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Lagemaße und Streuungsmaße

Man unterscheidet zwei Arten von Kennwerten, mit denen man Verteilungen beschreiben kann: Maße der zentralen Tendenz und Dispersionsmaße.

Maße der zentralen Tendenz werden auch als Lagemaße bezeichnet. Sie geben an, bei welchem Wert das Zentrum einer Verteilung liegt. Die drei bekanntesten Lagemaße sind der Modus (oder auch Modalwert), der Median und der Mittelwert (auch: arithmetisches Mittel oder Durchschnitt). Lagemaße sollten Sie bestimmen, wenn Sie wissen wollen, wie die Arbeit insgesamt ausgefallen ist. Mehr darüber erfahren Sie im Video.

Dispersionsmaße werden auch als Streuungsmaße bezeichnet. Sie geben an, wie stark die einzelnen Werte voneinander oder von der zentralen Tendenz abweichen. Die bekanntesten Streuungsmaße sind die Spannweite (= Range) und die Standardabweichung. Streuungsmaße können Sie berechnen, wenn Sie wissen wollen, wie heterogen die Leistungen in der Klasse sind: Je größer die Streuung, desto größer die Heterogenität. Mehr über Streuungsmaße erfahren Sie im Video.