Ziele des Projektes
Das Vorhaben zielt auf die Analyse und Entwicklung von Qualitätsmerkmalen der Digitalisierung von Kitas unter Berücksichtigung digitaler Ungleichheit („digital divide“). Durch eine interdisziplinäre Perspektive von frühkindlicher Bildung, Medienbildungsforschung und Organisationspädagogik wird das Zusammenspiel von organisationalen und pädagogischen Praktiken der Digitalisierung von Kitas und milieuspezifischen Interaktions- und Gebrauchspraktiken mit quantitativen und qualitativen Zugängen systematisch untersucht und hinsichtlich der Gelingensbedingungen zur Reduzierung digitaler Ungleichheit kritisch reflektiert.
Das Vorhaben verortet sich damit in den Förderzielen, indem es analytisches Wissen zu Gelingensbedingungen, Auswirkungen sowie Vor- und Nachteilen der Einbindung digitaler Medien in der frühen Bildung generiert und dieses für die pädagogische Praxis nutzbar macht.
Durch die interdisziplinäre Sichtweise wird es möglich, grundlegende Auswirkungen sowie Vor- und Nachteile der Digitalisierung von Kitas auf unterschiedlichen Qualitätsdimensionen zu identifizieren und daraus Qualitätsmerkmale für die Digitalisierung in Kitas abzuleiten. Die gewonnenen Erkenntnisse werden für den Transfer und die Verwertung für die pädagogische Praxis im Rahmen eines Digital Workspace mit E-Learningformaten (z.B. Webinar) aufbereitet. Dieses dient der Sensibilisierung und Professionalisierung des pädagogischen Fachpersonals. Das Vorhaben zielt deshalb auf die Generierung von innovativem Wissen in Bezug auf die Themenbereiche a und b der Förderrichtlinie und liefert damit einen ganzheitlichen Blick auf die Digitalisierung von Kitas aus der Perspektive digitaler Ungleichheit.