Springe direkt zu Inhalt

Interventionsstrategien in Prävention und Gesundheitsförderung [MPH-2]

(LV 12825)

TypSeminar
RaumK 23/27
Beginn14.04.2009
Ende14.07.2009
Zeit

Dienstags 20.15 - 21.45 Uhr

Literaturliste

Faltermeier, T. (2005). Gesundheitspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Fiedler, P. (1996). Verhaltenstherapie in und mit Gruppen. Weinheim: Beltz Verlag.

Gehm, T. (1994). Kommunikation im Beruf. Weinheim: Beltz Verlag.

Hilbert, A. & Rief, W. (2006). Adipositas-Prävention. Eine interdisziplinäre Perspektive. Bern: Huber Verlag.

Krapp, A. & Weidenmann, B. (2001). Pädagogische Psychologie. Weinheim: Beltz Verlag.

Reimer, C., Eckert, J., Hautzinger, M. & Wilke, E. (1996). Psychotherapie. Berlin: Springer Verlag.

Stroebe, W. & Stroebe, M. (1998). Lehrbuch der Gesundheitspsychologie. Ein sozialpsychologischer Ansatz. Eschborn bei Frankfurt: Verlag Dietmar Klotz.

Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

Ziel von Interventionsstrategien zur Prävention und Gesundheitsförderung ist die Beeinflussung bzw. Veränderung des (Gesundheits-)Verhaltens von Einzelnen und Gruppen, Populationen und/oder der gesamten Bevölkerung. Es lassen sich einige Anwendungsbereiche benennen, die schwerpunktmäßig als Felder einer gesundheitspsychologischen Intervention in der Prävention oder Gesundheitsförderung gelten können (vgl. auch Faltermeier 2005):

  • Die Modifikation von riskanten Verhaltensweisen und die Gestaltung von gesunden Lebensweisen. Es geht hier um Interventionen zur Veränderung eines Risikoverhaltens oder um Strategien der Suchtprävention.
  • Der Ansatz der Stressprävention oder Stressbewältigung. Entsprechende Programme zielen darauf ab, Stressbedingungen (z.B. am Arbeitsplatz) zu modifizieren sowie Ressourcen  und Strategien für eine angemessene Bewältigung zu verbessern und körperliche und psychische Stressfolgen zu vermeiden.
  • Interventionen an sozialen Bedingungen und Systemen haben eine mehr interdisziplinäre Ausrichtung: Im Mittelpunkt stehen dabei zum einen die Entwicklung und Förderung von sozialen Unterstützungsressourcen und von alltäglichen sozialen Netzwerken, die im Rahmen von Belastungssituationen oder in der Selbsthilfeförderung eine wichtige Rolle spielen.
  • Viele Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung beziehen sich auf spezifische Zielgruppen. Personen werden dann Risikogruppen zugeordnet, z. B. wenn sie rauchen oder übergewichtig sind.

Die Veranstaltung hat das Ziel, am Beispiel der Adipositasprävention, Grundlagen zu vermitteln, die für die Entwicklung erfolgreicher Interventionen bei Individuuen, Gruppen oder communities benötigt werden:

  • Lernpsychologische, verhaltenstheoretische Grundlagen der Gesundheitsförderung,
  • Kognitiv-psychologische Interventionen;
  • Ansätze des Selbstmanagement;
  • Sozialpsychologische Grundlagen der Kommunikation;
  • Bedingungen erfolgreicher Intervention in Gruppen.

Veranstaltungsform

Seminar, Plenum und Kleingruppen, Erfahrungen aus dem Alltag der TeilnehmerInnen sind erwünscht.

Voraussetzungen

Aktive Mitarbeit