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Gender-Forschungspreis

2000 bis 2020 vergab der Fachbereich Erziehungswissenschaften/Psychologie der Freien Universität Berlin den Marie-Schlei-Preis (MSP; siehe auch weiter unten "Zur Geschichte" bzw. im Blog).

Ab 2021 wird nun der Gender-Forschungspreis (GFP) vergeben. Er soll v.a. Frauen im Sinne der Frauenförderrichtlinien der Freien Universität Berlin und des Frauenförderplans des Fachbereichs, aber auch Personen fördern, die sich z.B. als divers verstehen. Er soll dabei die hervorragende Forschung der Nachwuchswissenschaftler*innen in unserem Fachbereich sichtbar machen und dabei einen Schwerpunkt auf das Thema Forscher*innen bzw. Genderthematik legen.

Der Gender-Forschungspreis wird in zwei Kategorien vergeben, einmal in der Kategorie genderbezogene Gleichstellung und einmal in der Kategorie genderbezogene Forschung. In beiden Kategorien wird jeweils die beste Masterarbeit am Fachbereich und die beste Dissertation am Fachbereich ausgezeichnet.

  • Um den GFP in der Kategorie genderbezogene Gleichstellung können sich dementsprechend ausschließlich FINTA* des FB bewerben, wobei es hier keine Themenbindung gibt. 

(FINTA* steht für Frauen, Inter Menschen, Nichtbinäre Menschen, Trans Menschen und Agender Menschen)

  • In der Kategorie genderbezogene Forschung wird die beste wissenschaftliche Arbeit mit Genderthematik ausgezeichnet; hier können sich alle Masterabsolvent*innen und Promovend*innen des FB bewerben, sofern die übrigen Voraussetzungen gegeben sind.

Zur Geschichte

Mit der Namensgebung von 2000 bis 2020 wurde mit Marie Schlei eine Berliner Lehrerin gewürdigt, die sich für die schulische Förderung von Kindern aus sog. sozial benachteiligten Familien einsetzte  und die 1976-1978 als erste Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit ihrer Vision ein Gesicht gab, Entwicklungshilfe für Frauen gesellschaftlich zu etablieren. Gleichzeitig werden ihr aber auch rassistische Äußerungen zugeschrieben, die 2021 zum Anlass genommen wurden, den Preis in Gender-Forschungspreis umzubenennen (s.a. auch Blog).

Rahmenbedingungen

Der Gender-Forschungspreis wird einmal im Jahr vom Dekanat vergeben. Berücksichtigt werden wissenschaftliche Arbeiten, für die das letzte Fachgutachten bis zum 31.12. des Vorjahres eingegangen ist. Die Anträge sind bis zum 31. Mai eines Jahres an den/die Dekan*in des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, zu richten.

Als Preisgelder für Masterarbeiten sowie Promotionen stehen insgesamt 1.200 € zur Verfügung.


Nachfolgend finden Sie Informationen zur:


Antragstellung

Die Anträge sind bis zum 31. Mai eines Jahres an den/die Dekan*in des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, zu richten. Antragsberechtigt sind alle Masterstudent*innen des Fachbereichs sowie alle Promovend*innen. Die Masterarbeiten sollten im 6. Fachsemester abgeschlossen sein. Aus organisatorischen Gründen wird auch eine elektronische Form der Arbeit benötigt. Diese ist zu schicken an die Frauenbeauftragte: frauenbeauftragte@ewi-psy.fu-berlin.de.


Zielsetzung des Preises

Ziel des Preises ist es, sowohl  Frauen im Sinne der Frauenförderrichtlinien der Freie Universität Berlin und des Frauenförderplans des Fachbereichs zu fördern als  auch Personen, die sich z.B. als divers verstehen; Ziel ist es weiterhin, wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Genderforschung anzuregen, sichtbar zu machen und auszuzeichnen. Damit zeigt der Fachbereich, dass er dem gesetzlichen Auftrag der Förderung der Geschlechtergleichstellung in der Wissenschaft sowohl im Sinne aktiver genderbezogener Gleichstellung als auch im Sinne der Genderforschung einen hohen Wert beimisst.


Antragsvoraussetzung / einzureichende Unterlagen

Bewerbungen können für mit „sehr gut“ bewertete erziehungswissenschaftliche, grundschul- und sozialpädagoggische sowie psychologische Masterarbeiten sowie für mindestens mit „magna cum laude“ bewertete Dissertationen eingereicht werden. Habilitationsschriften sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

Antragsberechtigt für den Preis in der Kategorie genderbezogene Gleichstellung sind alle FINTA*-Studierende des Fachbereichs sowie alle FINTA*-Promovendinnen des Fachbereichs. Antragsberechtigt für den Preis in der Kategorie genderbezogene Forschung sind alle Studierende sowie alle Promovend*innen des Fachbereichs. Die Masterarbeiten sollen im 6. Fachsemester abgeschlossen sein. 

Berücksichtigt werden wissenschaftliche Arbeiten, für die das letzte Fachgutachten bis zum 31.12. des Vorjahres eingegangen ist.

Bewerbungsunterlagen (in Papierform):

  • Fachgutachten der Erstgutachter*innen sowie, falls vorhanden, zusätzliche Fachgutachten 
  • Lebenslauf
  • Schriftliche Arbeit
  • Anschreiben

Antragsfrist und Adressierung

Berücksichtigt werden wissenschaftliche Arbeiten, für die das letzte Fachgutachten bis zum 31. Dezember des Vorjahres eingegangen ist. 

Anträge sind bis zum 31. Mai eines jeden Jahres zu richten an: 

Dekan*in des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Psychologie

Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin 

Aus organisatorischen Gründen wird auch eine elektronische Form der Arbeit benötigt. Diese ist zu schicken an die Frauenbeauftragte: frauenbeauftragte@ewi-psy.fu-berlin.de.

Der Preis wird jährlich jeweils am Ende des Kalenderjahres vergeben.


Auswahlkriterien

  • Wissenschaftliche Qualität der Arbeit, d.h.:
  • Theoretische Einbindung
  • Methodische Qualität
  • Umfassende Diskussion der Ergebnisse
  • Bedeutung der Arbeit für das Fachgebiet, d.h.:
      • Originalität der Fragestellung (innovativ)
      • Praxisrelevanz / Wegbereitung für weitere Forschung
  • ggf. gendersensitive Auseinandersetzung mit Forschungsgegenständen und Forschungssubjekten

Auswahlkommission

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine vom Fachbereichsrat auf Vorschlag des Frauenrates des Fachbereichs und der Frauenbeauftragten bestellte Kommission, in der die Statusgruppen wie folgt vertreten sein sollen: Drei Professor*innen, drei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, drei Student*innen sowie  die Frauenbeauftragte(n) des FB, die die verschiedenden Wissenschaftsbereiche und Schwerpunkte des Fachbereichs insgesamt vertreten können. Die Auswahl der preiswürdigen Arbeiten treffen die Kommissionsmitglieder mit der für die Beurteilung erforderlichen wissenschaftlichen Qualifikation.


Preisträger*innen

Preisträger*innen 2020

Preisträger*innen 2019

Preisträger*innen 2018

Preisträger*innen 2017

Preisträger*innen 2016

Preisträger*innen 2015

Preisträger*innen 2014

Preisträger*innen 2013

Schlagwörter

  • Frauenförderung
  • Gender-Forschungspreis
  • Genderforschung
  • Nachwuchsförderung