Zukunftsangst und die Imagination von Zukunftsbildern
Was ist Zukunftsangst und wie hängt sie mit der Imagination von Zukunftsbildern zusammen? Mit dieser Frage hat sich unser Absolvent Fabian Hage in seiner Masterarbeit beschäftigt.
News vom 05.05.2026
Die Arbeit widmet sich einer systematischen begrifflichen Klärung eines Phänomens, das im Alltag oft präsent ist, aber wissenschaftlich vielschichtig bleibt – Zukunftsangst. Fabian Hage untersucht, ob Zukunftsangst als eigenständige emotionale Kategorie verstanden werden kann und welche Verbindungen sie zur menschlichen Fähigkeit hat, mögliche Zukünfte zu imaginieren.
Dabei zeigt sich, dass Zukunftsangst nicht nur ein Gefühl gegenüber dem Kommenden ist, sondern eng mit modernen Zeiterfahrungen, kulturellen Deutungsmustern und imaginativen Prozessen verflochten ist. Die Arbeit macht deutlich, dass Zukunftsangst nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern als komplexes Zusammenspiel von Erfahrung, Gegenwart und Antizipation verstanden werden muss.
So entwickelt Fabian Hage einen begrifflich-analytischen Zugang zu einem Thema, das für die Zukunftsforschung ebenso relevant ist wie für gesellschaftliche Debatten über Unsicherheit, Orientierung und Zukunftsbilder. Seine Arbeit macht sichtbar, wie eng Angst und Vorstellungskraft miteinander verbunden sind – und warum genau diese Verbindung für das Nachdenken über Zukunft so wichtig ist.
Fabian Hage wurde in seiner Abschlussarbeit von Prof. Reinhold Popp und Sascha Dannenberg fachlich begleitet. Wir gratulieren Fabian Hage herzlich zu seinem erfolgreichen Abschluss!





