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Marie-Schlei-Preis 2016

Seit 2000 vergibt der Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin den Marie-Schlei-Preis.

Seit 2011 wird der Preis in zwei Kategorien vergeben, einmal als Frauenförderpreis für beste wissenschaftliche Arbeiten ohne Themenbindung und einmal als Preis für die besten wissenschaftlichen Arbeiten mit Genderthematik, für den sich Frauen und Männer bewerben können.


2016 wurden 12 Abschlussarbeiten eingereicht.

Gewinnerinnen 2016

Frau Teichmann in der Kategorie A Diplom und Masterarbeiten

Frau Dr. Oganian in der Kategorie A Dissertationen

Frau Dr. Heyder in der Kategorie B Dissertationen mit Genderthematik

Wir gratulieren recht herzlich!!


Die preisgekrönten Arbeiten

Status matters: The Moderating Role of Perceived Newcomer Status for Contextual Antecedents of Change-Oriented OCB

  • Frau Eleni Teichmann führte für ihre Masterthesis eine empirische Studie zu führungs- und kollegenbezogenen Einflussfaktoren auf das konstruktiv-kritische freiwilige Arbeitsengagement von Mitarbeiter_innen durch. Dabei untersuchte sie als Moderator dieser Wirkbeziehungen den selbsteingeschätzten Status der Mitarbeiter_innen, genauer gesagt den Einfluss des Gefühls ein Neuling in einer Arbeitsgruppe zu sein.
    Ihre mit ‚sehr gut‘ bewertete Arbeit lässt in Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und schriftlicher Niederlegung einen hohen Anspruch erkennen und zeichnet sich darüber hinaus dadurch aus, dass sie mit in der Betrachtung von Mitarbeiter_innen eine innovative Perspektive einnimmt und differenzierte Wirkbeziehungen für Miarbeiter_innen unterschiedlichen Neulings-Status untersucht.

Cognitive and neural mechanisms of bilingual decision making: From visual word processing to decisions under risk

  • Frau Yulia Oganian untersuchte in ihrer Dissertation kognitive und neuronale Aspekte bilingualer visueller Wortverarbeitung und Entscheidungsfindung am Beispiel zweisprachig aufgewachsene Personen. In ihrer mit summa cum laude bewertete Arbeit integriert Frau Oganian auf innovative Weise Kognitionswissenschaften und Psycholinguistik. Mit Experimenten, FMRI-Studien und der Analyse von Worteigenschaften wendet Sie ein breites Spektrum anspruchsvoller Untersuchungsmethoden an, deren Daten sie mit state of the art Auswertungsmethoden analysiert. Frau Oganian erweitert basierend auf ihren Ergebnissen die bisherigen theoretischen Modelle und leistet damit einen substantiellen Beitrag zur Theorie bilingualer visueller Wortverarbeitung.

Mehr als Erwartungen und Werte: Zur Rolle von Stereotypen für den differenziellen Schulerfolg von Mädchen und Jungen

  • Frau Anke Heyder führte für ihre Doktorarbeit drei empirische Studien durch, die sich mit Erklärungsmöglichkeiten für Geschlechtsunterschiede im Schulerfolg beschäftigten, genauer gesagt mit Erklärungsmöglichkeiten für den im Vergleich zu Mädchen geringeren Schulerfolg von Jungen. Ihre mit ‚summa cum laude‘ bewertete Arbeit lässt ein sehr hohes wissenschaftliche Niveau erkennen: So nutzt Frau Heyder souverän vielfältige empirischen Methoden in ihren Studien, beweist eine umfassende Kenntnis der relevanten Theorien und Befunde und diskutiert und reflektiert ihre eigenen Arbeiten kritisch und kenntnisreich.

Preisträger*innen anderer Jahre

Preisträger*innen 2019

Preisträger*innen 2018

Preisträger*innen 2017

Preisträger*innen 2015

Preisträger*innen 2014

Preisträger*innen 2013