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Gesundheitspsychologie [MPH-1]

(12821)

TypSeminar
RaumJ 24/22
Zeit

Mittwochs 18.15 - 19.45 (wöchentlich)

Literaturliste

Antonovsky, A. (1997). Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit (Deutsche Herausgabe von Alexa Franke). Tübingen: dgvt Verlag.

Bengel, J. & Jerusalem, M. (Hrsg.). (2008). Handbuch der Gesundheitspsychologie und Medizinischen Psychologie. Handbuch der Psychologie. Göttingen: Hogrefe.

Eid, M. & Larsen, R. J. (2008). The science of subjective well-being. New York: Guilford Press.

Faltermaier, T. (2005). Gesundheitspsychologie (1. Auflage). Stuttgart: Kohlhammer.

Knoll, N., Scholz, U. & Rieckmann, N. (2005). Einführung in die Gesundheitspsychologie (1. Auflage). München: Ernst Reinhardt Verlag.

Lyons, A. & Chmaberlain, K. (2006). Health psychology - A critical introduction (1st edition). Cambridge: Cambridge University Press.

Norman, P., Abraham, C. & Conner, M. (2000). Understanding and Changing Health Behaviour: From Health Beliefs to Self-Regulation. Harwood Academic Publisher: Psychology Press.

Renneberg, B. & Hammelstein, P. (2006). Gesundheitspsychologie. Heidelberg: Springer Medizin.

Schwarzer, R. (2005). Gesundheitspsychologie (Enzyklopädie der Psychologie, Serie D). Göttingen: Hogrefe.

Schwarzer, R. (2004). Psychologie des Gesundheitsverhaltens (3. überarbeitete Auflage). Göttingen: Hogrefe.

 

Die Gesundheitspsychologie als noch junge Teildisziplin der Psychologie kann verstanden werden als wissenschaftlicher Beitrag der Psychologie zur Förderung und Erhaltung von Gesundheit, zur Verhütung und Behandlung von Krankheiten, zur Bestimmung von Risikoverhaltensweisen, zur Diagnose und Ursachenbestimmung von gesundheitlichen Störungen, zur Rehabilitation und Verbesserung des Systems gesundheitlicher Versorgung (Matarazzo, 1980).

Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich demzufolge mit der Optimierung von Gesundheit sowie dem Erleben und Verhalten angesichts gesundheitlicher Risiken. Erforscht wird ferner, wie sich Lebensbedingungen so gestalten lassen, dass Gesundheit und Wohlbefinden gesteigert werden können, wie sich Erkrankungen verhüten lassen, wer (nicht) krank wird (und warum) und wer sich von Krankheiten wieder gut erholt (und warum). Die Beiträge der Gesundheitspsychologie zur Bearbeitung dieser Themen werden in dieser Veranstaltung behandelt.

Handlungsleitend ist hierbei eine biopsychosoziale Modellvorstellung von Gesundheit, welche psychischen und sozialen Einflussgrößen, sowie deren Wechselwirkungen auf Gesundheit und Krankheit Rechnung trägt.