Dr. Sarah Renger

Communication | Storytelling | Mental Health
Zur Person
Dr. Sarah Renger studierte Germanistik und Grundschulpädagogik (Staatsexamen) an der Freien Universität Berlin sowie Film- und Medienwissenschaften (M.A.) an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie University of California (UCLA). 2020 schloss sie ihre Promotion in Medien- und Kommunikationswissenschaften an der University of Leicester (UK) mit einer Dissertation zu Transmedia Storytelling and Worldbuilding ab.
Seit 2022 arbeitet Dr. Sarah Renger als selbstständige Systemische Coach sowie Storytelling Consultant für wissenschaftliche Institute, Universitäten, Bundesbehörden und Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaftskommunikation, Storytelling und Futures Thinking.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage, wie Narrative Wahrnehmung strukturieren und prägen, was wir für möglich halten. Sie begleitet Menschen und Organisationen dabei, neue Möglichkeitsräume für Zukunft, Zusammenarbeit und Veränderung zu erschließen. Dabei untersucht sie, wie komplexe wissenschaftliche Inhalte zielgruppenadäquat kommuniziert werden können, damit Forschung gesellschaftlich wirksam wird und neue Perspektiven auf Transformation und Zukunftsgestaltung eröffnet.
Vita (Auswahl)
- Seit 01/2025: Lehrbeauftragte im Studiengang Zukunftsforschung, Freie Universität Berlin
- Seit 01/2025: Dozentin im Methodenseminar Strategische Vorausschau, Bundesakademie für Sicherheitspolitik
- Seit 01/2022: Systemische Coach & Storytelling Consultant, selbstständig
- 04/2014-09/2025: Dozentin und Lehrbeauftragte im Studiengang Digitale Medienkultur, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
- 11/2014-10/2018: PhD Stipendium, University of Leicester (UK)
Berufspraktische Kompetenzentwicklung
Übung | Storytelling und Worldbuilding als Methoden (der Wissensvermittlung) in der ZukunftsforschungDie Übung vermittelt narrative und kreative Zugänge zur Zukunftsforschung mit einem besonderen Fokus auf Storytelling, Worldbuilding und zielgruppenspezifische Wissenschaftskommunikation. Im Zentrum steht die Frage, wie komplexe Zukunftsszenarien durch narrative Formate erfahrbar, kommunizierbar und gesellschaftlich anschlussfähig gemacht werden können.
Ausgehend von Erkenntnissen aus Narratologie, Evolutionsbiologie, Neurowissenschaften, Kreativitätsforschung und narrativer Psychologie setzt sich die Lehrveranstaltung mit den Wirkweisen von Geschichten, dramaturgischen Strukturen und narrativer Imagination auseinander. Die Studierenden entwickeln narrative Zukunftsszenarien und reflektieren, wie Geschichten Wahrnehmung strukturieren, Zukunftsbilder prägen und gesellschaftliche Möglichkeitsräume eröffnen können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Worldbuilding als Methode der Zukunftsvermittlung. Die Studierenden erarbeiten spekulative Zukunftswelten und untersuchen, wie gesellschaftliche, technologische und kulturelle Entwicklungen narrativ dargestellt und vermittelt werden können.
Im weiteren Verlauf der Übung werden Storytelling und Worldbuilding mit Szenarioentwicklung, Framing und zielgruppenspezifischer Kommunikation verbunden. Dabei reflektieren die Studierenden die Verantwortung narrativer Zukunftsgestaltung und die Frage, wie zukünftige Entwicklungen dargestellt werden können, ohne Wahrnehmung und Handlungsräume zu stark vorzugeben.
Die Lehrveranstaltung kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen, Fallanalysen und der Entwicklung eigener narrativer Zukunftsszenarien. Zudem werden Beispiele aus Wissenschaftskommunikation, Futures Thinking und der eigenen Beratungspraxis diskutiert.
Publikationen
Renger, S. (2021). ‘You Never Know Who is in Control”: German Transmedia Content Development. In S. Taylor & C. Batty (Hrsg.), The Palgrave handbook of script development (S. 569-583). Palgrave Macmillan. https://doi.org/10.1007/978-3-030-82234-7_39
Renger, S. (2020). The poetics of German transmedia storytelling and world-building (Dissertation, University of Leicester). University of Leicester. https://doi.org/10.25392/leicester.data.13293395
Renger, S. (2019). Practices of German Transmedia Serial Storytelling. Testo A Fronte, 59, 93-111.





