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Schreiben als Methode zur Förderung kreativer Zukunftsbilder

Die Abschlussarbeit von Franziska Berge untersucht, inwiefern Schreibtechniken – insbesondere Freewriting – die Entwicklung normativer Zukunftsbilder in partizipativen Zukunftswerkstätten unterstützen können. Im Zentrum steht die Frage, wie Kreativität in der Phantasie- und Utopiephase gezielt gefördert werden kann und welche Rolle kognitionspsychologisch fundierte Schreibverfahren dabei spielen.

News vom 30.04.2026

Unsere Absolventin Franziska Berge hat untersucht, ob Schreiben als Methode die Kreativität bei der Entwicklung normativer Zukunftsbilder in der Phantasie- und Utopiephase der Zukunftswerkstatt fördern kann. Ausgangspunkt der Forschung ist die Frage, wie normative Zukunftsbilder in partizipativen Workshop-Formaten entstehen, welche Rolle Kreativität dabei spielt und ob Schreibtechniken diesen Prozess gezielt unterstützen können.

Im Fokus steht dabei die Zukunftswerkstatt als Methode der partizipativen Zukunftsforschung sowie die Überlegung, wie sich deren methodisches Repertoire durch kognitionspsychologisch fundierte Schreibverfahren erweitern lässt. Im Zentrum der konzeptionellen Arbeit steht die These, dass insbesondere Freewriting als Schreibtechnik unbewusste Denkprozesse aktiviert, kreative Impulse verstärkt und damit die Entwicklung überraschender, wertvoller Zukunftsideen erleichtern kann. Unter passenden Rahmenbedingungen: etwa durch klare Schreibimpulse, ausreichend Zeit, gute Moderation und eine offene Gruppenatmosphäre, kann Schreiben so die individuelle und kollektive Kreativität in der Zukunftswerkstatt wirksam unterstützen.

Die Arbeit zeigt damit, dass Schreiben nicht nur ein sprachliches Ausdrucksmittel ist, sondern auch als methodischer Zugang zur gemeinsamen Entwicklung normativer Zukunftsbilder dienen kann. Sie liefert dafür konkrete Vorschläge für den Einsatz von fokussiertem und iterativem Freewriting sowie Impulse für die praktische Anwendung in partizipativen Zukunftsprozessen.

Franziska Berge wurde in ihrer Abschlussarbeit von Dr. Nele Fischer und Stefanie Ollenburg fachlich begleitet. Wir gratulieren Franziska Berge herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss!

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