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Zukunft braucht Herkunft – Weizenbaum auf der INFOS 2009

Der Dokumentarfilm »Weizenbaum. Rebel at Work« wird auf der 13. GI-Fachtagung »Informatik und Schule – INFOS 2009« an der Freien Universität Berlin aufgeführt. Gezeigt wird der Film an der FU am 21. September 2009 um 18:00 Uhr im Hörsaal 1a der Rost-/Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45, Berlin-Dahlem; im Anschluss findet eine Diskussion mit den Filmemachern statt. Der Film gehört zur Eröffnung der Konferenz, die ihr 25-jähriges Bestehen in Berlin begeht. Und er passt zum diesjährigen Motto: Zukunft braucht Herkunft.

Der 80-minütige Dokumentarfilm von Silvia Holzinger und Peter Haas porträtiert den deutsch-amerikanischen Informatikpionier und Gesellschaftskritiker Joseph Weizenbaum. In Berlin geboren, verließ Joseph Weizenbaum Deutschland 1936 und kehrte nach über 60 Jahren dorthin zurück. Der Film ist zugleich die erzählte persönliche Lebensreise des 85-jährigen „Rebellen“ und die Geschichte einer Jahrhunderterfindung, die des Computers.


Joseph Weizenbaum im Gespräch mit seiner jüngsten Tochter, Naomi, die heute in Potsdam lebt (Foto: IL Mare Film)
Joseph Weizenbaum im Gespräch mit seiner jüngsten Tochter, Naomi, die heute in Potsdam lebt (Foto: IL Mare Film)


Von Joseph Weizenbaum heißt es, er habe das Geschichtenerzählen in die Wissenschaft zurückgebracht. Im Film erzählt der alte Herr, der unter Informatikern zur Kultfigur geworden ist, sein Leben in Anekdoten und Exkursen. Er berichtet, wie er zum Professor am renommierten Massachusetts Institute of Technology ernannt wurde und wie es zu »ELIZA« kam, seinem wohl bekanntesten Beitrag auf dem Gebiet der Informatik. Der Zuschauer erfährt auch sehr Persönliches über den Gesellschaftskritiker und nimmermüden Mahner.

»Wir durften unseren Film bislang an mehr als 40 Orten präsentieren. Mit unserem Digitalen Kino in der Hochschule knüpfen wir an eine alte Tradition an und verstehen uns als Kulturbrücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft! Der Film hat seinen Weg in unzählige Schulen, Hochschulen und Medienzentren gefunden«, so Silvia Holzinger und Peter Haas, die für den unabhängig produzierten Film 2007 den Wolfgang von Kempelen Preis für Informatikgeschichte erhielten.

Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt statt, und ausdrücklich lädt die Freie Universität auch interessierte Zuschauer ein, die nicht an der Tagung teilnehmen.

Die Website zum Film bietet viele zusätzliche Materialen zum Download: www.ilmarefilm.org


IL Mare Film:

Silvia Holzinger, Peter Haas – Tel: +49 30 221 607 263 – mailbox@ilmarefilm.orgwww.ilmarefilm.org