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Trainingsprogramme zur Gesundheitsförderung [MPH-2]

(12823)

TypSeminar
RaumK 23/27
Zeit

Donnerstags 18.15 - 21.45 Uhr

Beginn: 22.10.2009

Literaturliste

Literatur zur Einführung:

Reschke, K. & Schröder, H. (2000). Optimistisch den Stress meistern. Kursleiterhandbuch. Handbuch und Material für die Kursführung. Tübingen: DGVT-Verlag.

Walter, U. & Kaufmännische Krankenkasse. (Hrsg.). Weißbuch Prävention 2005/2006. Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze. Heidelberg: Springer Verlag.

Wagner-Link, A. (2008). Der Stress. Stressoren erkennen. Belastungen vermeiden. Stress bewältigen. Hamburg: Techniker Krankenkasse.

 Hinweis:

Alle Studierenden können sich im Sekretariat bei Frau Plonska je ein Exemplar des Programmes von Frau Wagner-Link DER STRESS abholen.

 

"Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu er­mög­lichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähi­gen. Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl einzelne, als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahr­nehmen und verwirklichen, sowie ihre Umwelt meistern bzw. sie ver­ändern können.", heißt es in der von der Welt­gesundheitsorganisation 1986 verabschiedeten, nach dem Konferenz-Ort benannten und zwi­schenzeitlich berühmt gewor­denen "Ottawa-Charta zur Gesundheits­förderung". Neben struktu­rellen Maßnahmen sind insbesondere sol­che Strategien gefordert, die einzelnen und Gruppen Kompetenzen vermitteln, im Sinne der angesprochenen Gesamtziele aktiv zu wer­den.

Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, „Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im Bereich „Stressmanagement“ zu sichten und zu bewerten. Darüber hinaus wird angestrebt, dass alle TeilnehmerInnen befähigt werden sollen, im Verlauf des Semesters ein Stressbewältigungsprogramm eigenständig durchführen können.

 Nach den Absprachen innerhalb der Vorbereitungsgruppe soll die Lehrveranstaltung drei thematische Schwerpunkte enthalten:

1. Wissensvermittlung und theoretische Fundierung von Trainingsprogrammen, die mit dem Ziel entwickelt wurden,
    Stresserleben zu prävenieren und zu bewältigen.

2. Stressprävention und –bewältigung praktisch: Im Verlauf des Semesters sollen alle SeminarteilnehmerInnen z.B. am
    Beispiel des Kursprogrammes „Optimistisch den Stress meistern“ (Reschke u. Schröder, 2000) so­wohl die Rolle
    des/der Teilnehmers/der Teilnehmerin als auch des/der Kursleiters/Kursleiterin einnehmen und konkret erfahren.
 3. Um verschiedene Programmbeispiele konkret kennenzulernen sollen WissenschaftlerInnen und Praktiker eingeladen
     werden, die spezifische Programme entwickelt, bzw. durchgeführt und evaluiert haben.

 Notwendige Voraussetzungen für die Teilnahme am Gesund­heits­training sind:

  •  eine regelmäßige, aktive Teilnahme am Gesundheitstraining

  •  die Bereitschaft, zwei Gruppensitzungen vorzubereiten und in Zweiergruppen eigenständig durchzuführen,

  • · die Teilnahme an einer Gruppensupervision.