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Basiskompetenzen zur Prävention und Gesundheitsförderung [MPH-2]

(12825)

TypSeminar
RaumJ 24/22
Zeit

Mittwochs 16.15 - 17.45 (wöchentlich)

Literaturliste

Brinkmann-Göbel, R. (2001). Handbuch für Gesundheitsberater. Bern: Huber.

Faltermaier, T. (2004). Gesundheitsberatung. In: Nestmann, F., Engel, F. &  Sickendiek, U. (Hrsg.), Das Handbuch der Beratung. Band 2. Ansätze, Methoden und Felder. Tübingen: dgvt Verlag.

Hörmann, G. (2004). Gesundheitswissenschaften / Medizin und Beratung. In: Nestmann, F.,  Engel, F. & Sickendiek, U. (Hrsg.), Das Handbuch der Beratung. Band 1. Disziplinen und Zugänge. Tübingen: dgvt Verlag.

Nestmann, F. (Hrsg.) (1997). Beratung, Bausteine für eine interdisziplinäre Wissenschaft und Praxis. Tübingen: dgvt Verlag.

Schlippe, A.v. & Schweizer, J. (2000). Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung. (7. Auflage). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

 

Inhalt

Beratung im Kontext von Prävention und Gesundheitsförderung ist ein noch wenig definierter Ansatz in der gesundheitsbezogenen Berufspraxis. Zielgruppen einer Gesundheitsberatung können sowohl gesunde Menschen mit Gesundheitsmotivation, gesunde Menschen mit Risikofaktoren und Risikoverhalten, akut erkrankte Menschen in der Rehabilitationsphase oder chronisch kranke Menschen sein. Gesundheitsberater/innen benötigen zum einen ein breites Wissen in den Gesundheitswissenschaften, zum anderen Praxiskompetenzen für eine professionelle psychosoziale Beratung. Die Lehrveranstaltung zielt auf die praxisnahe Vermittlung solcher Beratungskompetenzen in unterschiedlichen Kontexten ab. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt theoretischer Überlegungen und praktischer Anwendung: Wie sieht eine angemessene, effektive Vermittlung gesundheits- bzw. krankheitsbezogenes Wissens aus? Wie fördere ich (gesundheitsbezogene) Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion? Wie fördere ich die Motivation zur Veränderung von gesundheitsbezogenem Verhalten? Wie erwirke ich den langfristigen Transfer solcher Veränderungen in den Alltag? Angestrebt wird die Entwicklung von Basiskompetenzen, so dass Kommunikation effizient, lösungsorientiert und produktiv gestaltet werden kann. Dabei kommen Komponenten klientenzentrierter, systemischer, verhaltensorientierter, lebensweltorientierter und ressourcenorientierter Beratungsansätze zum tragen.

Es sollen jedoch nicht nur Techniken vermittelt werden, sondern auch persönliche Motive und „blinde Flecke“ thematisiert werden.

Das Seminar setzt an der Lebenswirklichkeit der Teilnehmer/innen in beruflicher und persönlicher Hinsicht an.