Projekt
Um allen Kindern frühzeitig die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen, steht die Kita vor der Herausforderung, den Digitalisierungsschub als Organisation so zu gestalten, dass digitale Teilhabe ermöglicht wird. Hierzu bedarf es der Entwicklung entsprechender Qualitätsmerkmale, um digitale Ungleichheit bereits in der frühkindlichen Bildung zu vermeiden und Partizipation zu befördern.
Vor diesem Hintergrund untersucht das Vorhaben interdisziplinär und multimethodisch das Zusammenspiel unterschiedlicher Qualitäts-dimensionen in Kitas sowie milieuspezifische Interaktions- und Gebrauchspraktiken der Kita-Kinder aus der Perspektive digitaler Ungleichheit und generiert hierzu analytisches Wissen zu Gelingensbedingungen von Digitalisierung in Kitas.
Ausgehend von einer globalen Bestandsaufnahme unterschiedlicher Qualitätsdimensionen und deren Wechselbeziehungen in der Organisation Kita in Bezug auf Digitalisierung werden in vertiefenden qualitativen Teilstudien einerseits die organisationalen und pädagogischen Praktiken, sowie andererseits die milieuspezifischen digitalen Interaktions- und Gebrauchspraktiken der Kinder untersucht.
Als Ergebnis werden digitale Ungleichheitsmechanismen herausgearbeitet und gemeinsam mit Praxisakteuren und dem Projektbeirat Qualitätsmerkmale der Digitalisierung von Kitas entwickelt, die als Digital Workspace mit E-Learning-Formaten (z.B. Webinar) der breiten Fachpraxis nachhaltig zur Verfügung gestellt werden.
Das Projekt läuft vom 01.11.2025 bis zum 31.10.2028.