiff: WHO/Europe & Health Promotion Wales.

Health Education Research. Oxford: Oxford University Press.

http://her.oupjournals.org/

Health Promotion International. Oxford: Oxford University Press. http://www.heapro.oupjournals.org/

Health Promotion: Global Perspectives. Innovative Health Promotion Programs in Emerging Countries. Volume 2, number 3, 1999. American Journal of Health Promotion at http://www.healthpromotionjournal.com/publications/global.htm.

International Union for Health Promotion and Education (2000). Evidence of Health Promotion Effectiveness. Paris: Jouve Composition & Impression.

O’Donnell, M. (2000). Health Promotion in the Workplace (3rd Edition). Stamford: Delmar Thomson Learning.

Pan American Health Organization (PAHO) (1996). Health Promotion: An Anthology.

Washington, DC: PAHO.

Promotion & Education. Paris: International Union for Health Promotion & Education.

www.iuhpe.org

Pfaff, H. & Slesina, W. (2001). Effektive Betriebliche Gesundheitsförderung. Weinheim und München: Juventa Verlag.

 Weitere aktuelle Literaturhinweise (insbesondere Internet-Adressen) werden zu Beginn der Veranstaltung gegeben.

 

 

Interventionsstrategien zur Prävention und Gesundheitsförderung (Kocalevent) Veranstaltungsinhalt

Ziel von Interventionsstrategien zur Prävention und Gesundheitsförderung ist die Beeinflussung bzw. Veränderung des (Gesundheits-)Verhaltens von Einzelnen und Gruppen, Populationen und/oder der gesamten Bevölkerung.

Es lassen sich einige Anwendungsbereiche benennen, die schwerpunktmäßig als Felder einer gesundheitspsychologischen Intervention in der Prävention oder Gesundheitsförderung gelten können (vgl. auch Faltermeier 2005):

 

  • Die Modifikation von riskanten Verhaltensweisen und die Gestaltung von gesunden Lebensweisen. Es geht hier um Interventionen zur Veränderung eines Risikoverhaltens oder um Strategien der Suchtprävention.
  • Der Ansatz der Stressprävention oder Stressbewältigung. Entsprechende Programme zielen darauf ab, Stressbedingungen (z. B. am Arbeitsplatz) zu modifizieren sowie Ressourcen  und Strategien für eine angemessene Bewältigung zu verbessern und körperliche und psychische Stressfolgen zu vermeiden.
  • Interventionen an sozialen Bedingungen und Systemen haben eine mehr interdisziplinäre Ausrichtung: Im Mittelpunkt stehen dabei zum einen die Entwicklung und Förderung von sozialen Unterstützungsressourcen und von alltäglichen sozialen Netzwerken, die im Rahmen von Belastungssituationen oder in der Selbsthilfeförderung eine wichtige Rolle spielen.
  • Viele Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung beziehen sich auf spezifische Zielgruppen. Personen werden dann Risikogruppen zugeordnet, z. B. wenn sie rauchen oder übergewichtig sind.




Die Veranstaltung hat das Ziel, (vor allem psychologische) Grundlagen zu vermitteln, die für die Entwicklung erfolgreicher Interventionen bei Individuen, Gruppen oder Communities benötigt werden:  

  •       Lernpsychologische, verhaltenstheoretische Grundlagen der Gesundheitsförderung,
  •       Kognitiv-psychologische Interventionen;
  •       Ansätze des Selbstmanagement;
  •       Sozialpsychologische Grundlagen der Kommunikation;

Bedingungen erfolgreicher Intervention in Gruppen. Lernpsychologische,

Veranstaltungsform

Seminar, Plenum und Kleingruppen, Erfahrungen aus dem Alltag der TeilnehmerInnen sind erwünscht. Es werden einzelne konkrete „Projekte“ skizziert.

Voraussetzungen

Aktive Mitarbeit

Literatur

Faltermeier, T. (2005). Gesundheitspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Fiedler, P. (1996). Verhaltenstherapie in und mit Gruppen. Weinheim: Beltz Verlag.

Gehm, T. (1994). Kommunikation im Beruf. Weinheim: Beltz Verlag.

Krapp, A. & Weidenmann, B. (2001). Pädagogische Psychologie. Weinheim: Beltz Verlag.

Reimer, C., Eckert, J., Hautzinger, M. & Wilke, E. (1996). Psychotherapie. Berlin: Springer Verlag.

Stroebe, W. & Stroebe, M. (1998). Lehrbuch der Gesundheitspsychologie. Ein sozialpsychologischer Ansatz. Eschborn bei Frankfurt: Verlag Dietmar Klotz.

Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.