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Versorgungssystemanalye und -gestaltung [MPH-1]

(LV 12822)

TypSeminar
RaumK 23/27
Beginn15.04.2009
Ende15.07.2009
Zeit

Mittwochs, 18.15 - 19.45 Uhr

Literaturliste

Badura, B. & Iseringhausen, O. (Hrsg.). (2005). Wege aus der Krise der Versorgungsorganisation. Beiträge aus der Versorgungsforschung. Bern: Verlag Hans Huber.

Beske, F. & Hallauer, J. F. (2004). Das Gesundheitswesen in Deutschland. Struktur - Leistung - Weiterentwicklung. (3. völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage). Köln: Deutscher Ärzte –Verlag.

Beske, F. u. Hallauer, J. F. (1999). Das Gesundheitswesen in Deutschland. Struktur, Leistung, Weiterentwicklung. Köln: Deutscher Ärzte Verlag.

Busse, R. & Riesberg, A. (2005): Gesundheitssysteme im Wandel: Deutschland. Deutschland. Kopenhagen, WHO Regionalbüro für Europa im Auftrag des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik, http://www.observatory.dk. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

Busse, R. & Riesberg, A. (2005). Gesundheitssysteme im Wandel: Deutschland. Kopenhagen: WHO Regionalbüro für Europa im Auftrag des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. Weltgesundheitsorganisation.

Figueras, J, Saltman, R. B., Busse, R. & Dubois, H. (2004): Patterns and performance in social health insurance systems. In: Saltman, R.B., Busse, R., Figueras, J. (Hrsg.) Social health insurance systems in western Europe. Buckingham: Open University Press, S. 81-140, http://mig.tu-berlin.de – Publikationen.

Hey, M. & Maschewsky-Schneider, U. (Hrsg.). (2006). Kursbuch Versorgungsforschung. Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft OHG.

Hey, M. u. Maschewsky-Schneider, U. (Hrsg.) (2006). Kursbuch Versorgungsforschung. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.

Hofmacher, Maria M. & Rack, Herta M. (2006). Gesundheitssysteme im Wandel: Österreich. WHO Regionalbüro für Europa im Auftrag des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik. MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft OHG.

Janssen, Ch., Borgetto, B. & Heller, G. (Hrsg.). (2007). Medizinsoziologische Versorgungsforschung. Theoretische Ansätze, Methoden, Instrumente und empirische Befunde. Weinheim und München: Juventa Verlag.

Kohn, L. T., Corrigan, J. M. & Donaldson, M.S. (Hrsg.). (2000): To err is human: building a safer health system. Washington, D.C., National Academy Press, Institute of Medicine im Auftrag des Committee on Quality of Health Care in America, executive summary, http://www.nap.edu

Melchinger, H., Machleidt, W. & Rössler, W. (2003): Psychiatrische Versorgung: Ausgaben auf den Prüfstand. Deutsches Ärzteblatt, Heft 11, November 2003, 499-500, http://www.aerzteblatt.de

Niehoff, J.-U. (2008). Gesundheitssicherung. Gesundheitsversorgung. Gesundheitsmanagement. Grundlagen, Ziele. Aufgaben, Perspektiven. Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft OHG.

Orlowski, U. & Wasem, J. (2003). Gesundheitsreform 2004. GKV-Modernisierungsgesetz (GMG). Heidelberg: Economica Verlag.

Preusker, U. K. (2008). Das deutsche Gesundheitssystem verstehen. Strukturen und Funktionen im Wandel. Heidelberg: Economica.

Ratiopharm (2004). Gesundheit 2034. München: Ratiopharm.

Rosenbrock, R. & Gerlinger, Th. (2004). Gesundheitspolitik. Eine systematische Einführung. Bern: Huber Verlag.

Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (2001): Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit. Bd. III: Über-, Unter- und Fehlversorgung. III.1: Grundlagen, Übersichten, Versorgung chronisch Kranker. Zusammenfassung. http://www.svr-gesundheit.de

Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (2003): Finanzierung, Nutzerorientierung und Qualität. Bd. II: Qualität und Versorgungsstrukturen. Zusammenfassung. http://www.svr-gesundheit.de

Schwartz, F. W. (Hrsg.). (2003). Das Public Health Buch. Gesundheit und Gesundheitswesen. (2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage). München & Jena: Urban & Fischer Verlag.

Simon, M. (20072). Das Gesundheitssystem in Deutschland. Bern: Huber Verlag.

von Troschke, J. & Mühlbacher, A. (2005). Grundwissen: Gesundheitsökonomie. Gesundheitssystem. Öffentliche Gesundheitspflege. Bern: Verlag Hans Huber.

Weatherly, J. N., Seiler, R., Meyer-Lutterloh, K., Schmid, E., Lägel, R. & Amelung, V. E. (2007). Leuchtturmprojekte Integrierter Versorgung und Medizinischer Versorgungszentren. Innovative Modelle der Praxis. Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft OHG.

World Health Report 2000. Health systems: improving performance. Genf: Weltgesundheitsorganisation, http://www.who.int/whr/2000/en

 

Versorgungsforschung ist ein fachübergreifend arbeitendes Forschungsgebiet, das die Qualität der Gesundheits- und Krankenversorgung und ihre Rahmenbedingungen beschreibt und kausal zu erklären versucht, um daraus Ableitungen für die (Um-)Gestaltung des Versorgungssystems und der darin vorgehaltenen Angebote zu ermöglichen.

Ziel sind die wissenschaftliche Fundierung von Versorgungskonzepten, die Evaluation der Umsetzung neuer Versorgungsansätze sowie die Einschätzung ihrer Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen (vgl. Pfaff, 10.03.2005; http://www.zvfk.de/content/e4/e475/PfaffHVersorgungsforschungBegriffsbestimmung
GegenstandundAufgaben.pdf
).

Die TeilnehmerInnen sollen am Ende des Seminars über grundlegende Kenntnisse zum deutschen Versorgungssystems (Gesundheitswesens) verfügen und Fragen der Versorgung, insbesondere der Versorgungsqualität (Über-, Unter- und Fehlversorgung), unter Berücksichtigung zentraler Methoden und Ergebnisse der Gesundheitssystem- und Versorgungsforschung analysieren können.

Im ersten Teil werden Ziele von Gesundheitsversorgung und deren Evaluation sowie Modelle der Gesundheitssystemanalyse vorgestellt. Wesentliche Charakteristiken des deutschen Gesundheitswesens werden vermittelt und mit ausgewählten europäischen Ländern verglichen.

Der zweite Teil widmet sich der Versorgungsforschung und -gestaltung. Methoden und Ergebnisse der Versorgungsforschung werden anhand zentraler Veröffentlichungen zur Unter-, Über- und Fehlversorgung. Des Weiteren wird Qualität der Versorgung in verschiedenen Versorgungsbereichen anhand ausgewählter Studien eingeschätzt und diskutiert.

Im dritten Teil werden die Fähigkeiten der Versorgungsanalyse vertieft und Einblicke in die Versorgungsgestaltung gegeben. Dabei sollen Fragen in den Mittelpunkt gestellt werden, die Ziele, Erwartungen, bundes- und länderbezogene Probleme bei der Umsetzung des erwarteten Präventionsgesetztes betreffen.

Leistungsnachweise: Referat /Hausarbeit.