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Jugendämter kompetent inklusiv (Jakomi)

 

Institution:

Freie Universität Berlin

Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

Arbeitsbereich Sozialpädagogik

Projektpartner:

  • Universität Siegen

  • SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies                                                                       

Kooperationspartner:Kindernetzwerk e.V.

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrike Urban-Stahl

Mitarbeiter*innen:

Nadia Andrzejczak (studentische Mitarbeiterin)

Nora Preukschat (studentische Mitarbeiterin)

Förderungszeitraum:

01.04.2026 – 31.03.2027

Kontaktdaten

E-Mail: ulrike.urban-stahl@fu-berlin.de

Förderung:

BMBFSFJ 

Beschreibung

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) hat 2021 die Weichen für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe gestellt. Ab 2028 soll eine Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder – ob mit oder ohne Behinderungen – bestehen. Die fachkompetente Prüfung und Erfüllung der Rechtsansprüche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen wird damit aus der Eingliederungshilfe (SGB IX) in die Zuständigkeit der Jugendämter (SGB VIII) übergehen. Für die Jugendämter bedeutet dies, sowohl die jungen Menschen ganzheitlich in den Blick zu nehmen und nicht auf ihre Beeinträchtigungen zu beschränken als auch unterstützend für das gesamte Familiensystem zu wirken.

Aufbauend auf dem Erleben von Eltern und jungen Menschen mit Behinderungen sowie Perspektiven von Fachkräften soll mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes die aktuelle Hilfe- und Gesamtplanung abgebildet und untersucht werden, welche Bedingungen es braucht, damit eine inklusive Hilfeplanung gelingen kann, die Selbstbestimmung fördert sowie bedarfsgerecht und beteiligungsorientiert ist.

Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht veröffentlicht. Die Kernergebnisse werden praxisnah aufbereitet, sodass die Jugendämter diese in ihren Umsetzungsprozessen nutzen können.

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