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Einstellungen zu und Umgang mit Inklusion

Einstellungen zu und Umgang mit Inklusion

Einen Schwerpunkt unserer Arbeiten im Kontext von schulischer Heterogenität bildet auch das Thema Einstellungen und Umgang mit Inklusion. Hierzu haben wir eine Studie zu impliziten Einstellungen von Lehramtsstudierenden zur Inklusion durchgeführt (Kessels, Erbring & Heiermann, 2014). Erstmals wurden in dieser Studie die Einstellungen zur Inklusion mit einer rekationszeitgestützten, non-reaktiven Methode erhoben, was den Vorteil hat, dass die Antworten dabei damit weniger von sozialer Erwünschtheit beeinflusst sind als in Interviews oder Fragebögen. Auch haben wir in mehreren aufeinander aufbauenden Studien untersucht, inwiefern für Lehrkräfte die Implementation von Inklusion als widersprüchlich zu der Implementation der Bildungsstandards erleben, da diese beiden Reformen möglicherwiese sehr unterschiedliches Unterrichtshandeln erfordern (Holder & Kessels, 2018a, 2018b).

Ausgewählte Publikationen:

Holder, K. & Kessels, U. (2018 online first). Unterrichtsgestaltung und Leistungsbeurteilung im inklusiven und standardorientierten Unterricht aus der Sicht von Lehrkräften. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft. https://doi.org/10.1007/s11618-018-0854-7

Holder, K. & Kessels, U. (2018). Lehrkräfte zwischen Bildungsstandards und Inklusion: Eine experimentelle Studie zum Einfluss von „Standardisierung“ und „Individualisierung“ auf die Bezugsnormorientierung. Unterrichtswissenschaft, 46,87–104. https://doi.org/10.1007/s42010-018-0013-0

Kessels, U., Erbring, S. & Heiermann, L. (2014). Implizite Einstellungen von Lehramtsstudierenden zur Inklusion. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 61, 189 –202. http://dx.doi.org/10.2378/peu2014.art15d