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Prüfungsbüro für Promotionen

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Ge­bäude Silberlaube
Raum KL 24/226
14195 Berlin

Sprech­zei­ten

Achtung: Die Disputationen können wieder vor Ort als Präsenzveranstaltungen stattfinden. Bitten machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch. Disputationen per Videotelefonie sollten nur dann stattfinden, wenn Mitglieder der Kommission aus triftigen Gründen nicht an der Disputation vor Ort teilnehmen können.

Während der Minimalpräsenz des Promotionsbüros werden die Aufgaben weiterhin mit aller Sorgfalt durchgeführt. Evtl. Verzögerungen bitte ich zu entschuldigen. Ich befinde mich im Home Office und bin per E-Mail oder Telefon über meine FU-Dienstnummer erreichbar.

Mittwochs bin ich nicht zu erreichen.


Letzer Abgabetermin der Unterlagen für....

last deadline for submission your documents

 

... darauffolgende Promotionsausschusssitzung

... the following doctorate committee meeting

Di, 20. Oktober 2020   Do, 29. Oktober 2020

Promotionsausschuss

Vorsitz: Prof. Dr. Bettina Hannover (bettina.hannover@fu-berlin.de)

Vertretung: Prof. Dr. Babette Renneberg (b.renneberg@fu-berlin.de)


Promovieren an der Freien Universität Berlin
Doctorate at Freie Universität Berlin

Informationen zur Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

Studentinnen und Studenten sowie Absolventinnen und Absolventen, die sich für eine Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin interessieren, finden auf dieser Seite allgemeine Hinweise zum Ablauf des Promotionsverfahrens entsprechend den Regelungen der Gemeinsamen Promotionsordnung zum Dr. phil./Ph. D. der Freien Universität Berlin (Amtsblatt /2008 vom 2. Dezember 2008) und der Promotionsordnung zum Dr. rer. nat./Ph.D. der Freien Universität Berlin (Amtsblatt /2016 vom 8. August 2016).

  • Zulassung zur Promotion
  • Gestaltung des Arbeitsplans und Ablauf des Promotionsverfahrens
  • Eröffnung des Promotionsverfahrens
  • Auslage der Dissertation
  • Disputation
  • Veröffentlichungs- und Ablieferungspflicht
  • Hinweise und Formulare

Zulassung zur Promotion

Am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie besteht die Wahl zwischen zwei mit der Promotion verbundenen Titeln: Dr. rer. nat. und Dr. phil.. Beide können sowohl im Fach Psychologie als auch im Fach Erziehungswissenschaft erworben werden. Maßgeblich für die Entscheidung des Promotionsausschusses, in welchem Fall und nach welcher der beiden Ordnungen die Antragstellerin oder der Antragsteller zur Promotion zugelassen wird, ist die Einschlägigkeit des Promotionsvorhabens in inhaltlicher und/oder methodischer Hinsicht.

Liegen die Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion gemäß § 3 der jeweiligen Ordnung vor und hat sich ein/e prüfungsberechtigte/r Betreuer/in dem gewählten Dissertationsthema angenommen, kann im Prüfungsbüro ein Antrag auf Zulassung zur Promotion gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag erst dann bearbeitet wird, wenn dieser vollständig ausgefüllt ist und alle Unterlagen beigefügt sind. Bei Vorlage eines deutschen Studienabschlusses beträgt die Bearbeitungszeit ca. vier Wochen, bei einem ausländischen Studienabschluss ca. drei Monate. Sie sollten diese Zeiträume berücksichtigen und Ihren Antrag daher rechtzeitig einreichen.

Der Antrag auf Zulassung zur Promotion wird zusammen mit 
einem Exemplar
 des Arbeitsplans (einseitig bedruckt) im Prüfungsbüro (Raum KL 24/226, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin) eingereicht. Auch der Betreuer sollte ein Exemplar des Arbeitsplans erhalten. Der Umfang sollte 8 Seiten nicht unter- und 16 Seiten nicht überschreiten. Der im Arbeitsplan enthaltene Zeitplan soll die Arbeit an der Dissertation seit Beginn des Promotionsverfahrens dokumentieren, chronologisch sortiert und mit Datumsangaben versehen sein.

Der Antrag auf Zulassung zur Promotion wird vom Prüfungsbüro an den Promotionsausschuss weitergeleitet, der über die Zulassung des Antragstellers/der Antragstellerin entscheidet. Sofern Ihnen ein Zulassungsbescheid zugeht und Sie bisher nicht Mitglied der Freien Universität waren, müssen Sie sich innerhalb der im Bescheid genannten Frist als Studierender zur Promotion immatrikulieren. Die Zulassung erfolgt für einen Zeitraum von vier Jahren.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem/Ihrer Betreuer/Betreuerin frühzeitig auch darüber, ob Sie die für eine Promotion in Ihrem Fach erforderlichen Fremdsprachenvoraussetzungen gemäß der Fremdsprachenordnung erfüllen.

Planen Sie eine Promotion nach dem Cotutelle Promotionsverfahren, gehen Sie bitte für eine erste Beratung - noch vor der Antragstellung im Prüfungsbüro - zu Herrn Markus Edler (Dahlem Research School).

Gestaltung des Arbeitsplans und Ablauf des Promotionsverfahrens

Die Zulassung zum Promotionsverfahren setzt u.a. voraus, dass ein Arbeitsplan vorgelegt wird und ein(e) Professor(in) oder habilitierte(r) Wissenschaftler(in) sich gegenüber dem Prüfungsausschuss zur Betreuung der Dissertation bereit erklärt. Hierbei ist folgender Punkt besonders zu beachten.

Betreuung und Begutachtung von Promotionen durch Personen, die nicht hauptamtliche Hochschullehrer oder Hochschullehrerinnen des Fachbereichs sind

Mindestens eine Gutachterin oder ein Gutachter muss hauptberufliche Hochschullehrerin oder hauptberuflicher Hochschullehrer des Fachbereichs sein (§ 8, Abs. 2 der beiden Promotionsordnungen des Fachbereichs). Auch die Betreuerin oder der Betreuer einer Dissertation ist im Regelfall eine Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer des Fachbereichs (vgl. § 6, Abs. 3 der beiden Promotionsordnungen des Fachbereichs). Als Gutachterin oder Gutachter für die Dissertation ist grundsätzlich die Betreuerin oder der Betreuer des Dissertationsvorhabens zu bestellen (§ 8, Abs. 2 der beiden Promotionsordnungen des Fachbereichs). Endet die Mitgliedschaft der Betreuerin oder des Betreuers zur Freien Universität Berlin, so behält sie oder er drei Jahre lang das Recht, die Betreuung einer begonnenen Dissertation zu Ende zu führen.

Eine Ausnahme von diesen Regelungen stellt der Fall dar, dass eine Promotion von einer Person betreut werden soll, die nicht hauptberuflicher Hochschullehrer oder hauptberufliche Hochschullehrerin des Fachbereichs ist. Als solche Betreuungspersonen können hauptamtliche Professoren oder Professorinnen, Direktorinnen oder Direktoren, Forschungsgruppenleiterinnen oder –leiter, Leiterinnen oder Leiter Selbständiger Nachwuchsgruppen und andere gleichgestellte Angehörige anderer Universitäten, von Fachhochschulen, von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Bildungsstätten sowie aus Drittmitteln finanzierte Nachwuchsgruppenleiterinnen oder -leiter, für die die Freie Universität Berlin aufnehmende Einrichtung ist, dienen.

Sie können beim Promotionsausschuss des Fachbereichs beantragen, für die Betreuung oder Begutachtung eines Promotionsvorhabens, mit dem ein Doktorand oder eine Doktorandin die Zulassung zum Promotionsverfahren am Fachbereich beantragt, oder für die Beteiligung als Prüfer oder Prüferin an diesem Verfahren die Rechte und Pflichten nebenberuflicher Hochschullehrerinnen oder –lehrer gewährt zu bekommen. Der Promotionsausschuss prüft, ob der Antragsteller oder die Antragstellerin zur berechtigten Personengruppe gehört und wenn diese Voraussetzung erfüllt ist ob der Betreuung, Begutachtung oder Prüfung für den jeweiligen Einzelfall zugestimmt werden soll.

Im Falle einer positiven Entscheidung

(a) wird die externe Betreuerin oder der externe Betreuer gleichzeitig zum Mitglied der Promotionskommission bestellt,

(b) muss die weitere Gutachterin oder der weitere Gutachter hauptberufliche Hochschullehrerin oder hauptberuflicher Hochschullehrer des Fachbereichs sein und bei der Beantragung der Zulassung zur Promotion vom Doktoranden oder von der Doktorandin namentlich benannt werden.

Zum Verfahren:

Der Kandidat legt mit dem Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren dem Prüfungsausschuss die Betreuererklärung und den Arbeitsplan vor. Der Prüfungsausschuss berät dann darüber, ob der Arbeitsplan erkennen lässt, dass die Bearbeitung den üblichen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Dabei versucht der Ausschuss, ohne der Betreuung und Begutachtung vorgreifen zu wollen, schon frühzeitig Hinweise auf mögliche Probleme zu geben. Es entspricht daher der Beratungsfunktion des Ausschusses, wenn Arbeitspläne mit der Bitte um Revision zurückgereicht werden.

Folgende Gliederung wird für die Gestaltung von Arbeitsplänen empfohlen:

  1. Arbeitstitel, Adresse, Datum
  2. Dem Arbeitsplan wir ein kurzes Abstract vorangestellt. Der im Arbeitsplan enthaltene Zeitplan soll die Arbeit an der Dissertation seit Beginn des Promotionsverfahrens dokumentieren, chronologisch sortiert und mit Datumsangaben versehen sein.

  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Stand der internationalen Forschung zum gewählten Thema
  5. Eigene Forschungshypothesen
  6. Methodik (z.B. bei empirischen Arbeiten: Stichprobe, Instrumentarium, Versuchsplan,   Datenanalyse, Verfahren)
  7. Zeitplan für die einzelnen Arbeitsschritte
  8. Literaturverzeichnis

Eröffnung des Promotionsverfahrens - Abgabe der Dissertation

Nach Fertigstellung Ihrer Dissertation geben Sie diese zusammen mit dem Formular über die Zusammensetzung der Promotionskommission im Prüfungsbüro ab.

Die Dissertation ist in sechs maschinengeschriebenen Exemplaren einzureichen (Parallel dazu schicken Sie bitte eine pdf-Version an meine Mailadresse). Im Fachbereich verbleibt ein Exemplar, und die restlichen Exemplare übergibt der Promovend/die Promovendin den fünf Gutachtern/Mitgliedern. Daraufhin bestellt der Promotionsausschuss die Gutachter/innen für die Dissertation und die Promotionskommission. Die sechs einzureichenden Exemplare können sich in der Art ihrer Ausstattung und im Umfang unterscheiden, bspw. zwei hochwertige Exemplare (einseitig gedruckt, farbig) für die beiden Gutachter sowie vier einfacherer Exemplare (doppelseitig gedruckt, schwarz-weiß). Bitte achten Sie darauf, dass jedes Exemplar ein deutsches und englisches Abstract und eine unterschriebene Eigenständigkeitserklärung enthält!

Zudem soll kenntlich gemacht werden, welche Beiträge andere Personen zum Entstehen der Schrift geleistet haben. Die Namen dieser Personen sollen ggf. genannt und die Art ihres Beitrages möglichst präzise beschrieben werden. Relevant wird dies beispielsweise bei (a) der Verwertung von Ergebnissen oder Textteilen aus von dem Doktoranden oder der Doktorandin betreuten Qualifikationsarbeiten, (b) gemeinsam mit Koautor/inn/en erstellte Publikationen, die Teil der Dissertation sind (hier sollte quantifiziert werden, wer welche Anteile der jeweiligen Publikation erzeugt hat), oder (c) der Entwicklung von Forschungshypothesen, Erhebungsinstrumenten oder Erhebung von Daten in Kooperation mit anderen in einem Forschungsprojekt oder –verbund; in diesem Fall soll auch das Projekt mit Mittelgeber genannt werden.

Auslage der Dissertation

Nach Eingang beider Gutachten findet die Auslage der Dissertation mit den Notenvorschlägen für die Dauer von zwei Wochen (in der vorlesungsfreien Zeit vier Wochen) statt. Anschließend entscheidet die Promotionskommission über die Annahme, Ablehnung oder Rückgabe der Dissertation, die Zulassung der Doktorandin/des Doktoranden zur Disputation sowie über die Festsetzung des Prädikates der Dissertation.

Disputation

Richtlinien zur Disputation

Die/der Doktorand/in ist selbst für die Organisation der Disputation (Termin, Raum, tech. Eqiupment) verantwortlich. Sie/er legt den Termin im Einvernehmen mit den Mitgliedern der Kommission fest und teilt ihn dem Prüfungsbüro mit.

Vom Erstgutachter wird die Einladung zur Disputation zusammen mit den Gutachten an die Mitglieder der Promotionskommission verschickt (Sekretariat).

Das Promotionsbüro wird per E-Mail unter: promotion@ewi-psy.fu-berlin.de  informiert.

Hinweise zur Disputation

Disputationen werden in der Regel nur während der Vorlesungszeit durchgeführt. Der Disputationstermin muss mit den Mitgliedern der Promotionskommission abgesprochen werden. Zur Disputation lädt der/die Erstgutachter/in ein (Angabe von Tag, Zeit, Ort und Raum). Der/die Erstgutachter/in muss die Einladung und beide Gutachten an die Mitglieder der Promotionskommission verschicken.

Die Einladung ist an das Promotionsbüro zu mailen: promotion@ewi-psy.fu-berlin.de

 Im Anschluss an die Disputation wird diese durch die Promotionskommission bewertet und abschließend die Gesamtnote festgelegt. Die/der Doktorand/in erhält ein Zwischenzeugnis, das den Titel der Dissertation, die Einzelprädikate von Dissertation und Disputation sowie das Gesamtprädikat enthält. Dieses Zwischenzeugnis berechtigt nicht zum Führen des Doktorgrades. Das Führen des Titels Dr. des. ist entsprechend den Regelungen der geltenden Promotionsordnung ebenfalls nicht zulässig.

Veröffentlichungs- und Ablieferungspflicht

Gemäß § 13 der Gemeinsamen Promotionsordnung zum Dr. phil./Ph. D. der Freien Universität Berlin ist die Dissertation in angemessener Weise der wissenschaftlichen Öffentlichkeit durch Vervielfältigung und Verbreitung zugänglich zu machen. Vor der Drucklegung hat die Doktorandin/der Doktorand die Genehmigung der zu veröffentlichenden Textfassung einzuholen. Diese wird von der oder dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses im Benehmen mit den Gutachterinnen/den Gutachtern erteilt. Die Veröffentlichung und Erfüllung der Ablieferungspflicht müssen innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Termin der Disputation, erfolgen.

Mögliche Veröffentlichungsformen und Anzahl der abzugebenden Exemplare:
Fotodruck:                 35 gebundene Exemplare
Mikrofiches:               20 + 1 Masterfiche + 3 gebundene Fotodrucke
Verlagsausgabe:       3 Exemplare
Online-Dissertation:  elektron. Version + 2 gebundene Fotodrucke

Weiterführende Informationen unter:
http://www.fu-berlin.de/sites/ub/service/hss_abgabe/index.html

Die Promotionsurkunde wird erst nach der Mitteilung über die Erfüllung der Ablieferungspflicht ausgehändigt. Die Promotionsurkunde berechtigt zum Führen des Doktorgrads.

Wichtige Hinweise, Formulare, Anträge und Ordnungen finden Sie im Folgenden:

Links: