Die sogenannte "Männerbewegung"

Sven Glawion über die Emanzipation oder auch Nicht-Emanzipation von (heterosexuellen) Männern

Sven Glawion benutzt den Begriff „Männerbewegung“ immer in Anführungszeichen und sagt: „Es gab eigentlich gar keine Männerbewegung (außer der Schwulenbewegung). Wieso nicht? Sind es sie selbst, die sich im Weg stehen, oder sind es gesellschaftliche Strukturen.“ Er sucht nach Erzählmustern heterosexueller Männlichkeit, findet viel über die richtige Reifung zum Mann. Er benennt die Chance auch für Literatur, Hierarchien von Geschlechterverhältnissen zu hinterfragen oder auch eigene Ängste und schlechte Erfahrungen mit dem Mannwerden zu thematisieren.

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