Springe direkt zu Inhalt

Dr. Maksim Hübenthal

IMG_0524

Arbeitsbereich Sozialpädagogik

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 24: 122.b
14195 Berlin

Sprechstunde

In der vorlesungsfreien Zeit des Wintersemesters 2023/24 finden zu folgenden Terminen Sprechstunden statt:

  • Präsenzsprechstunde (ohne vorherige Anmeldung): 21.02.: 16.30–17.30 Uhr; 19.03.: 14–15 Uhr; 26.03.: 10–11 Uhr.
  • Videosprechstunde: 07.03., 14.03., 21.03., 11.04., jeweils von 10–11 Uhr.
    Ebenfalls ohne vorherige Anmeldung. Zugang: Bitte mailen Sie mir in der Sprechstundenzeit eine Teilnahmeanfrage. Sobald die Sprechstunde frei ist, sende ich den webex-Einladungslink.

Prüfen Sie bitte immer, ob es zu Aktualisierungen (bspw. Krankheitsausfall) kam. Etwaige Veränderungen werden – auch kurzfristig – hier auf der Webseite bekannt gegeben.


Zur Person:

  • 2007 Abschluss des Studiums der Erziehungswissenschaft als Dipl.-Pädagoge (MLU Halle-Wittenberg)
  • 2008 – 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozialpädagogik/Sozialpolitik (MLU Halle-Wittenberg), Elternzeit 2012/13
  • 2015 Promotion zum Dr. phil. an der MLU Halle-Wittenberg (scl)
  • Wintersemester 2015/16: Vertretung der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheitsforschung (Bergische Universität Wuppertal)
  • seit 2016 unbefristeter wissenschaftlicher Mitarbeiter am AB Sozialpädagogik (FU Berlin), Elternzeiten 2015 und 2016/17
  • seit 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Projekt: "Mütter und Kinder zwischen den Hilfesystemen" (2019-2024)

Arbeits- und Interessenschwerpunkte:

  • (Kinder-)Armut
  • wohlfahrtsstaatliche Rahmung von Sozialer Arbeit, Kindheit & frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung
  • ‚neue' Kindheitsforschung sowie Kinderrechte (v.a. Partizipation)
  • sozialpädagogische Kooperationsprozesse
  • Hilfen für Familien mit psychisch erkrankten Eltern
  • qualitativ-interpretative Sozialforschung
  • päd. Theorie-Praxis-Verhältnis

 

Forschungsprojekt:

Prävention von Misshandlung und Förderung der psychischen Gesundheit bei Kindern von Müttern mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (ProChild): Teilprojekt 5 – Mütter und Kinder zwischen den Hilfesystemen

Kumulatives Habilitationsprojekt:

Thema: Kooperationsprozesse in den Hilfen für Familien mit psychisch erkrankten Eltern(teilen)

Publikationen (Auswahl letzte Jahre):

Monographien

  • Hübenthal, M. (2018): Soziale Konstruktionen von Kinderarmut. Sinngebungen zwischen Erziehung, Bildung, Geld und Rechten. Reihe: Kindheiten - Neue Folge. Weinheim. Beltz Juventa.

Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

  • Hübenthal, M./Kluge, M. (erscheint im Mai 2024): Die Paradoxie demokratischer Partizipation in Kindertageseinrichtungen und alternative Impulse der politischen Philosophie Jacques Rancières. In: Alberth, L./Burmeister, C/Eunicke, N./Kluge, M. (Hrsg.): Politiken der Kindheit. Weinheim. Beltz Juventa.
  • Hübenthal, M./Lorenz, F./Urban-Stahl, U. (2023): Well-Being. In: Behzadi, Asita; Lenz, Albert; Neumann, Olaf; Schürmann, Ingeborg; Seckinger, Mike (Hrsg.): Handbuch Gemeindepsychologie. Tübingen. dgvt-Verlag: 439–458
  • Hübenthal, M./Katzenstein, H. (2021): Der Kooperationsbegriff im Kontext der Hilfen für Familien mit psychisch erkrankten Elternteilen. Eine kritische Würdigung. In: Neue Praxis. H. 5: 383-401.
  • Seehausen, A./Renneberg, B./Hübenthal, M./Katzenstein, H./Rosenbach, C. (2021): Kinder von Eltern mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. In: Psychotherapeut. https://doi.org/10.1007/s00278-021-00550-1
  • Neuberger, F./Hübenthal, M. (2020): Kinderarmut ist Familienarmut?! In: Rahn, Peter/Chassé, Karl August (Hrsg.): Handbuch Kinderarmut. utb-Reihe Budrich Verlag: 30-39.
  • Hübenthal, M. (2019): The German child poverty discourse and its rhetoric of crisis. In: Grimm, Marc/Ertugrul, Baris/Bauer, Ullrich (eds.): Children and Adolescents in Times of Crises in Europe. Series: Children's well-being: Indicators and Research. Springer International: 125-141.
  • Hübenthal, M. (2019): Altersgrenzen, Partizipation und Kinderrechte. In: Schweiger, Gottfried/Drerup, Johannes (Hrsg.): Handbuch Philosophie der Kindheit. Stuttgart. Metzler Verlag: 380-387.
  • Hübenthal, M. (2018): Armut in der Kindheit. In: Böhnke, Petra/Dittmann, Jörg/Goebel, Jan (Hrsg.): Handbuch Armut. Ursachen, Trends, Maßnahmen. Opladen. Barbara Budrich: 107-119.

Rezensionen

  • Hübenthal, M. (2023): Rezension zu Ottersbach (2021): Soziale Arbeit mit marginalisierten Jugendlichen. Stuttgart. Kohlhammer. In: Diskurs – Zeitschrift für Kindheits- und Jugendforschung. H. 2: 145-147.
  • Hübenthal, M. (2023): Rezension zu Haase (2021): Das Kind als Kronzeuge: Professionelle Konstruktionen des Kinderschutzkindes. Weinheim. Beltz Juventa. In: EWR - Erziehungswissenschaftliche Revue. Jg. 22, H. 2.
  • Hübenthal, M. (2019): Rezension zu Meiner-Teubner (2018): Kinder- und Kindheitsbilder in den Existenzsicherungsgesetzen. Weinheim. Beltz Juventa. In: Zeitschrift für Pädagogik: 310-312.

Vorträge (Auswahl letzte Jahre)

  • Hamburg: Suchbewegungen einer politisch-wohlfahrtsstaatsbezogenen sozialpädagogischen Armutsforschung. Vortrag auf der Tagung: Armutsforschung in der Sozialen Arbeit. 10.02.2024.
  • Siegen: Konvergenzen und Divergenzen im subjektiven Erleben von Folgen in den multiprofessionellen Hilfen für Familien mit psychisch erkrankten Müttern. Vortrag auf der Tagung des DFG-Graduiertenkollegs Folgen sozialer Hilfen: Was wirkt aus wessen Perspektive? Aktuelle Forschungen zu Folgen sozialer Hilfen. 08.09.2023.
  • Mailand/Italien: Synergies and conflicts in user-professional figurations in help services for mentally ill mothers and their children. Vortrag auf der Tagung: 12th European Conference for Social Work Research. 13.04.2023. 
  • Rostock: Kinderarmutsverständnisse in der deutschen Politik und ihre Bezüge zu Zeit. Beitrag in der Arbeitsgruppe: Zeit*en der Armut. Empirische und theoretische Annäherungen an das Verhältnis von Armut und Sozialer Arbeit. Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik. 23.03.2023.
  • Wuppertal (online): Multidimensionalität im Kinderarmutsdiskurs und intersektionale Anknüpfungspunkte. Vortrag im Kolloquium "Kindheit und Armut intersektional denken? Herausforderungen und Potenziale für die Kindheitsforschung". Bergische Universität Wuppertal. 12.02.2021.
  • Hamburg (online): Chancen und Herausforderungen für Mütter mit Borderline Persönlichkeitsstörung. ProChild Studie. Vortrag beim "Klick off" von "A: aufklaren | Expertise & Netzwerk für Kinder psychisch erkrankter Eltern". 27. August 2020 (zus. m. A. Seehausen).
  • Münster:  Der Kinderarmutsdiskurs zwischen (Un-)Gewissheit, Sinndifferenzen und Kontroversen. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung: „Doing Inequality“ – Soziale Ungleichheit und pädagogische Professionalität. 06.12.2018.
  • Halle: Soziale Konstruktionen von Kinderarmut. Sinngebungen zwischen Erziehung, Bildung, Geld und Rechten. Keynote auf dem Fachtag "Schule und Armut" – eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Lernwerkstatt MLU und dem Institut für multiprofessionelle Kooperation und Bildung inklusive e.V. 19.10.2018.

Workshops/Guest Lectures (Auswahl letzte Jahre)

  • Stendal: Workshop "Kinderarmut – eigene Verständnisse reflektieren, eigene Handlungsmöglichkeiten finden". 4. gemeinsamer Fachtag des Bundesprogramms: „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB). Hochschule Magdeburg-Stendal. 27.09.2022.
  • Berlin: Workshop „Mütter mit einer Borderline-Diagnose und Kinder zwischen den Hilfesystemen“ auf der Tagung: "Gemeinsam stark! Allianz gegen Gewalt und Vernachlässigung und deren Folgen – eine Workshopkonferenz". 13.09.2022. Zus. m. H. Katzenstein.
  • Tel Aviv/Israel: Lehraufenthalt zum Thema „Childhood Vulnerabilities“ an der Bob Shapell of Social Work. Tel Aviv University. 12.–16.06.2022. Zus. m. F. Lorenz., J. Zwingmann. Förderung: Erasmus+.
  • Jerusalem/Israel: Lehraufenthalt zum Thema "Childhood studies" an der Paul Baerwald School of Social Work. Hebrew University.  07.–11.04.2019. Zus. m. F.  Lorenz. Förderung: Erasmus+.

Veranstaltungsorganisationen (Auswahl letzte Jahre)

  • Berlin: Expert:innenworkshop im Rahmen des Forschungsprojekts "ProChild: Mütter und Kinder zwischen den Hilfesystemen". 28.03.2023. (als Teil des TP5-ProChild-Teams).
  • Hannover: Symposium „Möglichkeiten und Herausforderungen einer (selbst-)kritischen Frühpädagogik". 20.–22.04 2022. zus. m. K. Jergus/S. Koch/B. Lochner/L. Schildknecht. Förderung: VW-Stiftung.
  • Jerusalem/Israel: deutsch-israelischer Forschungsworkshop zu „Childhood Vulnerability“ an der Paul Baerwald School of Social Work. Hebrew University. 11.–12.02.2020. Beantragt zus. m. A. Ben-Arieh, H. Kosher, U. Urban-Stahl. Förderung: Freie Universität Berlin – The Hebrew University of Jerusalem: Joint Seed Money Funding Scheme.