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Trainingsprogramme zur Gesundheitsfoerderung II

(LV 12831)

TypSeminar
Freie Plätzeja
RaumK 23/27
Beginn15.04.2008
Ende15.07.2008
Zeit
Praxis psychosozialer Prävention und Gesundheitsförderung

Dienstags 12-16 Uhr

Inhalt

Mental Health-Probleme.

Die hohe und in den letzten Jahren ansteigende Public Health-Relevanz psychischer Störungen sowohl bei Kindern und Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen (in der Arbeitswelt) bedingen verstärkte Aktivitäten im Bereich der Förderung psychischer Gesundheit und der Prävention psychischer Erkrankungen.

Anhand von Übersichtsarbeiten, in denen z.B. die Situation von 15 EU-Mitgliedsstaaten bezüglich Mental Health, sowie bzgl. der Förderung von psychischer Gesundheit in den Bereichen Kinder/Jugendliche und junge Erwachsene; Erwerbsbevölkerung, ältere Menschen in verschiedenen Settings (Ausbildungsstätten, Arbeitsplätze, Alten(pflege)einrichtungen) zusammengetragen wurde, können auf der Basis von Qualitätskriterien sog. „Models of Best Practice“ regelgeleitet ausgewählt werden, die Hinweise auf die Frage erlauben, wie zukünftige Mental Health Promotion-Ansätze wissenschaftlich begründet und praktisch wirksam gemacht werden können.

Die im letzten Semester begonnene Bestandsanalyse von Ansätzen und (universellen, selektiven und indizierten) Programmen zur Prävention von affektiven Störungen, Angst, Gewalt, Sucht, etc., die lokal, regional, national oder international eingesetzt werden können, soll fortgesetzt werden. Entsprechend bleiben die Themen „Public Mental Health“ und „Mental Health Promotion“ zentraler Gegenstand der Lehrveranstaltung.

Einer Empfehlung aus der Teilnehmergruppe folgend, schlage ich vor, das Seminar zu nutzen, um für den 14 Kongress „Armut und Gesundheit“*, die bundesweit größte Public Health-Veranstaltung, die Wissenschaftler/innen, Praktiker/innen, Politiker/innen und Betroffene zusammenbringt, einen 3stündigen Workshop zum Thema „Public Mental Health Promotion“ vorzubereiten.

Die im letzten Semester gehaltenen Referate bilden eine geeignete Basis für die Gestaltung eines solchen Workshops, sofern sie thematisch zusammengefasst und für Beiträge zum Kongress überarbeitet werden. Zu Beginn des Semesters sollte die Planung des Kongressworkshops, und die Erstellung von Abstracts, die Auswahl von ReferentInnen (-Gruppen) im Mittelpunkt stehen. Überlegt werden soll, ob der Workshop ausschließlich aus Beiträgen der Seminargruppe gestaltet werden soll oder ob zusätzlich externe ExpertInnen zu Einzelthemen eingeladen werden sollen.

Im Verlauf des Semesters sollten die Einzelbeitrage zum Workshop erarbeitet, vorgetragen, nach Feedback überarbeitet und ggf. in einer ‚Workshop-Generalprobe’ erneut im Seminar vorgestellt werden.

*(Termin/Ort: Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin/ 05.12.2008; 09:00 - 06.12.2008; 16:00)

 

Literatur

Berkels, H. et al. (2004). Mental Health Promotion and Prevention. Strategies for Coping with Anxienty, Depression ans Stress related Disorders in Europe.Final Report 2001-2003). Bremerhaven: Verlag für neue Wissenschaft GmbH. [http://www.baua.de/de/Publikationen/Forschungsberichte/2004/Fb1011.html]

BKK Bundesverband (Hrsg.). Hearts and Minds at Work in Europe. A European work-related public Health Report on Cardiovascular Diseases and Mental Ill Health.[http://www.enwhp.org/index.php?id=510].

Holz, G. & Richter, A. (Hrsg.). (2004). Gesund in allen Lebenslagen. Bd. II. Expertise zu Gesundheitsdefiziten und Gesundheitspotentialen sozial benachteiligter und armer Kinder im frühen Kindesalter. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW.

Lohaus, A., Jerusalem, M. &  Klein-Heßling, J. (Hrsg.). (2006). Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter. Göttingen: Hogrefe Verlag.

Richter, A. & Altgeld, T. (Hrsg.). (2004). Gesund in allen Lebenslagen. Bd. I. Handlungskonzept zur Gesundheitsförderung sozial benachteiligter Kinder im Elementarbereich. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW.

Röhrle, B. (Hrsg.). (2007). Prävention und Gesundheitsförderung Bd.III. Tübingen: DGVT-Verlag.